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STELLENAUSSCHREIBUNG
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist das nationale Institut, das auf der Grundlage international anerkannter wissenschaftlicher Bewertungskriterien Gutachten und Stellungnahmen zu Fragen der Lebensmittel-, Futtermittel- und Chemikaliensicherheit und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes erstellt. In diesen Bereichen berät es die Bundesregierung sowie andere Institutionen und Interessengruppen. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen. Es ist eine rechtsfähige Anstalt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).
In der Abteilung Sicherheit von Pestiziden des BfR ist ab dem 01. Februar 2017 unbefristet folgende Stelle zu besetzen:
Wissenschaftliche Direktorin / Wissenschaftlicher Direktor
für die Leitung der Fachgruppe
„Toxikologie der Wirkstoffe und ihrer Metabolite“
- bis Besoldungsgruppe A15 BBesO -
Kennziffer: 1594/2016
bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen und der Erfüllung des Qualifikationsprofils. Teilzeitbeschäftigung ist möglich.
Die Stelle kann alternativ auch mit Tarifbeschäftigen (TVöD) besetzt werden. Die Vergütung erfolgt aufgaben- und qualifikationsangemessen.
Aufgaben:
Die Aufgabe der Abteilung umfasst die gesundheitliche Risikobewertung von Pflanzenschutzmitteln und Biozid-Produkten und deren Wirkstoffen und Metaboliten mit dem Ziel der Vermeidung von schädlichen Auswirkungen auf die Gesundheit von Mensch und Tier. Die erstellten Bewertungen finden Eingang in nationale bzw. europäische Zulassungs- und Genehmigungsverfahren sowie in die Beratung der Bundesregierung. Schwerpunkt der Fachgruppe ist die Prüfung und Bewertung von Daten zur Toxikologie von Pestizid-Wirkstoffen und ihren Metaboliten unter besonderer Berücksichtigung der Fortentwicklung und Einbindung neuer Verfahrens- und Bewertungskonzepte und Alternativmethoden. Die Bewertung erfolgt hinsichtlich der Erfordernisse des Gesundheits- und Verbraucherschutzes im Rahmen der Zuständigkeiten des BfR bei der Genehmigung von Pestizid-Wirkstoffen und der Zulassung von Pflanzenschutzmitteln und Biozidprodukten nach Verordnung (EG) Nr. 1107/2009 (Pflanzenschutzmittel-Verordnung) und Verordnung (EU) Nr. 528/2012 (Biozid-Verordnung) sowie der Einstufung und Kennzeichnung von Pestizid-Wirkstoffen nach Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP-Verordnung). Die Forschungs- und Entwicklungsprojekte der Fachgruppe dienen vorrangig der wissenschaftlichen Unterstützung und Fortentwicklung von Bewertungs­konzepten hinsichtlich der Erfordernisse des Gesundheits- und Verbraucherschutzes.
Im Einzelnen umfasst die Tätigkeit:
  • Leitung der Fachgruppe „Toxikologie der Wirkstoffe und ihrer Metaboliten“ zur gesundheitlichen Risikobewertung im Rahmen der gesetzlich zugewiesenen Aufgaben der Abteilung Sicherheit von Pestiziden
  • Eigenständige Zusammenführung und Qualitätssicherung von wissenschaftlichen Bewertungsberichten im Rahmen der gesetzlichen Verfahren zur Toxikologie von Pestizid- Wirkstoffen und deren Metaboliten
  • Selbstständige wissenschaftliche Optimierung und Fortentwicklung der Verfahrensabläufe und der Qualitätssicherung bei Prüfung und Bewertung von toxikologischen Studien unter Einbindung von Informationen zu alternativen Prüfverfahren für Pestizid-Wirkstoffe und ihre Metaboliten
  • Wissenschaftliche Mitarbeit bei der (Fort-)Entwicklung von Bewertungskonzepten unter Berücksichtigung alternativer Prüfmethoden, speziell auch in Hinsicht auf die Novellierung künftiger Datenanforderungen für Pestizid-Wirkstoffe
  • Vertretung des BfR in nationalen und internationalen Fachgremien zur Bewertung von Pestiziden mittels alternativer Prüfmethoden;
  • Wissenschaftliche Beratung der Bundesregierung bei Fragen des gesundheitlichen Verbraucherschutzes und zur Nutzung alternativer Prüfmethoden für Pestizide
Anforderungen:
  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Human- oder Veterinärmedizin, Biologie, Biochemie, Lebensmittelchemie, Chemie oder einer vergleichbaren Fachrichtung, Promotion erforderlich; Habilitation oder vergleichbare wissenschaftliche Qualifikation von Vorteil
  • Fundierte Kenntnisse und mehrjährige Berufserfahrung auf dem Gebiet der Toxikologie (abgeschlossene Weiterbildung als Fachtoxikologin/Fachtoxikologe DGPT oder vergleichbare Qualifikation) und in der Anwendung von alternativen Prüfmethoden einschließlich In-silico-Methoden (z.B. QSAR) werden vorausgesetzt
  • Sehr gute Kenntnisse der einschlägigen europäischen gesetzlichen Regelungen für die gesundheitliche Bewertung von Pestiziden und anderen chemischen Stoffen und internationalen Vernetzung in der regulatorischen Toxikologie zwingend erforderlich
  • Umfassende Berufserfahrung im Verfahrensmanagement und der Steuerung von Prozessabläufen im Bereich der gesundheitlichen Risikobewertung von Pestiziden oder anderen chemischen Stoffen unabdingbar
  • Befähigung zur selbstständigen wissenschaftlichen Arbeit sowie zur verantwortungsbewussten, zuverlässigen und engagierten Aufgabenerledigung
  • Erfahrungen in wissenschaftlicher Gremienarbeit, national und international
  • Stark ausgeprägtes Verantwortungsbewusstsein sowie ein hohes Maß an Lernbereitschaft, Kommunikationsvermögen und Konfliktfähigkeit
  • Ergebnis- und ressourcenorientierte Arbeitsweise
  • Führungserfahrung von wissenschaftlichen interdisziplinären Teams von Vorteil
  • Fähigkeit zu familienbewusstem Führungsverhalten, Kenntnis der Zusammenhänge zwischen Führungsverhalten, Motivation und Leistungsbereitschaft
  • Bereitschaft zur Weiterentwicklung von Führungskompetenzen
  • Sehr gute Fremdsprachenkenntnisse, insbesondere verhandlungssicheres Englisch
  • Gute EDV-Kenntnisse sowie eine gewissenhafte Arbeitsweise, Flexibilität, Teamfähigkeit und Belastbarkeit sowie die Bereitschaft zu Dienstreisen werden vorausgesetzt
Der Dienstort ist Berlin.
Nähere Auskünfte erteilen Herr Dr. Rudolf Pfeil (Tel.: 030 18412-3828) und Herr Dr. Roland Solecki (Tel.: 030 18412-3232).
Head Das BfR begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.
Als innovative wissenschaftliche Einrichtung bietet das BfR familienfreundliche Arbeitsbedingungen. Dafür wurde das BfR mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie®“ ausgezeichnet. Das BfR gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. An der Bewerbung von Frauen besteht daher ein besonderes Interesse.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berück­sichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.
Bewerbungsverfahren
Fühlen Sie sich angesprochen?
Dann bewerben Sie sich bitte bis zum 28. Februar 2017 über unser Online-System:
Fragen im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren richten Sie bitte an: bewerbung@bfr.bund.de. Bitte senden Sie keine Bewerbungen an diese E-Mail Adresse.
Sofern Sie sich nicht online bewerben können, verweisen wir auf den Weg der postalischen Bewerbung unter Angabe der jeweiligen Kennziffer (Bundesinstitut für Risikobewertung, Personalreferat - 11.17 -, Max-Dohrn-Str. 8-10, 10589 Berlin).
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Bewerbungsschluss: 28.02.2017
Bewerbungsschluss: 28.02.2017 Erschienen auf academics.de am 16.01.2016
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