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Forschungseinrichtungen im Blick
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Karlsruher Institut für Technologie (KIT)
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Einzigartig in der deutschen Forschungslandschaft

Das Karlsruher Institut für Technologie

Das Karlsruher Institut für Technologie (KIT)

Universität des Landes Baden-Württemberg und nationales Forschungszentrum der Helmholtz-Gemeinschaft. Einzigartig in der deutschen Forschungslandschaft.

Am 1. Oktober 2009 wurde das Karlsruher Institut für Technologie (KIT) als Zusammenschluss des Forschungszentrums Karlsruhe und der Universität Karlsruhe gegründet. Grundlage war das KIT-Zusammenführungsgesetz, das der Landtag des Landes Baden-Württemberg im Juli 2009 einstimmig verabschiedete. Im KIT vereinen sich die Missionen der beiden Vorläufer-Institutionen: einer Universität des Landes Baden-Württemberg mit Aufgaben in Lehre und Forschung und eines nationalen Großforschungszentrums der Helmholtz-Gemeinschaft mit programmorientierter Vorsorgeforschung. Innerhalb dieser Missionen positioniert sich das KIT entlang der drei strategischen Handlungsfelder Forschung, Lehre und Innovation.

Mit rund 8000 Mitarbeitern und einem Jahresbudget von etwa 650 Mio. Euro entsteht in Karlsruhe eine der weltweit größten Forschungs- und Lehreinrichtungen mit dem Potenzial, auf ausgewählten Forschungsgebieten eine weltweite Spitzenposition einzunehmen. Das Ziel: KIT wird eine Institution der Spitzenforschung und der exzellenten wissenschaftlichen Ausbildung sowie eine herausragende Stätte für akademisches Leben, lebenslanges Lernen, umfassende Weiterbildung, unbegrenzten Wissensaustausch und nachhaltige Innovationskultur.

Der Weg zum Karlsruher Institut für Technologie

Der Zusammenschluss des Forschungszentrums Karlsruhe mit der Universität Karlsruhe ist die konsequente Fortführung einer über Jahre andauernden engen Zusammenarbeit.

Das Forschungszentrum Karlsruhe, gegründet 1956 als Kernreaktor Bau- und Betriebsgesellschaft, entwickelte sich bis heute zu einem multidisziplinären Großforschungszentrum in der Helmholtz-Gemeinschaft mit fünf großen natur- und ingenieurwissenschaftlichen Forschungsbereichen. Die Universität Karlsruhe, gegründet 1825 als Polytechnische Hochschule, entwickelte sich bis heute zu einer modernen Stätte der natur-, ingenieur-, wirtschafts- und geisteswissenschaftlichen Forschung und Lehre mit elf Fakultäten.

Im Oktober 2006 setzte sich die Universität Karlsruhe in der ersten Linie des Exzellenzwettbewerbs des Bundes und der Länder durch und erhielt als eine von drei Universitäten den Elite-Status. Zu diesem Erfolg hat das eingereichte Zukunftskonzept maßgeblich beigetragen. Das zentrale Element dieses Zukunftskonzeptes war die Gründung des Karlsruher Instituts für Technologie zusammen mit dem Forschungszentrum Karlsruhe. Nachdem Forschungszentrum und Universität im Dezember 2007 mit einem Gründungsvertrag die rechtlichen Voraussetzungen für die erste Stufe einer sehr weitgehenden Zusammenarbeit im KIT geschaffen haben, gaben Bund und Land im Februar 2008 grünes Licht für eine Fusion der beiden Einrichtungen zu einer Körperschaft des öffentlichen Rechts nach baden-württembergischem Landesrecht. Dieser Zusammenschluss wurde durch ein vom Landtag des Landes Baden-Württemberg beschlossenes KIT-Zusammenführungsgesetz und eine entsprechende Verwaltungsvereinbarung zwischen Bundes- und Landesregierung vorbereitet und zum 1. Oktober 2009 vollzogen.