Karriere zum Hören

Bewerbungsfotos – Image ist alles

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Schubladen-Denken beschleunigt Entscheidungsprozesse. Weil Personaler keine Zeit haben, jeden Bewerber kennenzulernen, zählt der erste Eindruck – dann wird aussortiert. Über die Wirkung von Bewerbungsfotos.

Oft heißt es ja: bei Menschen kommt es auf die inneren Werte an. Personalmanager, die täglich viele Bewerbungsmappen überfliegen müssen, werden da allerdings anderer Meinung sein. Gerade in solchen Momenten entscheidet der erste Eindruck, genauer gesagt: das Bewerbungsfoto.

Doch worauf sollte man achten, wenn man sich für einen potentiellen Arbeitgeber fotografieren lässt? Seriös schauen oder lächeln? Brille oder Kontaktlinsen tragen?

Fragen, über die wir mit Bernd Löber gesprochen haben. Er betreibt ein Fotostudio in Köln und beschreibt im Interview, wie er sich gemeinsam mit “seinen” BewerberInnen das ideale Foto erarbeitet.

Das detektor.fm-Interview hören Sie hier: Karriere | Bewerbungsfotos – Image ist alles

Grüne Jobs: Die Zukunft auf dem Arbeitsmarkt?

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Ökologie und Umweltschutz sind in aller Munde. Nun richtet sich auch der Arbeitsmarkt auf mehr Nachhaltigkeit ein. Sorgen “grüne Jobs” für neuen Schwung und wie nachhaltig müssen Arbeitsplätze eigentlich sein?

Umweltschutz und erneuerbare Energien sind schon lange ein großes Thema. Ökologisch verträgliche Technologien wirken sich aber auch massiv auf die Berufswelt aus.
Neue Berufsfelder und Studiengänge entstehen – oder werden zumindest mit “grüneren” Bezeichnungen versehen. Ebenso richten sich viele Unternehmen neu aus und geben sich ökologische Leitlinien.

Am kommenden Wochenende findet beispielsweise in Berlin die Job -und Bildungsmesse „Grüne Karriere“ statt – eine Informationsplattform für Unternehmen und Arbeitnehmer.

Ob man von einer grünen Zukunft sprechen kann und wie sich dies möglicherweise auf den Arbeitsmarkt auswirkt, haben wir Andreas Steinle gefragt. Er ist Geschäftsführer der Denkfabrik “Zukunftsinstitut” in Kelkheim bei Frankfurt/Main.

Das detektor.fm-Interview hören Sie hier: Karriere | Grüne Jobs – Arbeitsplätze und Nachhaltigkeit

Home Office: Wie produktiv ist das Arbeiten von zuhause?

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Arbeiten im eigenen Wohnzimmer, das ist der Traum von vielen Arbeitnehmern. Das Home Office verspricht viel: Wer zuhause arbeitet, kann Beruf und Kinder bequem unter einen Hut bringen – aber wie gut lässt sich das wirklich umsetzen?

Morgens aufstehen, den ersten Kaffee machen, den Laptop starten und schon kann man mit dem Arbeiten beginnen. So sieht das Idealbild des Home Office aus. In den 1990er Jahren noch als Telearbeit bekannt und nur in Ausnahmefällen mit dem Arbeitgeber gestattet, ist das Arbeiten von zuhause längst zum gesellschaftlichen Phänomen geworden.

Vor allem durch die technische Revolution und die damit einhergehende mobile Erreichbarkeit ist das sogenannte “Home Office” für viele die Alternative zum drögen Arbeitsalltag im Büro geworden. Doch so verlockend das Arbeiten von der Couch aus auch klingt, nicht jeder sollte diesen Schritt auch wirklich wagen.

Welche Dinge man beachten muss, wenn man zukünftig nur noch von zu Hause aus arbeiten möchte und ob sich das auch lohnt, fragen wir Michael Jäckel, Professor für Soziologie und Präsident der Universität Trier.

Zum detektor.fm-Interview gehts hier lang: Karriere – Wie produktiv ist man im Home Office?

Multitasking am Arbeitsplatz

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Sich auf mehrere Aufgaben gleichzeitig zu konzentrieren, fällt vielen oft schwer. Denn Facebook, E-Mails, Telefon und Co. schränken die Konzentration am Schreibtisch erheblich ein – und erfordern Multitasking. Doch wie mit der permanenten Ablenkung umgehen? Ein Psychologe gibt Tipps.

Das Telefon klingelt, die Kollegen haben Fragen, der eMail-Ordner quillt über: Multitasking ist gefragt. Multitasking gehört mittlerweile zu den Kompetenzen, die von Arbeitgebern erwartet werden.

Die moderne Büroarbeit kann aber auch überfordern: Je anspruchsvoller die konkurrierenden Aufgaben sind, desto schwerer fällt es, sie zu lösen.

Zu allem Überfluss werden die nicht geschafften Aufgaben oft noch mit nach Hause genommen – wo sie auch nach dem Feierabend weiter die Gedanken besetzen.

Wie mit Multitasking geschickt umgegangen wird, haben wir mit Rico Fischer besprochen. Er ist Psychologe an der TU Dresden.

Das detektor.fm-Interview hören Sie hier: Karriere – Multitasking am Arbeitsplatz

Lügen im Bewerbungsgespräch

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In Bewerbungsgesprächen wollen Arbeitgeber viel vom Kandidaten erfahren. Doch nicht alle Fragen sind zulässig. Die dürfen vom Bewerber falsch beantwortet werden. Doch wo darf man bewusst lügen?

Dass in einem Bewerbungsgespräch viele Fragen gestellt werden, ist jedem Bewerber von vornherein bewusst. Doch nicht immer sind alle Fragen zulässig und müssen vom Kandidaten beantwortet werden. Denn im Arbeitsrecht ist eine Gleichstellung aller Personen vorgesehen.

Das gilt nicht nur während des Arbeitsverhältnisses, sondern auch bei der Einstellung von neuen Mitarbeitern. Kein Bewerber darf beispielsweise aufgrund seines Geschlechts, der Herkunft oder religiösen Überzeugung benachteiligt werden. Fragen, die darauf abzielen, sind daher in einem Bewerbungsgespräch nicht rechtens.

“Fragen nach der Privats- oder Intimssphäre sind unzulässig, zum Beispiel eine Frage nach einem Kinderwunsch oder einer beabsichtigten Heirat.” – Susanne Meunier

Auf diese Fragen darf der Bewerber sogar lügen. Kommt nach dem Bewerbungsgespräch ein Arbeitsverhältnis zustande, so kann dieses vom Arbeitgeber nicht angefochten werden. Trotzdem ist die Situation, in der der Arbeitgeber unzulässig fragt, erstmal unangenehm.

Susanne Meunier ist Autorin und schreibt zu Arbeits- und Karrierethemen. Im Interview gibt sie Tipps, wie Bewerber in solchen Situationen reagieren können.

Das detektor.fm-Interview hören Sie hier: Karriere – Lügen im Bewerbungsgespräch

Konflikte lösen am Arbeitsplatz

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Die meiste Zeit am Tag verbringt der Mensch am Arbeitsplatz. Klar, dass es dort auch zu vielen Konflikten kommt. Wie man am besten mit ihnen umgeht, erklärt Konflikt-Mediatorin Ines Meyrose.

Im Arbeitsalltag stellen nicht nur fachliche Probleme eine Herausforderung dar. Oft sind es auch Kommunikationsschwierigkeiten im Team oder persönliche Probleme mit den Kollegen, die bei der Bewältigung der täglichen Aufgaben hinderlich sind.

Wenn die Konflikte für die Unternehmen unüberwindbar sind, schalten sie Mediatoren ein, die zwischen den Streitparteien vermitteln sollen. Ines Meyrose ist eine solche Mediatorin und Konflikt-Coach.

Sie rät, sich erst einmal selbst über den Konflikt bewusst zu werden. Dann könne es erst gar nicht so weit kommen, dass niemand mehr miteinander redet.

“Erst einmal ist es wichtig, zu überlegen, was einen selbst stört, das dann in Worte zu fassen und direkt mit dem Kollegen darüber zu sprechen.” – Ines Meyrose

Doch oft ist auch das offene Gespräch das Problem. Tipps für schwierige Situationen mit Kollegen und dem Chef gibt uns Ines Meyrose im Interview.

Das detektor.fm-Interview kann man hier hören: Karriere – Konflikte lösen im Arbeitsalltag

Wie führe ich eine Gehaltsverhandlung?

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Sich mit dem Chef herumschlagen oder lieber mit weniger nach Hause gehen? -  Sie ist das wohl unbeliebteste Gespräch mit dem Chef und kommt nur kurz nach der Bewerbung: die Gehaltsverhandlung. Denn hier kann eine ganze Menge schiefgehen. Wie bekommt man mehr Geld?

Vor dem Spiegel noch alles schön geübt, im Gespräch sieht die Welt dann aber anders aus. Denn was antwortet man eigentlich, wenn der Chef fragt: “Und warum wollen Sie mehr Geld?”

Die Gehaltsverhandlung – das Minenfeld unter den Mitarbeitergesprächen. Hier gibt es genug Fettnäpfchen, in die man hineintreten kann. Wenn so viel schief gehen kann, lassen es manche Angestellte vielleicht sogar ganz sein. Lieber weniger Geld mit nach Hause nehmen, als am Ende vielleicht mit gar nichts dazustehen.

Doch wie verkauft man seine Leistungen besser und sich selbst nicht unter Wert? Das haben wir die Buchautorin und Karriereberaterin Claudia Kimich gefragt.

Das detektor.fm-Interview ist hier zu hören: Karriere – Die Gehaltsverhandlung

Zeitmanagement mit Kalendern

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Kalender im Papierformat oder doch lieber digital? In Zeiten von Smartphones ergeben sich neue Möglichkeiten, den eigenen Zeitplan zu strukturieren. Ist der Kalender in Papierform dadurch überholt? Autorin Simone Janson erklärt uns, welcher Kalender sich am besten eignet und wie man seine Termine sinnvoll plant.

Morgens zur Arbeit, nebenbei Telefonate und Absprachen, zum Mittag mit Kollegen essen gehen und nachmittags noch schnell einkaufen oder die Familie besuchen. Einige Tage sind mit Terminen regelrecht vollgestopft.

To-do-Listen und Terminplaner sollen helfen, nichts zu vergessen oder Aufgaben auf den letzten Drücker zu erledigen. Doch nicht immer gelingt das. Im Internet gibt es zahlreiche Kalendertools, die auch über Smartphones verfügbar sind. Mit ihnen können Termine jederzeit eingesehen und verändert werden.

Eignen sich digitale Kalender deswegen besser zur Zeitplanung und sollte man getrennte Kalender für Beruf, Privates etc. führen? Wir haben mit Simone Janson haben darüber gesprochen. Sie ist Autorin von Berufsratgebern und bloggt zu Berufs- und Karrierethemen.

Das Gespräch mit detektor.fm hören Sie hier: Karriere – Zeitmanagement durch Kalender

Azubis dringend gesucht – 100 000 Lehrstellen frei

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Das neue Ausbildungsjahr hat schon begonnen, trotzdem haben Millionen junge Menschen keine Lehrstelle gefunden. Dabei sind viele Ausbildungsplätze unbesetzt. Das ist kein Widerspruch: Jugendliche seien oft nicht “ausbildungsreif”, erklärt ein Experte für Ausbildungspolitik. Wie Betriebe versuchen, das zu verbessern, hören Sie im Interview.

Mehr als 100.000 freie Lehrstellen gibt es in Deutschland — dabei hat das neue Ausbildungsjahr schon am 1. September begonnen. Unbeliebt sind vor allem Ausbildungen in Hotels, Bäckereien und Fleischereien.

Die geringe Nachfrage macht die Ausildungsbetriebe aber auch erfinderisch. Die Unternehmen müssen in Zukunft umdenken:

“Je weniger Bewerber zur Verfügung stehen, umso attraktiver und umso besser müssen auch die Ausbildungsbetriebe werden.” – Markus Kiss

Trotzdem irritieren die freien Ausbildungsplätze: Laut einer Studie des Deutschen Gewerkschaftsbundes haben 2,2 Millionen Menschen in Deutschland im Alter von 20 bis 34 Jahren keine Lehre abgeschlossen oder einen Beruf gelernt.

Warum so viele Ausbildungsplätze oftmals unbesetzt bleiben, besprechen wir mit Markus Kiss. Er ist Referatsleiter für Ausbildungspolitik im deutschen Industrie- und Handelskammertag.

Das Interview von detektor.fm mit Markus Kiss ist hier zu hören: Karriere | Azubis dringend gesucht

Wie finde ich die richtige Work-Life-Balance?

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Junge Arbeitnehmer springen immer öfter zwischen Privatem und Geschäftlichem hin und her. Sie wünschen sich ein ausgewogenes Verhältnis zwischen Job und Privatleben. Eine Lebensberaterin erklärt uns, wie eine richtige “Work-Life-Balance” funktioniert.

Work-Life-Balance“: Ein neuer Begriff für ein altes Problem. Immer mehr Arbeitnehmer suchen einen guten Ausgleich zwischen Beruf, Familie und Freizeit.

Dabei sind es besonders die 20- bis 30-Jährigen, die nicht mehr bereit sind, eigene Wünsche für die Karriere zu vernachlässigen und brechen damit alte Muster auf. Nach der Stechuhr arbeiten nur noch die wenigsten.

Aber kann man sich selbst verwirklichen – möglicherweise sogar ein sogenanntes Sabbatical, also eine mehrmonatige Pause vom Job einlegen – und trotzdem weiter Erfolg im Beruf haben?

Wie man seinem Chef erklärt, dass man mehr Freiraum braucht und wie man eine angemessene “Work-Life-Balance” findet, haben wir mit Hannelore Fritz besprochen. Sie ist Business- und Lebenscoach.

Das detektor.fm-Interview kann man hier hören: Karriere – Work-Life-Balance

Tipps für den Erfolg im Assessment Center

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Tests, Interviews, Gruppenaufgaben – ein Assessment Center verlangt Bewerbern viel ab. Jedoch kann eine gute Vorbereitung dabei helfen, im Aufgabendschungel nicht verloren zu gehen. Tipps für die Vorbereitung und beim Assessment Center gibt ein Karriere-Coach.

Welche Aufgaben muss ich bewältigen? Worauf will der Personaler hinaus? Wie soll ich reagieren? Was kann ich sagen und was sollte ich lassen?

Wenn die Bewerbung geklappt hat, sind Assessment Center die nächste Hürde. Dort werden den Bewerbern der nächsten Runde echte Aufgaben gestellt: Diskussionen, Teamarbeit, kleine Projekte. Das alles unter Beobachtung der Personaler, die so die idealen Kandidaten herauspicken wollen.

Das Kopfzerbrechen wird nach einer Einladung ins Assessment Center also meist nicht weniger. Schließlich entscheidet sich dort, wer den Traumjob bekommt und wer nicht – und die direkte Konkurrenz sitzt mit im Raum.

Dabei kann man die Nervosität überwinden, indem man sich gut vorbereitet. Wie eine gute Vorbereitung aussehen kann, erklärt Diplom-Psychologin und Karriere-Coach Birgit Gerstgrasser im Interview mit detektor.fm.

Das Interview ist hier zu hören: Karriere – Tipps fürs Assessment Center

Bewerben im Jahr 2012

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Vorstellungsgespräche sind heikel – doch schon vor dem persönlichen Gespräch möchte man auch mit der schriftlichen Bewerbung überzeugen. Welche neuen Möglichkeiten bietet da das Internet?

Sie sollte seriös sein, aber nicht spießig, locker, aber nicht zu ausgeflippt – bei Bewerbungen kann einiges schief gehen.

Um aus der Masse der Bewerbungen herauszustechen, ist Kreativität gefragt. Internet und Technik bieten hier die verschiedensten Möglichkeiten.

Welche davon wirklich taugen und ob ein Youtube-Video zur Bewerbung eine innovative Idee ist, darüber haben wir mit dem Gründer der Karrierebibel und Social Media Manager Jochen Mai gesprochen.

Zum detektor.fm-Interview geht’s hier lang: Karriere – Bewerben im Jahr 2012

Soziale Netzwerke: Die digitale Bewerbungsmappe?

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Neben einer perfekten Bewerbungsmappe wird auch gutes Auftreten im Internet immer wichtiger – sagen viele Experten. Aber googlen Personalchefs wirklich Partyfotos auf Facebook und Co.?

Es ist eine Horrorvorstellung: Das minutiös vorbereitete Vorstellungsgespräch, die designoptimierte Bewerbungsmappe und die geschliffenen Umgangsformen sind alle wertlos, weil der Personalchef bei Facebook das wahre Gesicht seines Bewerbers gesehen hat – und den Job kurzerhand an jemand anderen vergibt.

Ganz so drastisch geht es in der Realität zwar nicht zu, doch Experten sind sich einig: die Spuren, die man im Netz hinterlässt, können bei der Jobsuche ausschlaggebend sein. Jemand, der sich im Internet wenig kreativ gibt und sich dann auf einen Job in der Kreativwirtschaft bewirbt, muss sich nicht wundern, wenn sich der langweilige Youtube-Kanal negativ auf die Bewerbung niederschlägt.

Aber mit LinkedIn, Facebook und Co. lassen auch bestehende Kontakte pflegen. Wer mit den richtigen Leuten auf Facebook befreundet ist, kommt vielleicht schneller an einen Job, als jemand ohne Facebook-Account.

Die Karriereberaterin Svenja Hofert verrät im Interview bei detektor.fm, worauf es ankommt und worauf man als Bewerber achten sollte, wenn man sich im Netz bewegt.

Zum Interview geht’s hier lang: Karriere – soziales Netzwerken im Web

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