16.12.2009 von
Boris Schmidt |
Zehn Jahre nach ihrem Auftakt ist die Bologna-Diskussion in Deutschland endlich an ihrer Kernfrage angekommen: Wozu das Ganze? Warum und mit welchen Zielen sollen Hochschulen und ihre Lehrenden Studiengänge umstellen, neu gestalten, weiter entwickeln?
Dass diese Fragen immer noch offen sind, zeigt sich in der Praxis. weiter ›
Die Debatte über Studienabbrecher ist schon genauso alt wie die Feststellung, dass es zu viele von ihnen gebe. Neu ist indes die Hoffnung, die der Bologna-Prozess hervorruft: Dank der Studiengliederung in Bachelor und Master, so heißt es, lasse sich die Zahl der Abbrecher reduzieren. Die Logik dahinter leuchtet ein – bei kürzeren Studienintervallen sind auch die obligatorischen Durststrecken auf dem Weg zum Abschluss kürzer, mehr Tutorien und praktischer ausgelegte Lehrveranstaltungen sollen ebenfalls etwas zum studentischen Motivationsschub beitragen. weiter ›