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Beiträge aus der Kategorie ‘ Schreiben lernen ’

Schreiben lernen – E wie ergebnisorientierte vs. eruptive Arbeitsweisen

von Jens Gerdes | Kommentare: 3

Angeblich dürfen angehende japanische Sushi-Meister während ihrer Lehrzeit immer nur zuschauen, ohne jemals selbst Reis zu kochen oder Fisch zu schneiden. Wenn sie lange Jahre geschaut und nachvollzogen haben, gelingt ihnen das erste eigene Zubereiten der Reisröllchen perfekt und auf Anhieb. Ich glaube, auf diese Art arbeite ich gerade an meiner Diss. weiter ›

Schreiben lernen – D wie Druck machen! Durchgreifen! Drangsalieren!

von Jens Gerdes | Kommentare: 7

Ich bin ein miserabler Chef. Mein Laden ist ein Sauhaufen. Sicher, die Angestellten können sich keinen besseren Chef wünschen: Ich bin großzügig und freimütig gegenüber meinem Bediensteten, ich bin nachsichtig und verständnisvoll, ich habe ein Ohr für ihre Bedürfnisse, auch (oder gerade) wenn sie nicht die Arbeit betreffen. Ich markiere meine Autorität nicht, ich übe nur selten Druck aus, ich lasse meine Leute machen, wie sie wollen und wenn sie nicht wollen, versuche ich nicht mal, sie zu motivieren – es mangelt mir komplett an Führungsqualität. Die Arbeit, für die letzten Endes ich als Chef verantwortlich bin, gerät dabei leicht ins Hintertreffen. weiter ›

Ein Jahr ist herum. Das nächste folgt. Pläne? Oh ja!

von Jens Gerdes | Keine Kommentare

Allerorten die gleiche Frage: Hast du dir was vorgenommen für das nächste Jahr? Was willst du besser machen? Was ist dein Plan für 2009? Der brave Doktorand sagt jetzt: Ich will noch mehr, noch strukturierter, noch effizienter, noch zielorientierter promovieren. Alles in den Dienst meiner Diss stellen. Ich sage: So nicht! weiter ›

Jeder Doktorand ein Künstler! Was Promovierende von Belletristen lernen können

von Jens Gerdes | Kommentare: 2

Für die Mehrzahl von uns Doktoranden ist die Dissertation das erste zu schreibende Buch; entsprechend schwer tun sich die meisten. Auf der Frankfurter Buchmesse habe ich ungefähr Milliarden Bücher bestaunen können. Erstaunlicherweise. Denn immer wieder hört man auch aus dem Mund von Literaten, welche Qual das Schreiben bedeutet: „Ich hasse das Schreiben, aber ich liebe es, geschrieben zu haben.“ weiter ›

Schreiben lernen – C wie Credo (und die Communis Opinio…)

von Jens Gerdes | Kommentar: 1

Da steht man so vor dem Bücherregal und staunt, weil die Fachliteratur weiter reicht als das Auge. Und die Theorien weiter als der Verstand. Dann fängt man an, sich einzuarbeiten, kundig zu machen, Theorien aufzuarbeiten. Man entdeckt große Unterschiede. Und spätestens dann stellt sich die Frage: Was will eigentlich ich glauben? weiter ›

Schreiben lernen – B wie Bescheid wissen

von Jens Gerdes | Kommentare: 9

Das Verfassen einer Doktorarbeit besteht allem Vernehmen nach aus drei wesentlichen Vorgängen: Einarbeitung, Datenerhebung und Schreiben. Wo aber endet die Einarbeitung, wann beginnt das Schreiben? Wann weiß ich über mein Thema so weit Bescheid, um richtig anfangen zu dürfen? weiter ›

Schreiben lernen – A wie Anfangen

von Jens Gerdes | Kommentar: 1

Aller Anfang ist schwer. Jeden Tag. Mehrmals. Denn: A wie „Anfangen“, das ist eigentlich auch A wie „Ablenkung“, hauptsächlich aber A wie: „Aufhören“. weiter ›

Schreiben lernen

von Jens Gerdes | Kommentare: 8

Eine Diss zu schreiben, ist im Prinzip ganz einfach: Man fängt an, danach muss man dranbleiben, da hilft nur Sitzfleisch, und zum Schluss, so zwei-, drei-, vierhundert Seiten später, ist man fertig. Das ist alles! Oder? weiter ›