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Der Mensch hinter dem Wissenschaftler: Förderung von Persönlichkeiten Von Julia Becker im Auftrag der JSMC

Doktoranden haben in Deutschland inzwischen immer mehr Möglichkeiten, neben ihrer Promotion auch ihre Persönlichkeit vielfältig und nach eigenen Wünschen auszugestalten und dabei Teil eines funktionierenden, gemeinschaftlichen Forschungsnetzwerkes zu werden. Ein gutes Beispiel hierfür ist die Jena School for Microbial Communication (JSMC) - eine Graduiertenschule an der Universität Jena, die im Rahmen der Exzellenzinitative des Bundes und der Länder gefördert wird.

Der Mensch hinter dem Wissenschaftler: Förderung von Persönlichkeiten© JSMCXinran Liu im Labor
Als Xinran Liu zur Promotion nach Jena an die School for Microbial Communication (JSMC) kam, war das ihre erste Reise nach Europa. Entsprechend aufgeregt war sie: Wird das mit der Wohnung in Jena klappen? Wie wird die Stadt sein? Werde ich mich verständigen können?

Doch die Aufregung verflog schnell, als die Wissenschaftlerin feststellte, dass alles hervorragend organisiert war: Das Management der Graduiertenschule hatte eine Wohnung im universitätseigenen Gästehaus organisiert und sich um die bürokratischen Hürden gekümmert, reden auf Englisch war selbstverständlich und auch die Stadt Jena gefiel der jungen Chinesin sofort: "Hier ist alles so friedlich und die Mensch sind hilfsbereit", erzählt die 26-Jährige, "außerdem habe ich die Berge rund um die Stadt gesehen und den schönen Fluss, da habe ich mich sofort sehr wohl gefühlt".

Xinran Liu ist eine von 40 Stipendiaten der JSMC (siehe Infokasten). In einem mehrstufigen Recruitment konnte sich die Chinesin gegen hunderte Mitbewerber durchsetzen. Liu hat sich für eine Promotion in Deutschland entschieden, weil sie hier die besten Voraussetzungen für ihre wissenschaftliche Karriere sieht: "Deutschland ist Spitzenklasse was Wissenschaft angeht und hier an der JSMC bekomme ich eine erstklassige Ausbildung", erklärt die Hydrologin.

Über die JSMC

Die JSMC ist Dachorganisation dreier Graduiertenkollegs: Einer International Leibniz Research School (ILRS), einer International Max Planck Research School (IMPRS) und eines DFG-Graduiertenkollegs an der Jenaer Universität. Darüber hinaus vergibt die Exzellenz-Graduiertenschule derzeit 40 Stipendien an herausragende Nachwuchswissenschaftler für Promotionsprojekte an universitären und außeruniversitären Forschungsinstituten. Dadurch vernetzt sie universitäre mit außeruniversitärer Forschung und bringt Wissenschaftler rund um das Thema "Mikrobielle Kommunikation" interdisziplinär zusammen.

Interdisziplinäres Netzwerk

Genauso positiv beurteilt auch Crisanto Lopez, der aus Manila nach Thüringen kam, die Promotion in Jena: "Das Programm an der JSMC ist herausragend und wird exzellenten, internationalen Wissenschaftlern gerecht. Das interdisziplinäre Netzwerk ist hier wirklich sehr gut organisiert", sagt der 30-Jährige. An der JSMC arbeiten Biologen, Physiker, Geowissenschaftler, Bioinformatiker, Chemiker und Mediziner interdisziplinär zusammen. "Die Koordinierung dieses riesigen Netzwerkes aus Wissenschaftlern und Industriepartnern funktioniert hier sehr gut", stimmt Kollegin Liu zu.

Nach ihrer Ankunft in Jena hat Chinesin Liu sofort Kontakt und Anschluss zu ihren Kollegen gefunden. Das liegt unter anderem daran, dass den rund 150 Doktoranden der JSMC sehr viele Möglichkeiten geboten werden, sich selbst zu organisieren: So planen die Wissenschaftler beispielsweise Freizeittreffen mit Kanufahrten, Grillfesten oder Bergsteigen.


"Wir geben uns sehr viel Mühe, die Doktoranden mal aus ihren Laboren zu holen und ihnen das Leben in und um Jena zu zeigen", sagt Doktorandensprecher Frank Schindler, "und durch die gemeinsamen Aktivitäten finden die Doktoranden bei uns schnell Freunde." Der 31-jährige Mikrobiologe ist Sprecher der über 150 Promovierenden an der JSMC und vertritt ihre Interessen im JSMC-Vorstand.

Eigeninitiative der Doktoranden ist gefragt

Eigeninitiative wird an der JSMC groß geschrieben: Die Graduiertenschule gibt viele Gestaltungsmöglichkeiten im Rahmen der Exzellenzinitiative an ihre Doktoranden weiter. "Die Schule hat Ende 2007 den Startschuss durch die Exzellenzinitiative bekommen und ist damit noch sehr jung. Dadurch haben wir als Doktoranden sehr viele Möglichkeiten, das Angebot mit zu gestalten", sagt Stipendiatensprecherin Nadine Möbius. Die 26-jährige Biochemikerin ist seit vergangenem Jahr an der JSMC und ist als Stipendiatensprecherin unter anderem für die Organisation von informellen Treffen und von Symposien zuständig, bei denen die Stipendiaten ihre Arbeit vorstellen. Die Doktoranden an der JSMC können selbst Vortragsreihen planen und die gewünschten Gastredner dafür nach Jena einladen. "Für nächstes Jahr planen wir derzeit ein großes internationales Doktoranden-Symposium, zu dem wir herausragende Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen nach Jena holen", erklärt Möbius. Das trainiert das Organisationsvermögen, bringt wertvolle Kontakte und erweitert zugleich den Arbeitshorizont.

Ein weiteres Projekt, an dem die Doktoranden der JSMC derzeit arbeiten, ist die Umsetzung einer Seminarreihe mit den Industriepartnern der JSMC. "Wir wollen der Industrie unsere Arbeit vorstellen und im Gegenzug erfahren, was sich die Industrie von uns und unserer Arbeit verspricht. So sind wir später auf Jobs in der Wirtschaft und auf Kooperationsprojekte mit Industriepartnern bestmöglich vorbereitet", sagt Doktorandensprecher Schindler.


Vielseitiges Kursangebot

Durch die Bündelung der Ausbildungsprogramme der unter dem Dach der JSMC vereinten Graduiertenkollegs entsteht eine riesige Auswahl an Kurs- und Veranstaltungsangeboten. Hieraus können sich die Doktoranden individuell ihren "Stundenplan" zusammenstellen: Von fachspezifischen Methodenkursen über Sprachkurse bis hin zu Soft-Skill-Kursen wird den Doktoranden alles geboten. "Bei uns werden die Doktoranden motiviert, auch über den Tellerrand ihrer Disziplin hinaus zu blicken und sich ganzheitlich weiterzubilden", sagt Stipendiat und Kursleiter Dennis Görlich. Der Bioinformatiker bietet für seine Kollegen unter anderem Kurse zur Bedienung spezieller Computerprogramme an.

JSMC
Die Kurse werden größtenteils von Professoren, Postdoktoranden, Nachwuchsgruppenleitern oder von den Doktoranden selbst angeboten. "Wir informieren uns, wie wir den Kollegen aus den anderen Disziplinen helfen können und organisieren entsprechende Kurse", sagt Görlich. So lernt der Biologe vom Informatiker und umgekehrt. Zusätzlich stehen allen JSMC-Doktoranden fachübergreifende Fortbildungen an der Jenaer Graduiertenakademie offen.

Chinesin Xinran Liu liebt genau dieses Gesamtpaket an interdisziplinärem, internationalem Umfeld, Selbstorganisation und sehr guter Betreuung. Inzwischen lebt die Wissenschaftlerin seit einem Jahr in Jena und hat hier viele Freunde gefunden. "Das Schöne ist, dass ich nicht nur eine exzellentes wissenschaftliches Arbeitsumfeld geboten bekomme, sondern ich mich hier auch menschlich voll entfalten kann", sagt Liu.

Weitere Informationen über die JSMC finden Sie unter: www.jsmc.uni-jena.de », Ansprechpartner ist Herr Dr. Carsten Thoms

Dieser Text ist ein Angebot der JSMC