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Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR)
STELLENAUSSCHREIBUNG
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist das nationale Institut, das auf der Grundlage international anerkannter wissenschaftlicher Bewertungskriterien Gutachten und Stellungnahmen zu Fragen der Lebensmittel-, Futtermittel- und Chemikaliensicherheit und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes erstellt. In diesen Bereichen berät es die Bundesregierung sowie andere Institutionen und Interessengruppen. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Be­wer­tungs­auf­gaben stehen. Es ist eine rechtsfähige Anstalt im Geschäftsbereich des Bun­des­min­iste­riums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).
Das BfR richtet zur strategischen Schwerpunktsetzung Nachwuchsgruppen ein. Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern sollen attraktive Möglichkeiten zur Forschung und wissenschaftlichen Qualifikation am BfR angeboten werden.
Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses bietet das BfR qualifizierten Hochschulabsolventinnen und -absolventen die Möglichkeit der Promotion.
In der Abteilung Chemikalien- und Produktsicherheit des BfR ist in der Nachwuchsgruppe „Tätowiermittel“ (Adverse Effekte und chronische Toxizität von Tätowiermitteln) ab sofort befristet für drei Jahre folgende Stelle zu besetzen:
Doktorandin / Doktorand
- Entgeltgruppe 13 TVöD -
Kennziffer: 1663/2017
Die Beschäftigung erfolgt mit 50 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (z. Zt. 19,50Std.).
Die Befristung erfolgt auf Grundlage des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes.
Es wird ein begleitendes Promotionsprogramm mit fachwissenschaftlichen und methodischen Programminhalten angeboten. Die Teilnahme wird erwartet.
Aufgaben:
  • Identifizierung von potentiellen Allergenen aus tätowierten humanen Biopsieproben sowie Tätowiermittel-Produkten und deren Abbauprodukte unter UV- und Laser­bestrahlung mithilfe instrumentell-analytischer Methoden
  • Weiterentwicklung des instrumentell-analytischen Methodenrepertoires (Methoden­entwicklung insbesondere mit dem Fokus des in vivo/in situ-Nachweises des Stoffes und seiner Wirkungen
  • Etablierung und Weiterentwicklung von in vitro Methoden zur Untersuchung sensitivierender Chemikalien und anderer Inhaltsstoffe in Tätowiermittel-Produkten
  • Klärung der molekularen Grundlagen der chemisch-induzierten Sensibilisierung unter den Besonderheiten der traumatischen Applikationsform
  • Abgrenzung gegenüber Fremdkörperreaktionen welche u.a. durch Oberflächen­eigenschaften der Pigmentpartikel ausgelöst werden können (Induktion von pro-inflammatorischen Signalen und oxidativem Stress)
  • Interdisziplinär angelegte Forschung in den Bereichen Analytik und Toxikologie
  • Beteiligung an biokinetischen Studien in vivo
  • Erstellung von wissenschaftlichen Berichten, Präsentationen, Publikationen und Tagungsbeiträgen
  • Teilnahme an nationalen und internationalen Konferenzen
Anforderungen:
  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Biologie, Lebensmittelchemie, Chemie, Pharmazie oder einer vergleichbaren Fachrichtung
  • Berufserfahrung in der Anwendung und Auswertung von Daten aus MS-basierten Ana­lysen­verfahren (LC-MS, MALDI-ToF-MS, ICP-MS, GC-MS) erwünscht
  • Praktische Kenntnisse zellkulturtechnischer Methoden (Kultivierung von Primärzellen/ Zelllinien; Zytotoxizitätsassays; Immunassays; Durchflusszytometrie) vorteilhaft
  • Kenntnisse im Bereich der Immunologie der Haut von Vorteil
  • Kenntnisse im Bereich der Toxifizierung von chemischen Allergenen und chemisch-induzierten Sensibilisierung wünschenswert
  • Ein hohes Maß an Engagement, Lernbereitschaft und Teamfähigkeit erforderlich
  • Sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift erforderlich
  • Gute EDV-Kenntnisse sowie eine gewissenhafte Arbeitsweise, Flexibilität, Teamfähigkeit und Belastbarkeit werden vorausgesetzt
Der Dienstort ist Berlin.
Nähere Auskünfte erteilt Herr Prof. Dr. Dr. Andreas Luch (Tel.: 030 18412-4538)
Head Das BfR begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.
Als innovative wissenschaftliche Einrichtung bietet das BfR fa­mi­li­en­freundliche Arbeitsbedingungen. Dafür wurde das BfR mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie®“ ausgezeichnet. Das BfR gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. An der Be­wer­bung von Frauen besteht daher ein besonderes Interesse.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders be­rück­sichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.
Bewerbungsverfahren
Fühlen Sie sich angesprochen?
Dann bewerben Sie sich bitte bis zum 06. April 2017 über unser Online-System:
Fragen im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren richten Sie bitte an: bewerbung@bfr.bund.de . Bitte senden Sie keine Bewerbungen an diese E-Mail Adresse.
Bild-3 Sofern Sie sich nicht online bewerben können, verweisen wir auf den Weg der postalischen Bewerbung unter Angabe der jeweiligen Kennziffer (Bundesinstitut für Risikobewertung, Personalreferat - 11.17 -, Max-Dohrn-Str. 8-10, 10589 Berlin).

Bewerbungsschluss: 06.04.2017
Bewerbungsschluss: 06.04.2017 Erschienen auf academics.de am 15.03.2017
Bitte beziehen Sie sich in Ihrer Bewerbung auf  academics

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