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Promovieren mit Kind

Wissenschaft ist unsicher, sagt der BuWiN

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Vor kurzem wurde der neue BuWiN veröffentlicht, der Bundesbericht wissenschaftlicher Nachwuchs 2013. Dabei handelt es sich um einen Bericht unabhängiger Wissenschaftler, der im Auftrag des BMBF alle wichtigen Daten und Studien über den wissenschaftlichen Nachwuchs in Deutschland zusammenfasst. Dieser ist nach 2008 nun schon in der zweiten Version erschienen und soll künftig einmal pro Bundestagslegislaturperiode aktualisiert werden. Aus diesem ellenlangen Bericht kann viel herausgelesen werden, z.B. auch zur Thematik des Promovierens mit Kindern. weiter ›

Exkurs: Schafft den Doktortitel ab!

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So wie ein durch fleisz vollendeter student,
nach einem glucklichen examen,
sich selbst vor trunkner lust nicht kennt,
wenn ihn die magd in seiner schöne namen,
nach einem tiefen compliment,
das erste mal ‘herr doctor’ nennt.

Was dereinst die Gebrüder Grimm mit obigem Gellert-Zitat in ihrem Deutschen Wörterbuch andeuteten, hat die Jahrhunderte überdauert: Die Überfrachtung des Doktortitels mit Erwartungen, die nicht dem entsprechen, was er eigentlich aussagen soll. Denn wenn man den Promotionsordnungen deutscher Universitäten glaubt, so ist der Doktortitel „nur“ Nachweis einer eigenständigen wissenschaftlichen Leistung. Im allgemeinen Sprachgebrauch schwingt aber weit mehr in ihm mit. Darf man den „Dr.“ vor seinen Namen schreiben, so wird man allgemein als Person von hoher Wichtigkeit und höchster Intelligenz angesehen, allerdings wohl auch als etwas „abgehoben“ und der „normalen“ Gesellschaft entrückt. Ist man noch nicht promoviert, also noch Doktorand/in, sind die Reaktionen (z.B. der Verwandtschaft) meist eher negativ bis uninteressiert: Ach, der studiert ja immer noch und macht nichts Produktives.

Innerhalb der Wissenschaft weiß man den Doktortitel natürlich realistischer einzuordnen, da ist ein Doktor einfach jemand, der Zugang zu bestimmten Jobs bekommt, meist mit letztem Ziel Professur. Ganz ohne Überfrachtungen geht es aber auch hier nicht, wobei diese weniger den Titelträger als den Aspiranten betreffen: Redet man mit gestandenen Wissenschaftlern über Doktoranden, so haben diese oft ein fast schon romantisches Bild einer Zeit voller Entbehrungen vor Augen. Die Selbstaufopferung bis zur Erlangung des Doktortitels gehört quasi zum guten Ton, man hat diesem Ziel alles andere unterzuordnen um am Ende mit dem angestrebten Titel gekrönt zu werden.

Letztere Überfrachtung macht den Nachwuchswissenschaftlern selber natürlich am meisten zu schaffen. Vielleicht kamen auch so die Fehler in die Doktorarbeit der inzwischen Ex-Bundesbildungsministerin Annette Schavan. Die erstgenannte Überfrachtung, die umgangssprachliche Ehrfurcht vor den allwissenden Doktoren, schadet dahingegen der gesamten Wissenschaft. Nicht zuletzt, weil deswegen immer wieder mit allen Mitteln und ohne sichtliches wissenschaftliches Interesse versucht wird, an einen Doktortitel zu kommen – hierfür wäre wohl die Plagiatsaffäre um den Ex-Minister Karl-Theodor zu Guttenberg exemplarisch.

Warum soll man sich eigentlich als jemand, der „eine eigenständige wissenschaftliche Leistung“ erbracht hat, mit einem Namenszusatz schmücken dürfen? Was ist daran so besonders? Warum wird in keiner anderen Branche (und seien wir mal ehrlich, Wissenschaft ist auch nur eine Branche unter vielen) so viel Wirbel um die Ausbildung der Nachwuchskräfte gemacht? Vielleicht weil man sich dort eher auf die Qualität der Ausbildung anstatt auf wohlklingende Titel konzentriert?

Deswegen meine Forderung: Schafft den Doktortitel ab! Er ist ein Relikt vergangener Perioden, in denen Titel, wie z.B. der eines Adeligen, noch Ruhm und Macht verhießen. Ein heutiger Nachwuchswissenschaftler könnte sich doch einfach durch seine Publikationen beweisen. Der Trend geht sowieso dahin, siehe z.B. die wachsende Beliebtheit der kumulativen Dissertation. Damit würde wahrscheinlich sogar mehr Transparenz geschaffen, als es manche Promotionskommissionen heute bieten können.

Lasst von mir aus den Medizinern ihren Doktortitel, damit die Kinder weiterhin zum „Onkel Doktor“ gehen können. Das ist übrigens ein schönes Beispiel dafür, was aus einem Titel werden kann, wenn die Erwartungen sehr hoch und sehr verschieden von den ursprünglichen Inhalten sind: Eine teilweise nur dreimonatige wissenschaftliche Arbeit, am besten noch während des Studiums, deren Sinn kein Medizinstudent erkennt. Und das nur, weil man als Arzt eben „Dr.“ sein muss.

Darüber hinaus würde eine Abschaffung des Doktortitels sicher nicht alle Probleme der Wissenschaft im Besonderen und der Promovierenden im Speziellen lösen. Aber sie wäre ein starkes Zeichen, dass es wirklich um Inhalte geht. Und sie könnte entscheidend dazu beitragen, das Abhängigkeitsverhältnis der Promovierenden zu ihren Mentoren/innen zu lockern, die ja heutzutage oft Doktorvater/mutter und Chef/in in einer Person sind. Ohne Doktortitel bräuchte man nämlich auch keine Doktoreltern mehr. Betreut werden sollten Nachwuchswissenschaftler natürlich weiterhin, aber ohne das Promotionskorsett könnte man sich noch viel stärker mit neuen Betreuungsformen auseinandersetzen, als es schon getan wird. Dem Seelenleben vieler Promovierender wäre damit wahrscheinlich sehr geholfen.

 

PS: Dieser Blog-Beitrag wurde nur von Alexander Egeling verfasst und gehört nur entfernt zu der sonst gemeinsam mit Wenke Wilhelms verfassten Reihe „Promovieren mit Kind“.

Promovieren mit Kind: Gute Vorsätze

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Seine Geschichte

Endlich mal den regelmäßigen Beitrag im academics-Blog am Monatsanfang veröffentlichen und nicht erst am Ende. Ich war durchaus geneigt, mir so einen Vorsatz fürs neue Jahr 2013 zu setzen. Dann aber hätte ich schon im Januar krass dagegen verstoßen und wäre wahrscheinlich ordentlich desillusioniert. Sicher, ich hätte mich mit Urlaub und Krankheit rausreden und in den Februar retten können; allerdings scheint mir, dass es auch da nicht besser werden wird. weiter ›

Promovieren mit Kind: Weihnachten und Jahresabschluss

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Seine Geschichte

Heute Morgen war ich mit dem Fahrrad auf dem Weg in den Kindergarten, als im Anhänger hinter mir das Kind anfing zu mosern. Beim Versuch ihre Umhängetasche unter dem Gurt rauszuzerren, hatte diese sich verheddert. Nun sollte ich unbedingt anhalten, obwohl wir maximal zwei Minuten vom Kindergarten entfernt waren – ich hielt es für überflüssigen Schnickschnack, jetzt schon zu stoppen. So lange würde sich das Kind doch wohl gedulden können, was ich ihm auch sagte. Aber dann ging ein solches Geheule los, dass ich doch anhielt und mich ärgerte. Ich hätte natürlich mit schreiendem Kind weiterfahren können, oder ihm nach dem Anhalten mal ordentlich die Meinung geigen können. Ich beherrschte mich aber und enthedderte schnell alles, denn ich dachte mir: Es ist doch Weihnachtszeit. Sollte man da nicht auch mal innehalten? weiter ›

Promovieren mit Kind: Finanzierung Teil 1 – Stipendien

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Die beiden Hauptfinanzierungsquellen von Promovierenden sind Stellen und Stipendien. Letztere sollen heute im Mittelpunkt unseres Beitrags stehen.

Ihre Geschichte

Bei mir war von Anfang an klar, dass ich mir zur Finanzierung meiner Promotion ein Stipendium besorgen muss, da an dem von mir anvisierten Institut keine Mittel bzw. keine Stelle für mich vorhanden war. Damit war klar, ich musste mich erst einmal inhaltlich mit dem Thema meines Promotionsvorhabens auseinander setzen, das Thema stark eingrenzen, mich in Fachliteratur einlesen und so in Vorleistung gehen um ein entsprechend gutes und ausführliches Exposé zu verfassen. Ein solches und ein detaillierter Zeitplan ist nämlich notwendig für eine Bewerbung um ein Promotionsstipendium. weiter ›

Promovieren mit Kind: Unsere Sicht der Quote

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Ihre Geschichte:

In unserem letzten Blogeintrag hatte sich eine Gastautorin vehement für eine Frauenquote in der Wissenschaft ausgesprochen, auch wenn sie dies zu Beginn ihres Studiums noch anders gesehen hatte. Mir ist es ganz ähnlich ergangen wie unserer Gastbeitragschreiberin. Als ich an die Universität kam und mit dem Studium begann, wurde schon über die Frauenquote in der Wissenschaft diskutiert und damals dachte auch ich mir, dass ich so etwas nicht brauche und beanspruche. Mein Ziel war es, mit guten Leistungen zu überzeugen und so an Stellen und Positionen zu kommen und meinen Weg in der Wissenschaft zu gehen. Diese Ansicht teilte ich mit vielen anderen Studentinnen. Aber schon im Laborpraktikum während des Studiums musste ich erfahren, dass nicht allen Studierenden vonseiten der Dozenten bzw. Betreuer die gleiche Kompetenz zugetraut wird. weiter ›

Promovieren mit Kind: Gastbeitrag zur Frauenquote

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Diesmal gibt es bei uns im Blog weder ihre noch seine Geschichte, sondern einen Gastbeitrag einer Kollegin. Auch sie ist Doktorandin mit Kind und tritt als Quintessenz ihrer Erfahrungen für eine Frauenquote in der Wissenschaft ein. Beim Verfassen der folgenden Zeilen haben wir ihr gänzlich freie Hand gelassen:   weiter ›

Promovieren mit Kind: Tagungsreisen

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Ihre Geschichte
Ich besuche im Durchschnitt zwei Tagungen im Jahr – eine innerhalb Deutschlands und eine internationale. Für mich ist der regelmäßige Besuch von Workshops und Tagungen wichtig, um die Community zu treffen und mit allen in Kontakt zu bleiben – wissenschaftlich, aber auch auf informeller Ebene. Bisher und vor allem in der Zeit bevor unsere Tochter auf der Welt war, habe ich diese Gelegenheiten auch gern mit einem Urlaub vor oder nach der wissenschaftlichen Veranstaltung verbunden. Für meinen Stipendiengeber ist das absolut unkritisch, auch in der Reisekostenabrechnung. Daher ist mein Mann oft zu meinen Tagungen mitgekommen oder zumindest am Ende angereist – auf eigene Kosten natürlich. weiter ›

Promovieren mit Kind: Kurzzeitige Überlastung

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Seine Geschichte

Ich hab mal behauptet, dass man auch erfolgreich promovieren kann, wenn man nur wenige Stunden am Tag dafür zur Verfügung hat, sagen wir mal zwei. Das ist sicherlich nicht optimal und lässt sich auch nicht hundertprozentig einhalten, doch grundsätzlich geht es. Leider gibt es aber immer wieder Zeiten, in denen man nicht mal zwei Stunden pro Tag aufbringen kann für die Promotion, ja nicht einmal zwei Minuten. Besonders häufig scheint dies der Fall zu sein, wenn Deadlines im Spiel sind und/oder starke Nachfrage nach etwas von Seiten der Doktormutter oder des Doktorvaters. weiter ›

Promovieren mit Kind: Kinderbetreuung

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Ihre Geschichte

Ein Jahr nach der Geburt unserer Tochter wollten wir beide wieder mehr Zeit für unsere Promotionen haben. Unsere Tochter sollte daher in eine der Kinderkrippen zur Betreuung gehen. Dass diese Plätze knapp sind, war uns durch andere Eltern im Freundeskreis bekannt. weiter ›

Promovieren mit Kind: Gleichberechtigung im ersten Jahr

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Seine Geschichte

Wir haben viele Freunde, die in letzter Zeit Kinder bekommen haben. Alle sind sie recht intelligent und haben moderne Einstellungen zur Gleichberechtigung von Mann und Frau. Doch als dann mit dem Kind die Frage auftauchte, wer sich darum kümmert, hörte sich wieder alles althergebracht an: Bei nur einem Paar brachte der männliche Part genau so viel Zeit für die Betreuung auf wie der weibliche. Nur einmal nahm Er also so viel Karriereeinschnitte in Kauf wie Sie. Wieso ist das immer noch nicht anders? weiter ›

Promovierendenmitbestimmung

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Aus aktuellem Anlass schreiben wir heute zu einem etwas anders geartetem Thema als bisher (ein klein wenig hat es aber auch mit “Promovieren mit Kind” zu tun). Vor einigen Tagen fand an unserer Universität die erste Promovierendenvollversammlung mit der Wahl eines Promovierendenrats statt. Der Rat wird die Interessen der Promovierenden unter anderem gegenüber der Hochschulleitung vertreten. Er versteht sich als Sprachrohr aller Doktorandinnen und Doktoranden unserer Hochschule. weiter ›

Promovieren mit Kind: Elternzeit und -geld

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Seine Geschichte
Wir wollten unsere Tochter immer möglichst gleichberechtigt betreuen (mehr dazu in einem kommenden Beitrag), aber bezüglich Elternzeit und Elterngeld wollten wir natürlich auch auf möglichst wenig Familieneinkommen verzichten. weiter ›

Promovieren mit Kind: Der Wiedereinstieg in den Job

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Seine Geschichte:
Wie schon im letzten Beitrag geschrieben*, bin ich der Meinung, dass man seine Frau nicht mit dem Neugeborenen allein lassen und möglichst lang auch als Mann daheim bleiben sollte. Laut Statistik war ich dennoch einer der üblichen von-der-Leyen-Väter, die lediglich ihre zwei Partnermonate „bezahlten Urlaub“ nehmen: Ich hatte einen Monat Elternzeit nach der Geburt und einen am Ende des ersten Jahres genommen. weiter ›

Promovieren mit Kind: die ersten Wochen zu dritt

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IHRE GESCHICHTE:
Monatelang, eigentlich die ganze Schwangerschaft hindurch wünschte ich mir nichts sehnlicher als das kleine Menschlein endlich in den Armen halten zu können. Wenn es dann auf der Welt ist, ist das Glück überwältigend. Am Bett stehen und dem Würmchen beim Schlafen zusehen war meine liebste Beschäftigung. weiter ›

Promovieren mit Kind: Die Schwangerschaft

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IHRE GESCHICHTE:
“Wenn das Kind auf der Welt ist, wirst du erst einmal keine Zeit mehr für deine Doktorarbeit haben. Mach also jetzt, solange es dir noch einigermaßen gut geht, soviel wie möglich.”, so riet mir eine gute Freundin, die zirka ein Jahr vor mir Mutter geworden war und selbst promoviert. Das ist aber nicht immer möglich. Während der Übelkeit der ersten Wochen wollte ich fast nur liegen und schlafen. weiter ›

Promovieren mit Kind: Die Entscheidung

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SEINE GESCHICHTE:
Irgendwann kam der Zeitpunkt in meinem Leben, da hatte ich keine Angst mehr vorm Vaterwerden. Ich wusste nicht, ob ich wirklich der perfekte Papa werden würde, aber mir graute nicht mehr davor, diese Verantwortung zu übernehmen. weiter ›

Die Promotion, (und) unser Baby

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Wenn Promovierende über ihre Dissertation reden, dann sprechen sie manchmal von ihrem „Baby“. Man hört diese Metapher meist aus dem Munde gut gelaunter Promovierender und es schwingt immer etwas Rührseligkeit in ihr mit. Neben diesen Stimmungen werden damit aber wohl einige Eigenheiten von Dissertationen ausgedrückt, die die meisten Menschen eben auch mit Babies verbinden: Eine Entscheidung für sie ist eine der größeren Festlegungen im Leben, man ahnt, dass sie viel nach sich zieht. weiter ›

Über den Autor

Wenke Wilhelms hat nach dem Studium im Rahmen ihrer Promotion mit der Entwicklung eines Inversionsprogramms zur Auswertung magnetotellurischer Messdaten an der TU Bergakademie Freiberg begonnen.   Alexander Egeling promoviert aktuell stipendienfinanziert zum Thema „Anreize einer Mitgliedschaft in Arbeitgeberverbänden“ an der HSU Hamburg. Zuvor war er an einem Lehrstuhl der TU Freiberg angestellt.