Da müht man sich viele Jahre als Doktorand, WM, Postdoc auf Kurzverträgen, oder knechtet als Assistent, opfert Wochenenden, Freundschaften, Liebesbeziehungen und seine schlanke Linie – und bekommt endlich einen Ruf! Doch das vermeintliche Happy-End, die Oase am Ende der Durststrecke stellt sich erst einmal als gar nicht so paradisisch heraus: weiter ›
Professur
Bald wird meine Zeit hier in Stanford vorbei sein. „Time to get a real job, huh?“ ist eine Frage, die mir – mit einem Augenzwinkern – häufig gestellt wird. „Grad School“, also die Jahre als Doktorand, zählen halt nicht als „real job“. Als geneigter Leser der PhD comics bin ich mir nun auch im Klaren darüber, das Grad School bedeutet: you make no money, you never see the sun, you eat Ramen noodles all the time and you work your ass off for your advisor. Klingt nach Hölle? Stimmt, aber trotzdem hielt das weder mich noch die übrigen PhD-Studenten davon ab, diesen Weg zu wählen. Und die allermeisten würden es wieder tun. Denn obwohl man kaum Geld verdient, oft bei schönem Wetter ein Paper fertig schreiben und viele Arbeiten für den betreuenden Professor erledigen muss, so bleibt einem doch so Manches übrig, das einem immer wieder zeigt: ich bin hier irgendwie richtig. weiter ›


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