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STELLENAUSSCHREIBUNG
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist das nationale Institut, das auf der Grundlage international anerkannter wissenschaftlicher Bewertungskriterien Gutachten und Stellungnahmen zu Fragen der Lebensmittel-, Futtermittel- und Chemikaliensicherheit und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes erstellt. In diesen Bereichen berät es die Bundesregierung sowie andere Institutionen und Interessengruppen. Das BfR betreibt eigene Forschung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Be­wer­tungs­auf­gaben stehen. Es ist eine rechtsfähige Anstalt im Geschäftsbereich des Bun­des­min­iste­rium­s für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).
Das BfR richtet zur strategischen Schwerpunktsetzung Nachwuchsgruppen ein. Wissen­schaftlerinnen und Wissenschaftlern sollen attraktive Möglichkeiten zur Forschung und wissenschaftlichen Qualifikation am BfR angeboten werden.
Zur Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses bietet das BfR qualifizierten Hoch­schul­absolventinnen und -absolventen die Möglichkeit der Promotion.
In der Abteilung Exposition des BfR ist in der Nachwuchsgruppe „Toxikokinetische Modellie­rung„ (Physiologisch basierte toxikokinetische Modellierung) ist ab sofort befristet für drei Jahre folgende Stelle zu besetzen:
Doktorandin / Doktorand
- bis Entgeltgruppe 13 TVöD -
Kennziffer: 1654/2017
Die Beschäftigung erfolgt mit 50 % der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit (z. Zt. 19,50 Std.).
Die Befristung erfolgt auf Grundlage des Wissenschaftszeitvertragsgesetzes.
Es wird ein begleitendes Promotionsprogramm mit fachwissenschaftlichen und methodi­schen Programminhalten angeboten. Die Teilnahme wird erwartet.
Aufgaben:
Das Aufgabengebiet umfasst die Modellierung chemischer Substanzen mittels physiologisch basierter toxikokinetischer Modelle (PBTK) im Kontext von Risikofragestellungen des BfR, sowie Modellvalidierung und den Gebrauch epidemiologischer Daten in der Modellierung.
  • Durchführung von PBTK Modellierungen an ausgewählten Substanzen
  • Wissenschaftliche Mitarbeit bei Validierung von PBTK Modellen
  • Wissenschaftliche Mitarbeit bei der Erstellung einer Datenbank zu unterschiedlichen Modellen für die Verwendung bei der Risikobewertung im Institut
  • Untersuchung der Eignung verschieden tief detaillierter Modelle
  • Untersuchungen zu Variabilität und Unsicherheit in PBTK- Modellen
  • Konzeptionelle Weiterentwicklung und Anwendung von physiologisch basierten toxikoki­netischen Modellen
  • Selbstständige Verfassung wissenschaftlicher Veröffentlichungen und Präsentationen (deutsch und englisch) und Unterstützung bei Fortbildungsveranstaltungen
Anforderungen:
  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Mathematik, Physik, Bioinformatik, Chemie, Biochemie, Biologie oder einer vergleichbaren Fachrichtung
  • Dokumentierte Erfahrungen und Kenntnisse der Modellierung, Mathematik, Informatik oder Physik, sowie Erfahrung und Kenntnisse in einer der Risikobewertung des Institut nahestehenden Disziplin (wie bspw. Pharmakologie, Chemie, Toxikologie, Epidemiolo­gie, Biologie, Veterinär- und Humanmedizin) erwünscht
  • Interesse an Verteilung und Transport von Chemikalien in Organismen sowie den physi­kalisch-chemischen Grundlagen der Toxikokinetik vorausgesetzt
  • Kenntnisse in Scientific Computing
  • Kenntnisse der Modellierung von Chemikalien in biologischen Systemen vorteilhaft
  • Physiologische Kenntnisse wünschenswert
  • Kenntnisse in einer Programmiersprache oder Softwareprogramms (Python, Matlab, Mathematica etc) und einer statistischen Software (R, SAS, J MP etc.) von Vorteil
  • Sehr gute Kenntnisse von Datenverarbeitungsprogrammen sind erwünscht
  • Sehr gute Kenntnisse der englischen Sprache in Wort und Schrift erforderlich
  • Gute EDV-Kenntnisse sowie eine gewissenhafte Arbeitsweise, Flexibilität, Teamfähigkeit und Belastbarkeit werden vorausgesetzt
Der Dienstort ist Berlin.
Nähere Auskünfte erteilen Frau PD Dr. Christine Müller-Graf (Tel.: 030 18412-1912) und Herr Prof Dr. Matthias Greiner (Tel.: 030 18412-3297).
Head Das BfR begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.
Als innovative wissenschaftliche Einrichtung bietet das BfR fa­mi­li­en­freundliche Arbeitsbedingungen. Dafür wurde das BfR mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie®“ ausgezeichnet. Das BfR gewährleistet die berufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. An der Be­wer­bung von Frauen besteht daher ein besonderes Interesse.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders be­rück­sichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.
Bewerbungsverfahren
Fühlen Sie sich angesprochen?
Dann bewerben Sie sich bitte bis zum 06. April 2017 über unser Online-System:
Fragen im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren richten Sie bitte an: bewerbung@bfr.bund.de . Bitte senden Sie keine Bewerbungen an diese E-Mail Adresse.
Bild-3 Sofern Sie sich nicht online bewerben können, verweisen wir auf den Weg der postalischen Bewerbung unter Angabe der jeweiligen Kennziffer (Bun­desinstitut für Risikobewertung, Personalreferat - 11.17 -, Max-Dohrn-Str. 8-10, 10589 Berlin).

Bewerbungsschluss: 06.04.2017
Bewerbungsschluss: 06.04.2017 Erschienen auf academics.de am 16.03.2017
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