Die Deutsche Gesellschaft für Psychiatrie, Psychotherapie und Nervenheilkunde (DGPPN) stellt sich der historischen Verantwortung für die Handlungen ihrer Vorläuferorganisationen während der Zeit des Nationalsozialismus. Sie hat hierzu eine „Kommission zur Aufarbeitung der Geschichte der DGPPN“ ernannt. Die Kommission schreibt das folgende Forschungsprojekt aus:
Geschichte des Deutschen Vereins für Psychiatrie,
bzw. der Gesellschaft Deutscher Neurologen und Psychiater
in der Zeit des Nationalsozialismus.
Das Forschungsprojekt soll die für eine angemessene Auseinandersetzung mit der Vergangenheit notwendigen historischen Kenntnisse ermitteln und der Öffentlichkeit in Form einer Monographie zugänglich machen. Die hierzu eingesetzte Kommission ist unabhängig und gegenüber der DGPPN nicht weisungsgebunden. Sie ist verantwortlich für die Auswahl des Bearbeiters/der Bearbeiterin (abgeschlossene Promotion ist Voraussetzung) sowie für die Durchführung des Projekts nach den methodischen Standards der Medizin- und Wissenschaftshistoriographie. Die DGPPN stellt für das Forschungsprojekt finanzielle Mittel zur Verfügung; es wird erwartet, dass das Projekt innerhalb eines Zeitrahmens von zwei Jahren nach Beginn der Forschungstätigkeit abgeschlossen ist. Weitere Informationen können von Interessenten beim Vorsitzenden der Kommission erfragt werden oder sind unter www.dgppn.de einzusehen.
Bewerbungen mit einer Projektskizze (max. 5 Seiten), Zeitplan sowie einem Lebenslauf und Publikationsliste(n) des Bearbeiters/der Bearbeiterin sind bis zum 10. April 2010 zu richten an den Vorsitzenden der Kommission, Prof. Dr. Volker Roelcke, Institut für Geschichte der Medizin, Universität Gießen (volker.roelcke@histor.med.uni-giessen.de).










