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deutsche Universitäten

Zurück in die Gelehrtenrepublik?

von Christoph Meyer | Kommentare: 2

Was man von englischen Universitäten lernen kann. Eine Replik auf Sandra Richters Artikel “Wie deutsche und englische Universitäten voneinander lernen können”.

Glaubt man Sandra Richter, sind alle globalen Universitätsrankings einem großen Irrtum aufgesessen. Die englischen Unis “verscherbeln ihr akademisches Tafelsilber, um sich auf den ersten Plätzen des akademischen Weltmarktes zu positionieren“. Die Universitäten sind „unterfinanziert“ und werden „kaputtgespart“. Das Studium ist „verschult“ und fördert den „akademischen Durchschnitt“, da die Studenten zur intellektuellen „Unselbstständigkeit“ erzogen werden. Frau Richters Fazit: Vom „angloamerikanischen“ System ist nichts zu lernen. Deutsche Universitäten mögen sich bitte im Sinne einer europäischen Vielfalt auf ihre Stärken besinnen. weiter ›

Wie deutsche und englische Universitäten voneinander lernen können

von Redaktion | Kommentare: 6

Diskutieren Sie den Artikel auf academics.de von Sandra Richter:

[...] Wenn die englische Philosophiestudentin Kate, 23, Deutschen ihr akademisches Traumziel erklärt, erntet sie verständnislose Blicke: “Wie, Deutschland?” – “Ja, Deutschland.” Kates Wunsch klingt paradox. Wollen doch übereifrige Bildungsreformer in Deutschland einführen, was sie für das vorbildliche und effiziente Universitätssystem halten: das angloamerikanische. Doch seit ihrem Auslandsjahr sehnt sich Kate nach diesem eigenartigen Land, in dem man sich selbst im Denken orientieren muss. Sie will dort promovieren, sich gründlich und in aller Ruhe mit komplizierten Gedanken über den Untergang der Zivilisation befassen, mit Karl Poppers Attacken gegen totalitaristische Philosophien ebenso wie mit aktuellen Positionen zum viel beschworenen “Kampf der Kulturen”. [...] zum Artikel