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Die Universität Vechta ist eine junge, dynamisch wachsende Universität mit mehr als 5.000 Studierenden und einer über 70-jährigen Tradition in der Lehrerbildung. In einem wirtschaftlich starken Umfeld im Nordwesten Niedersachsens bietet die Universität Vechta ein attraktives Arbeits- und Wohnumfeld sowie eine lebendige Campuskultur.

Im Department I - Fach Erziehungswissenschaften der Universität Vechta ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt folgende Position zu besetzen:

Juniorprofessur (W 1) Bildung und Gender

Aufgaben:
Von der Inhaberin/dem Inhaber der Juniorprofessur wird erwartet, durch Forschung zu geschlechtersensibler und geschlechtergerechter Bildung und Erziehung in Schulen und Kindergärten, Genderaspekten in Bildungsmedien oder Bildungsgerechtigkeit einen Schwerpunkt im Bereich „Bildung und Gender“ zu setzen. Durch Anschlussfähigkeit an und Vernetzung mit bestehenden Projekten der Universität Vechta soll das Profil „Gender“ weiter gestärkt werden.

In der Lehre wird die Professur die Grundlagen der Bildungs- und Erziehungswissenschaften vor dem Hintergrund des Genderdiskurses vertreten. Auch sollen Erkenntnisse der Gender Studies in Praxisfelder der schulischen und außerschulischen Bildung durch fundierte Gender-Kompetenz eingebracht werden. Die Lehre erfolgt insbesondere in den Studiengängen „Bachelor Combined Studies“ (Zwei-Fächer-Bachelor mit Lehramtsoption), „Master of Education“ sowie in den Studiengängen der Sozialen Arbeit.

Darüber hinaus wird von der Inhaberin/dem Inhaber der Juniorprofessur die Mitarbeit an fächerübergreifenden Forschungsprojekten innerhalb der Universität, die aktive Mitwirkung im Zentrum für Lehrerbildung (ZfLB) sowie die Einwerbung von Drittmittelprojekten erwartet. Die übrigen Aufgaben ergeben sich aus § 30 Abs. 1 Niedersächsisches Hochschulgesetz (NHG).

Einstellungsvoraussetzungen (§ 30 Abs. 2 NHG):
Abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach Erziehungs- oder Bildungswissenschaften oder angrenzenden Disziplinen, pädagogisch-didaktische Eignung und besondere Befähigung zu vertiefter selbstständiger wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die herausragende Qualität einer Promotion nachgewiesen wird. Zudem berücksichtigt werden Leistungen in der Lehre sowie die wissenschaftsorganisatorische und akademische Selbstverwaltung betreffende vorzuweisende Kompetenzen. Ein Schwerpunkt im Bereich der Forschung zu „Bildung und Gender“ wird vorausgesetzt, entsprechende Publikationen in einschlägigen Fachzeitschriften sowie Erfahrungen in der Einwerbung und Durchführung von Drittmittelprojekten sind explizit erwünscht.

Die Universität weist darauf hin, dass sie einen höheren Anteil von Frauen am Personal anstrebt. Deshalb bittet sie qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich, sich zu bewerben. Im Übrigen wird auf § 21 Abs. 3 NHG verwiesen. Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ihre aussagekräftige Bewerbung richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen unter Angabe der Kennziffer 16/87/EW bis zum 06.01.2017 an das Präsidium der Universität Vechta, Postfach 1553, 49364 Vechta oder per E-Mail (möglichst in einer einzelnen pdf-Datei) an bewerbung@uni-vechta.de.

Für Rückfragen wenden Sie sich gerne an den Fachsprecher der Erziehungswissenschaften, Prof. Dr. Marco Rieckmann (marco.rieckmann@uni-vechta.de).

Bewerbungsschluss: 06.01.2017
Bewerbungsschluss: 06.01.2017 Erschienen in DIE ZEIT vom 01.12.2016
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