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Beiträge aus der Kategorie ‘ Zukunftsideen ’

Der „Added Value“-Ansatz: Eine Möglichkeit zur Berücksichtigung unterschiedlicher Startbedingungen im Wettbewerb von Hochschulen

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Angesichts einer stärker werdenden Diskussion um die notwendige größere Diversität der Studierendenschaft stellt sich die Frage, welche Auswirkungen dies bei gleichzeitig verstärkt eingesetzten Leistungsanreizen an Hochschulen hat. Eine dabei aufgeworfene Frage ist (so auch zu einem vorangegangenen Blogbeitrag): „Hat dann schon verloren, wer sich aus Überzeugung (oder aufgrund der Ausgangsbedingungen) diesem Ziel verschreibt/verschreiben muss?“  Bzw. könnte man die Frage auch anders formulieren: Sind Nachteile für Hochschulen mit einer inhomogenen Studierendenpopulation im bestehenden Leistungsanreiz-System unvermeidbar? Dieser Beitrag [1] widmet sich schwerpunktmäßig der knappen Darstellung und Diskussion eines Beispiels für ein „gerecht(er)es“ System der leistungsorientierten Mittelvergabe (LOM). Hierfür wird mit dem in Deutschland bisher kaum rezipierten australischen Modell eine Möglichkeit zur Berücksichtigung von Diversität und unterschiedlichen Startbedingungen im Wettbewerb von Hochschulen vorgestellt und seine Übertragbarkeit auf den deutschen Kontext diskutiert. weiter ›

Wie „gerecht“ sind Leistungsanreize an Hochschulen?

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Wenn es um Leistungsbewertungen und Leistungsanreize geht, wird oft auch deren (Leistungs-)Gerechtigkeit[1] diskutiert. Allerdings wird dabei meist auch schnell deutlich, dass sehr unterschiedliche Vorstellungen davon existieren, was als `gerecht´ anzusehen sei, wie nachfolgende Äußerungen veranschaulichen: „Fair ist der Vergleich nur zwischen Hochschulen, die mit Blick auf die Zielsetzungen, ihr Profil und ihre Strukturen wirklich vergleichbar sind.“, so ein Mitarbeiter des CHE zu deren geplantem europäischen Hochschulranking U-Multirank (Federkeil 2009: 7, vgl. auch CHE 2011: 2). Dagegen sagte der ehemalige baden-württembergische Wissenschaftsminister Frankenberg[2]: „Es ist im Leben immer so, dass es keine gleichen Voraussetzungen gibt.“ Was als gerecht wahrgenommen wird, kann sich also selbst zwischen Personen deutlich unterscheiden, die als Protagonisten von Leistungsanreizen im Hochschulbereich gelten. In diesem Beitrag[3] möchte ich daher zur Erweiterung der Argumentationsbasis in die teilweise sehr anekdotische und emotional geführte Diskussion gerechtigkeitstheoretische Überlegungen einbringen, welche die Ursachen für sehr unterschiedliche Wahrnehmungen von Gerechtigkeit etwas erhellen dürften. weiter ›

Qualität in der Doktorandenbetreuung: Mehr Überwachung der Doktoranden?

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Im letzten Jahr wurde durch die Guttenberg-Affäre der Glaube an das System der Qualifizierung als Dr.-Titel-Träger in den Grundfesten erschüttert. Sind die aufgedeckten Fälle des Plagiats tatsächlich bedauerliche Einzelfälle oder liegt etwas im Promotionswesen generell im Argen in Deutschland?

In Folge der öffentlichen Diskussionen um die Qualität der Promotionen hierzulande, wurden verschiedene Modelle vorgeschlagen, die überwiegend darauf aus sind, die Doktorandinnen und Doktoranden stärker zu kontrollieren oder einfach nur mehrere Betreuer zur Verfügung zu stellen. Kontrolle statt Ursachenforschung! Kontrollmaßnahmen und geänderte Promotionsordnungen täuschen über die Tatsache hinweg, dass oftmals mit einer mangelnden Betreuung durch die Doktormütter und -väter das Übel erst anfängt und wissenschaftliches Fehlverhalten in Hochschulen – nicht so selten wie man vielleicht denkt – auch vorgelebt wird. Nicht umsonst hatte der Deutsche Hochschulverband seinen 60. DHV-Tag 2010 unter das Motto „Wissenschaft braucht Ethik“ gestellt. weiter ›

Gründen aus der Uni – Beispiele bei TEDxBodensee

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Die Themen „Gründen aus der Universität“ und „Start-up aus der Forschung“ heraus nehmen heute schon einen hohen Stellenwert ein und werden in der Zukunft eine immer größere Bedeutung erlangen. Viele Fragen stehen am Anfang, einige der ganz zentralen Punkte sind sehr persönlich. Dazu gehört, ob sich der/die Ideenschaffende sich überhaupt als Entrepreneur sieht und den Sprung aus dem Labor in die Ausarbeitung und Vermarktung von Forschungsergebnissen wagen will. Neben den Chancen stehen Risiken. Und gerade hier können Antworten in Gesprächen mit Gleichgesinnten gefunden werden. Eine Möglichkeit zu Austausch und Inspiration bieten die TED und die lokalen TEDx Konferenzen.

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Fachkräfte finanzieren Forschung. Wo ist die Forschung ohne Fachkräfte?

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Als Strategie- und Innovationsberater bin ich mir sehr der Bedeutung von Forschung und Entwicklung bewusst. Ich weiß allerdings auch, wie wichtig es ist, aus dem Labor heraus zu kommen, einen Nutzen mit den Forschungsergebnissen zu verbinden, ein Produkt oder Dienstleistung daraus zu entwickeln (am besten eine ganze Familie) und das Ganze dann (erfolgreich) zu vermarkten, weltweit. Und eine möglichst hohe und breite Wertschöpfung zu haben, nicht nur aus Handel, sondern aus der eigentlichen Produktion. Stellen sich für mich sofort drei Fragen.

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Wider eine „Ökonomisierung der Wissenschaft“

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„Wissenschaft braucht Ethik“ – das war das Motto des 60. Deutschen Hochschulverbandtages, der am 22./23. März 2010 in Hamburg stattfand. Mitglieder des DHV trafen sich, um den Jahrestag in bürgerlich-stilvollem und erholsamen Ambiente zu begehen und sich jedoch einem durchaus kontrovers zu diskutierenden Thema zuzuwenden: wie ethisch ist unsere Wissenschaft und wie ethisch muss sie sein? weiter ›

Die Krise der Universitäten – eine Chance?

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Krise ist etymologisch gesehen nichts, was depressiv und frustriert machen muss – ganz im Gegenteil. Eine Krise entsteht, wenn sich Verhältnisse und Bedingungen zuspitzen und führt damit zu einer Entscheidung und Beurteilung und letztlich zu einem Wendepunkt. Das deutsche Universitätssystem ist mit der Einführung des Bachelor und Master in der Folge der Bolognabeschlüsse in eine Krise gekommen und einmal so richtig durch- und wachgeschüttelt worden. weiter ›

Jobsuche in der Krise

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Wohin man schaut: Es ist kein Geld da. Und wo noch Geld ist, da könnte sich demnächst ein großes schwarzes Loch auftun. Zeitungen stellen nicht mehr ein, Unternehmen, Banken und Anwaltskanzleien sparen. Was tun, wenn man gerade frisch geprüft, diplomiert, promoviert ins Berufsleben starten will? weiter ›

Relaxationsstudie in der vorlesungsfreien Zeit

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Hochschule wird in Deutschland gerne mit Universität gleichgesetzt. Dennoch gibt es mit den Fachhochschulen und demnächst mit den Berufsakademien in Baden-Württemberg noch andere Institutionen, die akademisch ausbilden. Die Fachhochschulen versuchen zunehmend mit dem Namen
„Hochschule“ mehr Reputation zu erlangen, was aber nur wenig an den klaren Unterschieden ändert. weiter ›

Was darf der Nachwuchs im Mittelbau?

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Was erlauben unverschämte Junioren? Das hätte wohl Giovanni Trapattoni in die Fachbereichsratsrunde gefragt, wenn er als Lehrstuhlinhaber mit dem Antrag eines Nachwuchsgruppenleiters, Habilitanden oder Assistenten auf Prüfungsberechtigung behelligt worden wäre. weiter ›

Wissenschaftliches Arbeiten während einer Fußball-EM

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Als Wissenschaftler hat man es zu Zeiten eines Fußballgroßereignisses wie der Europameisterschaft besonders schwer. Es gibt eine ganze Reihe von Begleiterscheinungen, die ablenken und den wissenschaftlichen Alltag durcheinander bringen. weiter ›

Aufstiegsmöglichkeiten im universitären Bereich

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Die weiterführende Qualifikation, an der ich momentan arbeite, ist die Habilitation. Durch die Habilitation soll der Nachweis erbracht werden, dass man sein Fachgebiet selbständig sowohl in der Forschung als auch in der Lehre in vollem Umfang vertreten kann. Zusätzlich mit der Habilitation wird die Lehrbefähigung, facultas docendi, verliehen. Diese ist wiederum die Voraussetzung für die Beantragung der Lehrerlaubnis, auch als venia legendi bezeichnet. Letztere wird für ein bestimmtes Fach vergeben. weiter ›

Perfektionismus oder Überforderung?

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Immer öfter begegnen sie mir in der Naturwissenschaft: Menschen, die sehr viel Zeit und Mühe darauf verwenden die Relevanz von Nebenaspekten zu überprüfen, bzw. den Versuch unternehmen die Schwächen einer Methode zu identifizieren. weiter ›

Vereinbarung von Wissenschaft und Forschung mit Freizeit und privaten Interessen

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Wissenschaft nimmt sehr viel Zeit in Anspruch. Freizeit und private Interessen müssen da im Allgemeinen relativ stark zurücktreten. Dennoch ist Freizeit auch durchaus wichtig, um leistungsfähig im Beruf zu bleiben. Manchmal muss man jedoch auch am Wochenende ins Labor, um z. B. Vorbereitungen für bestimmte Experimente zu treffen, da ansonsten viel Zeit verloren gehen würde. Gerade in der Wissenschaft ist es bedeutend, die Projekte zügig zu bearbeiten, denn andere Gruppen sind nicht untätig. weiter ›

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