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Die Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung
– Hochschule für die Ausbildung der Bundesbeamtinnen/Bundesbeamten des gehobenen und höheren
nichttechnischen Dienstes –
expandiert am Standort Brühl in erheblichem Umfang.
Daher ist folgende Planstelle in der Lehre am zentralen Lehrbereich für das fachübergreifende Grundstudium zu besetzen:

Eine Professur (W2) für das öffentliche Dienstrecht

(Hauptamtlich Lehrende/-r für die rechtswissenschaf lichen Fächer des Grundstudiums am Zentralen Lehrbereich, zunächst Zeitprofessur der BesGr.W 2 BBesO, Dauer:6 Jahre)
- Kennziffer 010 -

Einsatzschwerpunkt ist das Dienst- und Tarifrecht. Es wird erwartet, dass, die Stelleninhaberin/ der Stelleninhaber bereit ist, sich bei Bedarf auch in die übrigen rechtswissenschaftlichen Fächer, die Ausbildungsinhalt des Grundstudiums sind, einzuarbeiten und diese in der Lehre zu vertreten.

Für die Kennziffer 010: (Bitte zu allen Punkten Nachweise beifügen)
  • Erstes und Zweites juristisches Staatsexamen (beide mindestens mit der Note „befriedigend“),
  • pädagogische Eignung, die in der Regel durch Erfahrungen in der Lehre oder Ausbildung nachgewiesen wird,
  • besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird,
  • besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis (nach dem zweiten juristischen Staatsexamen), von denen mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereiches ausgeübt worden sein müssen.
Die Bewerberinnen/ Bewerber sollen sich bei Bedarf im Masterstudiengang „Master of Public Administration“, im Fernstudiengang „Verwaltungsmanagement“ (Grund- und Hauptstudium) sowie im Studiengang „Verwaltungsinformatik“ und zusätzlich im Hauptstudium des Fachbereiches Allgemeine Innere Verwaltung (Präsenz) engagieren.

Wir suchen Persönlichkeiten, die ihre Fachgebiete auf der Grundlage einschlägig erworbener Verwaltungserfahrung im speziellen Ausbildungszusammenhang einer verwaltungsinternen Hochschule ebenso praxisorientiert wie wissenschaftlich und pädagogisch-didaktisch fundiert vertreten.

Sie bringen daher über die o.g. Berufungsvoraussetzungen hinaus mit:
  • einschlägige Erfahrungen in der öffentlichen Verwaltung (bitte Nachweise beifügen),
  • die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme am hochschuldidaktischen Programm „Prof(essionell) in der Lehre“,
  • die Bereitschaft, intensiv mit der Praxis zusammenzuarbeiten und Praxissemester zu absolvieren,
  • die Bereitschaft, sich in neue Lehrgebiete einzuarbeiten,
  • die Bereitschaft zur fachlichen Betreuung von Lehrbeauftragten und zur Entwicklung von Lehrunterlagen, anhand derer Lehrbeauftragte ihre Lehrbeiträge leisten können,
  • möglichst einschlägige Erfahrung mit E-Learning / Distance Learning bzw. die Bereitschaft, sich entsprechende Kenntnisse anzueignen und diese weiterzuentwickeln,
  • hohe Sozialkompetenz in der Kooperation und der Kommunikation mit den anderen Lehrenden und den übrigen Mitgliedern der Hochschule,
  • die Bereitschaft, aktiv an der Weiterentwicklung der Hochschule mitzuwirken und sich in der Selbstverwaltung zu engagieren.
Besondere Hinweise:
  • Die Berufungsverfahren werden so abgewickelt, dass die Termine für die Vorstellung vor den Berufungskommissionen voraussichtlich Ende Januar 2018 stattfinden.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass die W-Besoldung im Bundesbereich auf Spitzenniveau liegt (§ 32 ff. BBesG, Anlage 4 des BBesG).
  • Die Umwandlung der jeweiligen Professur nach § 132 Abs. 1 BBG in eine Professur auf Lebenszeit wird im Fall der Bewährung bei Vorliegen der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen durch die Hochschule angestrebt.
  • Die Hochschule fördert individuelle Betreuungskonzepte in Studium und Lehre und erwartet von ihren Lehrenden daher eine hohe Präsenz am Hochschulort sowie einen hochschulnahen Wohnsitz.
  • Die Planstellen sind auch für die Besetzung mit jeweils 2 Teilzeitkräften geeignet.
  • Die Hochschule ist nach den Vorgaben des BGleiG und ausweislich ihres Gleichstellungsplanes bestrebt, insbesondere den Anteil der Frauen in der Lehre zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen werden deshalb ausdrücklich begrüßt.
Die Hochschule des Bundes fördert die Vereinbarkeit von Beruf und Familie und wurde dementsprechend wiederholt zertifiziert. Weitere Informationen erhalten sie unter www.beruf-und-familie.de
  • Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.
  • Begrüßt werden ausdrücklich auch Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund.
Für Rückfragen zum Aufgabengebiet stehen Ihnen der Dekan des Zentralen Lehrbereichs, Herr Prof. Dr. Hochapfel (Tel. 02232/929-9210 / e-mail Frank.Hochapfel@hsbund.de), für dienstrechtliche Rückfragen und Fragen zum Verfahren Frau Dr. Schlagheck (Tel. 02232/929-6131/ e-mail Kirsten.Schlagheck@hsbund.de) gerne zur Verfügung.

Nähere Informationen über die Hochschule des Bundes finden Sie unter www.hsbund.de.

Bewerbungen richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen und Nachweisen zu allen obligatorischen Anforderungsmerkmalen in Papierform, unter Angabe der angegebenen Kennziffer (bei Bewerbungen auf mehrere Kennziffern bitte mit jeweils separaten Bewerbungsunterlagen) bis zum 07.12.2017 an den Präsidenten der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung | Postfach 1660 | 50306 Brühl

Bewerbungsschluss: 07.12.2017
Bewerbungsschluss: 07.12.2017 Erschienen in DIE ZEIT vom 09.11.2017
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