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Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik, Institutsteil Kassel
Unser Forschungsschwerpunkt ist die Energiesystemtechnik für eine sichere und stabile Versorgung mit erneuerbaren Energien wie Wind-, Solar- und Bioenergie. Wir unterstützen die Wirtschaft und die Politik in allen systemischen, technischen und wirtschaftlichen Fragestellungen um die Energiewende zum Erfolg zu führen.
Unsere Kernkompetenzen sind: Energiewirtschaft und -systemdesign, Systemintegration, Energienetze, Energieinformatik, Energiemeteorologie, Energiespeicher, Energieverfahrenstechnik.
Wir sind 320 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, Angestellte sowie Studentinnen und Studenten und erwirtschaften rund 19 Mio. Euro Erträge pro Jahr.

Masterand (m/w) für die Analyse, Modellierung und Bewertung von Verfahren zur Inselnetzerkennung von netzgekoppelten PV-Stromrichtern

Kennziffer: IWES-KS-2016-82
Ihre Aufgaben:
Mit der zunehmenden Integration von Strom aus erneuerbaren Energien werden auch immer mehr Stromrichter dezentral ins Netz eingebunden, die den in PV-Parks und Windenergieanlagen generierten Strom in unterschiedliche Netzebenen einspeisen. Dabei geht der Trend hin zu immer größeren Leistungsklassen. Zukünftig werden einzelne Stromrichtereinheiten eine Nennleistung von mehreren Megawatt Spitzenleistung aufweisen.

Der Betrieb dieser Stromrichter erfolgt in Übereinstimmung mit geltenden Normen und Netzanschlussbedingungen der Netzbetreiber. Dabei steht die Sicherheit als oberstes Schutzziel im Vordergrund. Aktuelle Entwicklungen und Randbedingungen in einem innovativen Markt finden sich jedoch nur zögerlich in dem eher trägen Normenwerk wieder. Damit wird die Anwendung neuer Technologien erschwert und neue Möglichkeiten zur Erreichung der Schutzziele werden oft nicht im Normenwerk berücksichtigt.

Im Rahmen einer Masterarbeit sollen insbesondere die Anforderungen an und Verfahren für PV-Stromrichter zur Vermeidung einer sogenannten Inselnetzbildung untersucht werden. Die derzeit gültigen Vorgaben zum Nachweis der Funktionsfähigkeit einer Inselnetzerkennung beziehen sich hauptsächlich auf kleinere Stromrichter unter 100kW. Die Übertragbarkeit auf sehr große Stromrichter ist kritisch zu hinterfragen, da der messtechnische Nachweis nur mit sehr hohem Aufwand zu erbringen ist. Das Ziel der Arbeit sind alternative Lösungen zur Einhaltung und zum Nachweis der Schutzziele.

Die Arbeiten gliedern sich dabei in die folgenden Schwerpunkte:

  • Normen- und Literaturrecherche
  • Herausarbeiten der Schutzziele aus Normen
  • Analyse zur Umsetzung der Normanforderungen hinsichtlich großer Leistungen
  • Gegenüberstellung existierender Verfahren
  • Modellierung des Stromrichterverhaltens
  • Durchführung von Simulationen zur Analyse des dynamischen Verhaltens von PV-Stromrichtern bei der ungewollten Bildung von Inselnetzen


Ihre Voraussetzungen:
  • Studium der Elektrotechnik (oder fachverwandt) möglichst mit Schwerpunkt elektrische Energietechnik
  • Kenntnisse im Bereich von PV-Stromrichtern
  • Kenntnisse im Bereich der Modellierung von Netzen, Netzbetriebsmitteln und Stromrichtern in Simulationsumgebungen (DIgSILENT PowerFactory, MATLAB, o.ä.)
  • Selbstständige und strukturierte Arbeitsweise
  • Gute Englischkenntnisse


Allgemein:
Die monatliche Arbeitszeit beträgt 40-80 Stunden.
Die Stelle ist auf ca. 3-6 Monate befristet.


Kontakt:
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit allen wichtigen Unterlagen unter Angabe der Kennziffer an:
Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik, IWES Kassel, Personalstelle, Königstor 59, 34119 Kassel

Fragen zu dieser Position beantwortet gerne:
Fragen zu dieser Position beantworten Ihnen gerne: 

Herr Dipl.-Ing. Axel Seibel
Tel: +49 561 7294-289
E-Mail: axel.seibel@iwes.fraunhofer.de

Herr Dr.-Ing. Gunter Arnold
Tel: +49 561 7294-231
E-mail: gunter.arnold@iwes.fraunhofer.de
Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik, Institutsteil Kassel
Kassel

http://www.iwes.fraunhofer.de/


Bewerbungsschluss: 16.01.2017
Bewerbungsschluss: 16.01.2017 Erschienen auf academics.de am 03.06.2016
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