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Hochschule Darmstadt
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Im Fachbereich Media der Hochschule Darmstadt ist ab dem Sommersemester 2017 (01.04.2017) die folgende Stelle zu besetzen:

Professur
Fachgebiet: Bewegtbild, Schwerpunkt Filmpraxis

analog Bes.Gr.: W2 HBesG
Kennziffer: MD 39/16-P
Aufgabe der Professur ist es, Lehrveranstaltungen im o. g. Fachgebiet im Studiengang Motion Pictures des Fachbereichs Media zu übernehmen.
Im Curriculum des auf Studiengangs Motion Pictures nimmt die filmpraktische Ausbildung eine zentrale Rolle ein. Neben den grundlegenden fachlichen und methodischen Kenntnissen des Filmemachens, bildet filmisches Handwerk, die Arbeit am Filmset und Teamarbeit, eine wesentliche Grundlage für das spätere Berufsleben der Studierenden in der Branche Film- und Fernsehen. Die Unterrichtsprache des international ausgerichteten Studiengangs ist Englisch.
Gesucht wird eine herausragende Persönlichkeit des zeitgenössischen Films die mit großer Leidenschaft und Begeisterung das Fachgebiet Film in intensiver Verbindung von Praxis und theoretischer Reflexion vertritt und mit filmgestalterischen Aspekten zu verbinden weiß.
Voraussetzung:
  • Ein erfolgreich abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich Film, Kamera, Regie oder Montage
  • Fähigkeit, fundierte Kenntnisse im Bereich der technischen Grundlagen des Filmemachens in Theorie und Praxis vermitteln zu können
  • herausragende fachbezogene Leistung in der Konzeption und Gestaltung von Bewegtbildformaten
  • Eine mehrjährige, möglichst internationale umfassende praktische Erfahrung in der Bewegtbild-Gestaltung
  • Lehrerfahrung in mindestens einem der oben genannten Themenbereiche
  • Die Fähigkeit Lehrveranstaltungen in englischer Sprache durchzuführen.
  • Genderkompetenz
  • vertiefte Kenntnisse in mehreren der folgenden Bereiche:
  • Praktische handwerkliche Fähigkeiten im Umgang mit Filmequipment wie z.B. Kameras, Tonaufnahmegeräten und Licht
  • Bewegtbild-Gestaltung, Kamera und Lichtführung im szenischen und dokumentarischen Film.
  • Filmsprachliche Prinzipien, Filmsemiotik und ihre praktische Anwendung.
  • Filmgeschichte im historischen und zeitgenössischen Kontext
Von Vorteil sind:
  • Medientheoretische Kenntnisse und die Fähigkeit, sich mit diesen Themen auch gesellschaftskritisch auseinanderzusetzen.
  • Distributions- und Vermarktungsmöglichkeiten medialer Produkte.
  • Kenntnisse im Bereich Filmproduktion
  • Kenntnisse der Tätigkeitsfelder in medienspezifischen Berufen
  • Kenntnisse in TV-Studiotechnologien
  • Teamfähigkeit
Der Nachweis der fachlichen Eignung soll unter anderem durch kurze Beschreibungen ausgewählter Projekte aus den zuvor genannten Arbeitsbereichen erfolgen.
Zu den Dienstaufgaben gehören:
Aufgabe der ausgeschriebenen Professur ist es, das o.g. Fachgebiet im Studiengang Motion Pictures des Fachbereichs Media in Lehre (18 Semesterwochenstunden Lehrverpflichtung) und Forschung zu vertreten. In der Lehre gilt es, projektbezogen studentische Produktionen von der Konzeption, der Produktion, dem Schnitt, bis hin zur Vermarktung zu begleiten und dabei die gestalterische Praxis in besonderer Weise mit theoretischer Reflexion zu verbinden.
Erwartet werden:
  • die Bereitschaft, verantwortlich und flexibel die Lehrformen und -inhalte immer wieder neu zu überdenken.
  • die Bereitschaft zur fachlichen hochschuldidaktischen Weiterbildung
  • die Mitwirkung an Außenkontakten des Studiengangs und der Hochschule
  • die Mitarbeit in der Selbstverwaltung der Hochschule
Weitere Informationen zur ausgeschriebenen Stelle können die Bewerberinnen und Bewerber auf Anfrage von Prof. Alexander Herzog (alexander.herzog@h-da.de) erhalten.
Die Einstellung erfolgt im außertariflichen Angestelltenverhältnis mit einer qualifikations­abhängigen Vergütung analog der Besoldung nach W2 HBesG. Eine spätere Verbeamtung ist grundsätzlich möglich. Professorinnen und Professoren, die an einer anderen Hochschule bereits in einem Beamtenverhältnis stehen, können in einem solchen weiterbeschäftigt werden.
Die Dienstaufgaben, die Einstellungsvoraussetzungen und die Einstellungsmodalitäten für eine Professur ergeben sich aus den §§ 61 und 62 sowie 68 und 69 des Hessischen Hochschul­gesetzes.
An der Hochschule Darmstadt besteht ein Frauenförderplan. Im Rahmen der tatsächlichen Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und Männern und der gesetzlichen Maßgabe, die Unterrepräsentanz von Frauen innerhalb des Geltungsbereichs des Frauenförderplans zu beseitigen, ist die Hochschule Darmstadt an der Bewerbung von Frauen besonders interessiert. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Qualifikation bevorzugt.
Bewerbungen mit Nachweis der Einstellungsvoraussetzungen, der Befähigung zu selbständiger künstlerischer Arbeit (bitte Arbeitsproben in den üblichen digitalen Formaten beifügen), der pädagogischen Eignung und der besonderen Leistungen in der Praxis werden zusammen mit dem Verzeichnis der Veröffentlichungen und der selbständig gehaltenen Lehrveranstaltungen unter der Angabe der oben genannten Kennziffer bis zum 30. September 2016 erbeten an:
Hochschule Darmstadt, Personalabteilung, Haardtring 100, 64295 Darmstadt
oder per E-Mail an berufungen@h-da.de.

Bewerbungsschluss: 30.09.2016
Bewerbungsschluss: 30.09.2016 Erschienen auf academics.de am 08.09.2016
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