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Amt für multikulturelle Angelegenheiten

Die Stadt Frankfurt am Main möchte die gesellschaftliche Akzeptanz und Gleichstellung von Menschen unterschiedlicher sexueller Orientierung und Geschlechtsidentitäten fördern. Sie hat daher 2015 beimAmt für multikulturelle Angelegenheiten in der Abteilung 15.2 »Grundlagenarbeit, Diversitätsmanagement, Berichterstattung« eine Koordinierungsstelle für lesbische, schwule, bisexuelle, trans*, inter* und queere (LSBTIQ) Themen eingerichtet.

Hierfür suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt

1 Fachreferent/-in (Büroangestellte/-r)

EGr. 12 TVöD
(mit der Hälfte der regelmäßigen wöchentlichen Arbeitszeit)

Zu Ihren Aufgaben gehören: Kontinuierliche und selbstständige Erarbeitung von Grundlageninformationen zu aktuellen Entwicklungen im Fachgebiet; Konzeption, Durchführung und Unterstützung von Informations- und Fortbildungsangeboten sowie Beratungsprojekten und Kampagnen mit dem Ziel größerer gesellschaftlicher Akzeptanz, der Sichtbarmachung von LSBTIQ-Lebensweisen sowie dem Abbau von Diskriminierung und Gewalt; Erfassung und Beurteilung von Maßnahmen zu LSBTIQ-Themen im Stadtgebiet; querschnitthafte Koordination der Aktivitäten zu LSBTIQ-Themen; Aufbau eines Informations- und Erfahrungsaustauschs mit anderen städtischen Dienststellen und weiteren städtischen Akteuren, Einrichtungen und Initiativen, insbes. aus den LSBTIQ-Communities; Erstellung von Berichten und Stellungnahmen, Vorbereitung von Publikationen.

Wir erwarten: Abgeschlossenes (Fach-)Hochschulstudium der Geistes- oder Kulturwissenschaften oder vergleichbare Qualifikation mit langjähriger Berufserfahrung in diesem Themenfeld; sehr gute Kenntnisse von LSBTIQ-Lebensweisen und LSBTIQPersonen mit Mehrfachzugehörigkeiten und guter Zugang zu den LSBTIQ-Communities, insbes. zu schwulen Communities; mehrjährige Erfahrungen in der Arbeit mit Homophobie, Heteronormativität und LSBTIQ-Feindlichkeit sowie in der Arbeit mit Transidentität und Intergeschlechtlichkeit; Fähigkeit, Netzwerke aufzubauen, zu leiten, zu strukturieren und zu steuern; gute Kenntnisse und mehrjährige Organisationserfahrung in der Projektarbeit; hohe interkulturelle und zielgruppenspezifische Kompetenz und hohe adressatengerechte Kommunikationsfähigkeit in Wort und Schrift; Beratungskompetenz sowie Fachwissen in Moderation und Organisation; Kenntnisse und Erfahrungen im Bereich von Publikationen und Berichten; gute Kenntnisse verwaltungsinterner Prozesse, Verantwortlichkeiten und der Verwaltungsstruktur; gute Teamfähigkeit, Verhandlungsgeschick, Eigeninitiative und selbstständiges Arbeiten; Kenntnisse von Fremdsprachen von Vorteil; hohe Belastbarkeit und Leistungsbereitschaft; Selbstreflexionsfähigkeit, Fähigkeit zu langfristigen Planungen und Bereitschaft zur Teilnahme an beruflichen Fortbildungen, Tagungen und Kongressen; sehr gute EDV-Kenntnisse (MS Office-Programme).

Hinweise: Die Stadt Frankfurt am Main strebt an, den Anteil von Frauen in diesem Bereich zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen werden daher besonders begrüßt. Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten sind ausdrücklich erwünscht.

Für weitere Auskünfte steht Ihnen Frau Dr. George unter der Rufnummer (069) 212- 71940 zur Verfügung.

Ihre aussagefähigen Bewerbungsunterlagen richten Sie bitte bis zum 27.10.2017 unter Angabe der Kennziffer B0540/0071 an den:

Magistrat der Stadt Frankfurt am Main
Amt für multikulturelle Angelegenheiten – 15.AL
Lange Straße 25-27, 60311 Frankfurt am Main


Weitere Informationen über die Arbeitgeberin Stadt Frankfurt am Main finden Sie unter:
www.stellen.stadt-frankfurt.de

Bewerbungsschluss: 27.10.2017
Bewerbungsschluss: 27.10.2017 Erschienen in DIE ZEIT vom 12.10.2017
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