Postdocs

Lust auf Europa? Forschen am Joint Research Center der Europäischen Kommision

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Dass man als Post-doc ins Ausland gehen kann, ist sicher kein Geheimnis. Nur Wenige wissen allerdings, dass sie nach der Doktorarbeit auch mitten im Herzen Europas forschen können: am Joint Research Center (JRC), dem Forschungsservice der Europäischen Kommission.

Das JRC berät die Kommission und Mitgliedsstaaten mit unabhängigem, wissenschaftlichem und technischem Know-How. Mitarbeiter des JCR stehen außerdem in regelmäßigem Austausch mit der wissenschaftliche Gemeinschaft. Sie kooperieren mit ca. 1000 universitären und öffentlichen Institutionen weltweit, nehmen an Konferenzen teil und veröffentlichen jedes Jahr etwa 1300 wissenschaftliche Publikationen. weiter ›

Vom Doktorand zum eigenen Chef

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Sergey Brin and Larry Page sind sicher die bekanntesten Doktoranden, die den Schritt in die Selbstständigkeit gewagt haben und den Weltkonzern Google gründeten, noch bevor sie ihre Promotion abgeschlossen hatten.

Wie viele andere Promovenden arbeiteten sie während ihrer Dissertation an Ideen und Produkten, die nicht nur die wissenschaftliche Gemeinschaft, sondern auch Investoren und die späteren Kunden begeisterten. Ähnlich erging es auch Sam Decombel. Sie gründete nach ihrer Promotion in Genetik „Play DNA“, ein Unternehmen, das auf die grafische Darstellung von DNA spezialisiert ist. Doch nicht nur das eigene Promotionsthema, sondern auch die methodischen und didaktischen Fähigkeiten, die Doktoranden im Laufe der Doktorarbeit erwerben, können Ausgangspunkt für die Unternehmensgründung sein. weiter ›

Auf den Spuren von Quarks & Co.: Nach der Promotion als Wissenschaftsjournalist arbeiten

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Am Ende einer Dissertation hat sich jeder Doktorand durch emotionale Höhen und Tiefen sowie Stapel von Literatur gekämpft, um dann seine Erkenntnisse in Artikeln, Buchkapiteln und eben der Doktorarbeit festzuhalten. Und auch wenn das Schreiben sozusagen zu unserem täglichen Broterwerb gehört, sind längst nicht alle Wissenschaftler begeistert, vor einem weißen Blatt den Tag zu beginnen. Doch es gibt andere, die im Laufe ihrer Promotion ihr Talent und die Freude am Schreiben entdecken.

Wer damit nicht nur andere Wissenschaftler, sondern die interessierte Öffentlichkeit erreichen möchte, für den bietet der Wissenschaftsjournalismus ein mögliches Berufsfeld nach der Promotion. weiter ›

Reine Formsache? Von der kumulierten Promotion

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Wer an eine Dissertation denkt, hat oft „das große Werk“ im Kopf, das erst nach Jahren des Schreibens nicht nur vom eigenen Doktorvater, sondern allen Interessenten gelesen werden kann. Doch dies ist schon lange nicht mehr die einzige Form, seine Doktorarbeit zu verfassen. Immer häufiger wird kumuliert promoviert: eine Reihe von (veröffentlichten) Artikeln werden mit einer Einleitung und zusammenfassendem Ausblick verbunden. weiter ›

Und dann fehlt nur noch das Literaturverzeichnis: Ein Appell für die Nutzung von Literaturverwaltungsprogrammen für die Promotion

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Wer kennt das nicht: der Artikel ist fertig, alle Tabellen und Abbildungen sind sortiert und dann fehlt nur noch das eine, unvermeidbare: das Literaturverzeichnis. Moment mal, werden einige sagen, das erstellt man doch parallel! Es gibt nämlich eine Reihe von Programmen, die den Schreiber dabei unterstützen direkt mit der Zitation der Literaturangaben in Text und Fussnoten ein Literaturverzeichnis zu erstellen, das dann auch alle Angaben enthält und einheitlich formatiert ist. weiter ›

Neulich entdeckt: Der Doktorand in der Urlaubszeit

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In der Reihe „Neulich entdeckt“ stelle ich Alltagsphänomene aus dem Leben eines Doktoranden vor, die ich so oder ähnlich erlebt habe und Euch als Lesern sicher ebenso bekannt sind. Einige dieser Beobachtungen bringen auch mich zum Schmunzeln oder werfen Fragen auf, die ich selbst noch nicht beantworten konnte. Ich freue mich deshalb auf Eure Kommentare und Fragen, sowie auf Hinweise zu Themen, die einen Platz in der Rubrik finden sollen. Aus gegebenem Anlass möchte ich als erste „Entdeckung“ den Doktorand in der Urlaubszeit vorstellen. weiter ›

Ich bin dann mal weg: Welche Alternativen zur akademischen Laufbahn an der Universität gibt es nach der Promotion?

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Ein unbefristeter Vertrag, höheres Gehalt oder einfach Lust auf etwas Neues – es gibt verschiedene Gründe warum man sich entscheidet, nach der Promotion die Universität wieder zu verlassen, um in einem Unternehmen oder einer öffentlichen Einrichtung die Karriere fortzusetzen. Die Mehrheit der Doktoranden kommt zu diesem Entschluss sicher erst während der Dissertation und stellt sich gleichzeitig die Frage, in wieweit mehrjährige Erfahrungen in Forschung, Administration und Lehre Pluspunkte bei einer Bewerbung um eine Stelle in einem Unternehmen, einer Nichtregierungsorganisation oder im öffentlichen Dienst sein können.

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Warum nicht in die Ferne schweifen … zur Promotion?

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Die Generation Erasmus geht ein Jahr in die Schule in den USA, studiert in Spanien und absolviert Praktika in China und Südafrika. Wer einmal für längere Zeit im Ausland gewesen ist, wird meist zum Wiederholungstäter – warum also nicht auch während der Promotion über den deutschen Tellerrand hinaus schauen? weiter ›

Ich brauche eine Pause: Wie wichtig eine gesunde Work-Life Balance während der Promotion ist

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Mit großer Motivation und Begeisterung für die Forschung beginnen Nachwuchsforscher ihre Karriere. Jede Möglichkeit, einen Beitrag für die Wissenschaft zu leisten oder den Lebenslauf „zu optimieren“, wird beim Schopf ergriffen – Lehraufträge und die Betreuung von Abschlussarbeiten werden angenommen, Publikationen verfasst , Forschungsaufenthalte im Ausland absolviert, Konferenzen besucht und so weiter und so weiter. Das Ganze findet in einem flexiblen Zeitrahmen statt, den viele Wissenschaftler schätzen. Die Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit sind oft fließend und schnell kann es dazu kommen, dass man „fix“ noch am Wochenende ein Seminar vorbereitet oder im Urlaub eine Publikation einreicht. Das auch dies zum akademischen Arbeitsalltag dazugehört, ist für viele Doktoranden keine Überraschung und wird als normal betrachtet – zu einem gewissen Maß ist dies auch richtig. weiter ›

Ich kenne da jemanden…: Vom „Netzwerken“ für Doktoranden

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Vor einiger Zeit habe ich einen Artikel einer deutschen Doktorandin gelesen, die in den USA promoviert und feststellte, dass der „moderne“ Promotionsstudent Meister im Networking ist und dies entscheidend für eine erfolgreiche Karriere in der Wissenschaft sei. Noch interessanter als der Artikel waren allerdings die Kommentare der Leser: Da wurde nämlich mehrheitlich Kritik daran geäußert, welche Formen dieses „Netzwerken“ bei einigen Doktoranden annimmt und von „strategischem Einschleimen“ gesprochen. Trotz aller negativen Konnotationen, die mit dem Begriff Networking verbunden sind, steht fest, dass das Abenteuer Promotion nicht ohne Mentoren, Unterstützer und natürlich Freunde zu bewältigen ist und man eben dieses Netzwerk Schritt für Schritt aufbauen muss. weiter ›

Vom Publizieren

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Die nächste Etappe auf dem Weg zu Ruhm und Ehre (a.k.a. die Promotion): der erste veröffentlichte Artikel

In den letzten Wochen habe ich mich in die Zeit meiner Diplomarbeit zurückversetzt gefühlt und habe meinen ersten wissenschaftlichen Artikel verfasst (weshalb auch dieser Blogeintrag etwas auf sich warten ließ). Während ich Seite um Seite gefüllt habe, haben sich mir einige Fragen  zum Publizieren selbst gestellt. Nach Recherchen bei Kollegen und in Paul Greys und David Drews kurzweiligem Handbuch für Neulinge in der Wissenschaft – What They Didn’t Teach You in Graduate School – bin ich zu der Erkenntnis gekommen, dass ich neben dem eigentlichen Schreiben des Artikels auch die ein oder anderen Punkte beachten sollte, die so explizit selten benannt werden. weiter ›

Und jetzt bist du dran: Wie bereite ich mich auf mein erstes Seminar (als Dozent!) vor?

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Mit dem Beginn des neuen Semesters wird so mancher Doktorand einer bisher recht unbekannten Aufgabe gegenüber stehen: als Dozent ein Seminar oder eine Vorlesung halten zu müssen (oder auch dürfen). Manchmal übernimmt man dabei die Power Point Präsentationen des Vorgängers. Recht oft wird aber erwartet, dass man eigene Konzepte und Ideen für den Verlauf der Sitzungen, die Literatur und Aufgaben für die Studenten entwickelt. Wer bisher nur Zuhörer war und, wie die meisten, kaum Einblicke in didaktische Konzepte hatte, fragt sich ziemlich schnell, wie man das erste Semester als Dozent übersteht. weiter ›

Hinter den Kulissen eines Journals: Doktoranden als Reviewer

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Zu Beginn: Was bedeutet es eigentlich, Doktorand zu sein?

Als ich mir zum ersten Mal darüber Gedanken gemacht habe, zu promovieren, hatte ich ein eher vages Bild davon, was es heißt, Doktorand zu sein. Der durchschnittliche Promotionsstudent an meiner Universität schien einen relativ entspannten Alltag zu haben, unterbrochen von regelmäßigen Kaffeepausen und hin und wieder einem Seminar, in dem Vorträge an Studenten verteilt wurden. Auch die Recherche einschlägiger Literatur, wie dem PHD Comic, vermittelte ein durchweg positives Bild – flexible Arbeitszeiten, Konferenzen  an exotischen Orten, Treffen mit sehr bekannten Menschen und…forschen an spannenden und interessanten Themen. weiter ›

Über die Autorin

Sandy Schumann hat in Jena und Leiden Psychologie studiert. Aktuell arbeitet sie als Aspirant der belgischen Fondation National Recherche Scientifique und untersucht für ihre Dissertation in Jena und Brüssel Intergruppenphänomene wie Stereotypisierung und die Entwicklung extremer Einstellungen in Online-Communities.