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Das Forschungsprogramm zur Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft (GMPG) sucht zum nächst möglichen Zeitpunkt und für eine Laufzeit von 4 Jahren eine/n

Postdoktorand/in
im Forschungsgebiet Sozialgeschichte
der Max-Planck-Gesellschaft und
ihre Beziehungen zur Wirtschaft mit sozial- und
wirtschaftsgeschichtlichen Ansätzen

Das von der Max-Planck-Gesellschaft geförderte Forschungsprogramm „Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft“ verfolgt das Ziel, den Wandel der Max-Planck-Gesellschaft von ihrer Gründung 1948 bis zum Ende der Amtszeit ihres Präsidenten Hubert Markl im Jahre 2002 zu untersuchen und hierbei zeit­ge­schichtliche und wissenschaftsgeschichtliche Perspektiven miteinander zu verbinden.
Es soll anhand institutsübergreifender Fragestellungen die dynamischen Wechselwirkungen von For­schungs­praxis, Institutionen- und Sozialgeschichte anhand mehrerer Themenschwerpunkte exem­plarisch untersuchen. Im Fokus steht der Wandel der Max-Planck-Gesellschaft mit Blick auf ihre Arbeits­weise und Arbeitsergebnisse, ihren besonderen Charakter und ihr Selbstverständnis, ihre Netzwerke, ihre Einbettung in Wissenschaft, Gesellschaft und Politik. Betrachtet werden hierbei auch ihre Kon­kur­renz­verhältnisse, ihre Lernprozesse und die Unterschiedlichkeit ihrer lokalen Bedingungen sowie der Umgang mit internationalen und globalen Herausforderungen. Eine zentrale Fragestellung ist die nach der Ent­stehung von wissenschaftlichem Wissen und seinen Wechselwirkungen mit institutionellen und gesell­schaftlichen Kontexten.
Die zu besetzende Stelle dient der Erforschung der Sozialgeschichte der Max-Planck-Gesellschaft und ihrer Beziehungen zu Wirtschaft und Gesellschaft, mit sozial- und wirtschaftsgeschichtlichen Ansätzen (einschließlich quantitativer Methoden). Neben den sozialen Merkmalen der Beschäftigten sollen die Arbeitsverhältnisse und die Arbeitskultur, die Organisations- und Leitungsstrukturen von Max-Planck-Instituten untersucht werden. Darüber hinaus geht es um die Thematik „Wissenschaft als Arbeit“ und um die gesellschaftsgeschichtliche Einbettung der MPG im Wandel der Zeit.
Anforderungsprofil: Die Ausschreibung richtet sich an promovierte Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die durch sehr gute Forschungsarbeiten und entsprechende Publikationen ausgewiesen sind und über Forschungserfahrungen in den Bereichen Wissenschafts-, Sozial- und Institutionen­ge­schichte des 20. Jahrhunderts verfügen. Die Website des Forschungsprogramms Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft unter: http://gmpg.mpiwg-berlin.mpg.de/de/ bietet weitere Hintergrundinformationen.
Die Vergütung erfolgt gemäß TVÖD Bund (E13 oder E14 je nach Qualifikation). Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aller Nationalitäten sind willkommen; Bewerbungen von Frauen sind besonders erwünscht. Die Max-Planck-Gesellschaft ist bemüht, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen und fordert diese ausdrücklich zur Bewerbung auf.
Ihre Bewerbung mit Anschreiben, Lebenslauf, einer wissenschaftlichen Arbeitsprobe, Zeugniskopien und einer kurzen Ausführung über eigene Forschungspräferenzen im Rahmen des Gesamtvorhabens richten Sie bitte bis zum 6. Dezember 2017 ausschließlich in elektronischer Form unter dem Kennwort GMPG Sozial- und Wirtschaftsgeschichte an das Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte (MPIWG) an die folgende Email-Adresse: gmpgoffice@mpiwg-berlin.mpg.de
Ein Vorstellungsgespräch ist für den 15. Dezember 2017 geplant.
Rückfragen zur Bewerbung richten Sie bitte an Frau Kristina Schönfeldt vom Forschungsprogramm Geschichte der Max-Planck-Gesellschaft am Max-Planck-Institut für Wissenschaftsgeschichte, Boltz­mannstr. 22, 14195 Berlin, an dieselbe Email-Adresse (gmpgoffice@mpiwg-berlin.mpg.de).

Bewerbungsschluss: 06.12.2017
Bewerbungsschluss: 06.12.2017 Erschienen auf academics.de am 07.11.2017
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