Einzigartig in Deutschland: Das Institute of Cognitive Science der Universität Osnabrück
Von Claudia Sarrazin
Interdisziplinär, international und innovativ - das sind in Bezug auf das Promotionsprogramm (PhD) des Cognitive Science Institutes der Universität Osnabrück nicht nur Schlagworte. Hier werden diese Begriffe täglich neu mit Leben gefüllt.
© mpabild - iStockphoto.comVielfältig sind jedoch nicht nur die Nationalitäten, sondern auch die Forschungsbereiche des Institute of Cognitive Science. Sie umfassen Aspekte aus den Disziplinen Anthropologie, (Neuro-) Biologie, Informatik, Künstliche Intelligenz, (Computer-) Linguistik, Mathematik, Neurowissenschaften, Neuroinformatik, Philosophie und (Kognitive) Psychologie.
Offen für Quereinsteiger
Die Schwerpunkte des Institutes liegen auf der wissenschaftlichen Erforschung von Geist und Gehirn, der Erklärung des menschlichen sprachlichen und nichtsprachlichen Verhaltens sowie der Entwicklung künstlicher intelligenter Systeme. Bei den PhD-Projekten steht der Themenbereich "Adaptivity in Hybrid Cognitive Systems" im Vordergrund. Die Medien wurden auf die Osnabrücker "Cogscies" - wie sich die Studierenden selbst nennen - im vergangenen Jahr jedoch in einem anderen Zusammenhang aufmerksam: Bei den RoboCop-Meisterschaften setzte sich ihr Team aus wissenschaftlichen Mitarbeitern und Studierenden gegen die internationale Konkurrenz durch und errang den Weltmeistertitel. Seit 1998 arbeiten sie an diesem Projekt mit dem Ziel, die Forschung in den Bereichen "künstliche Intelligenz" und "autonome mobile Roboter" voranzutreiben.Voraussetzung für die Aufnahme in das PhD-Programm sind gute Englischkenntnisse sowie ein Master in den Kognitionswissenschaften oder einer der genannten Unterdisziplinen. Das Institut ist somit offen für Quereinsteiger: Kyselo studierte beispielsweise Philosophie, Soziologie, Psychologie sowie Philosophie der Kognitionswissenschaft in Berlin und Potsdam. In Sussex absolvierte sie ihren Master.
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