15.01.2010 von
Boris Schmidt |
Professorales Führungshandeln ist vielfältig. Die einen herrschen, die anderen steuern, wieder andere sind gedanklich ganz woanders. Die „ungesteuerte Kooperation“ ist ein Führungstyp, der viel Gutes mit sich bringt und den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern große Freiheit schenkt. Rund ein Viertel der deutschen Professorinnen und Professoren zählen nach einer aktuellen Studie zu diesem Führungstyp. Was zeichnet die „ungesteuerte Kooperation“ aus? weiter ›
15.11.2009 von
Boris Schmidt |
Arbeiten Sie an einer Hochschule oder einer anderen Wissenschaftseinrichtung? Sind Sie in Forschung, Lehre oder Hochschulmanagement tätig oder vielleicht im Sekretariat, in der Pflege, im Labor oder im technischen Support? Gut, dann kommen Sie wahrscheinlich in den Genuss professoraler Führungskunst. weiter ›
22.08.2009 von
Christoph Meyer |
Das habe ich mich neulich wieder gefragt, als mir eine Stellenanzeige für eine W3 Professur in Internationale Beziehungen an der TU Darmstadt auffiel. Dort wird eine Position im „aussertariflichen Angestelltenverhältnis“ mit Vergütung in „Anlehnung an die W-Besoldung“ versprochen. Nur Bewerber die zuvor schon Professorenstatus hatten, „können in einem solchen weiterbeschäftigt werden“. Die typische Diskriminierung gegenüber Erberufenden. Doch ist das der schleichende Anfang vom Ende des verbeamteten Professors? Und wenn ja, ist das ein Problem? weiter ›
04.12.2008 von
Sandra Richter |
Seit dem 18. Jahrhundert zählten Professoren zur Elite der Gesellschaft. Sie glaubten an die Suche nach Wahrheit, herrschten über einen Hofstaat von Assistenten, verdienten viel Geld, besaßen Villen. Noch dreihundert Jahre später prägen diese Ordinarien öffentliche Vorurteile über die Halbgötter im Talar. Diesen Vorurteilen zufolge genießt die professorale Wissenselite akademische Freiheit, Reputation, Sozialprestige, Geld. weiter ›
Vor ein paar Tagen bekomme ich einen frustrierten Anruf von einem befreundeten externen Doktoranden (d.h. ein Promovierender ohne Einbindung in eine universitäre Anstellung).
Er habe gegen Ende seiner Dissertation seine Ergebnisse in einem Seminar seines Profs an einer deutschen Uni vorgestellt. Das feedback auf die schriftliche Leistung sei sehr gut, das auf die Präsentation verheerend gewesen. Prof: „Warum tun Sie sich das Ganze denn überhaupt an? – Sie wollen doch sowieso nicht an der Uni bleiben!“ weiter ›
08.07.2008 von
Redaktion |
Auf tagesschau.de erschien am 3.07.2008 dieser Artikel von Christian Blenker. Mit freundlicher Genehmigung der tagesschau.de-Redaktion posten wir ihn hier noch einmal für Sie:
Überfüllte Seminarräume, schlecht ausgestattete Bibliotheken und im internationalen Vergleich eher Durchschnitt: Das dürfte vielen in den Sinn kommen, wenn sie an deutsche Universitäten denken. Der Wissenschaftsrat empfiehlt nun ein interne Qualitätskontrolle – auch für die Leistung von Professoren.
Der Hörsaal platzt aus allen Nähten, mit monotoner Stimme hält der Professor seinen Vortrag, während auf den Bänken die Studierenden mit dem Schlaf kämpfen. weiter ›