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Die Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung

− Hochschule für die Ausbildung der Bundesbeamtinnen/Bundesbeamten des gehobenen und höheren nicht­tech­ni­schen Dienstes −

expandiert am Standort Brühl in erheblichem Umfang.


Vorbehaltlich der Verfügbarkeit freier, besetzbarer Plan­stellen aus dem Bundeshaushalt 2017 ist folgende Planstelle in der Lehre am zentralen Lehrbereich für das fachübergreifende Grundstudium zu besetzen:

Sozialwissenschaftliche Professuren (W2) Zwei Professuren (W2) für das Studiengebiet Psychologie-Soziologie-Pädagogik

(Hauptamtlich Lehrende für das Grundstudium am Zentralen Lehrbereich, zunächst jeweils Zeitprofessur der BesGr.W 2 BBesO, Dauer: 6 Jahre)
− Kennziffer 004 −
Die Stelleninhaberin / der Stelleninhaber lehrt und vertritt schwerpunktmäßig im fachbereichsübergreifenden Grundstudium das Studiengebiet Psychologie und bei Bedarf im Hauptstudium das Fach Orga­ni­sa­tions­psycho­logie.

Die Bewerberinnen und Bewerber für Professuren müssen − neben den allgemeinen dienstrechtlichen Be­stim­mun­gen − folgende Berufungsvoraussetzungen gemäß § 131 Abs. 1 BBG i.V.m. § 19 Abs. 2 der Grundordnung der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung (GOHS Bund) (GMBl 2014, Nr. 65, S. 1331) erfüllen:

(Bitte zu allen Punkten Nachweise beifügen)
  • Bevorzugt ein abgeschlossenes Studium der Psychologie auf Masterniveau, ansonsten ein abgeschlossenes Studium der hier relevanten Sozialwissenschaften (Soziologie / Pädagogik) auf Masterniveau (jedoch mit nachgewiesenen fundierten Kenntnissen auf psychologischem Gebiet),
  • pädagogische Eignung, die in der Regel durch Erfahrungen in der Lehre oder Ausbildung nachgewiesen wird,
  • besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird,
  • besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis (auf dem Niveau des geforderten Hochschulabschlusses), von denen mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereiches ausgeübt worden sein müssen.
Die Bewerberin/Der Bewerber soll sich bei Bedarf im Masterstudiengang „Master of Public Administration”, im Fernstudiengang „Verwaltungsmanagement” (Grund- und Hauptstudium) sowie im Studiengang „Verwaltungsinformatik” und zusätzlich im Hauptstudium des Fachbereiches Allgemeine Innere Verwaltung (Präsenz) engagieren.

Wir suchen Persönlichkeiten, die ihre Fachgebiete auf der Grundlage einschlägig erworbener Verwaltungs­er­fah­rung im speziellen Ausbildungszusammenhang einer verwaltungsinternen Hochschule ebenso praxisorientiert wie wissenschaftlich und pädagogischdidaktisch fundiert vertreten.

Sie bringen daher über die o.g. Berufungsvoraussetzungen hinaus mit:
  • einschlägige Erfahrungen in der öffentlichen Verwaltung (bitte Nachweise beifügen),
  • die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme am hochschuldidaktischen Programm „Prof(essionell) in der Lehre”,
  • die Bereitschaft, intensiv mit der Praxis zusammenzuarbeiten und Praxissemester zu absolvieren,
  • die Bereitschaft, sich darüber hinaus in neue Lehrgebiete einzuarbeiten,
  • die Bereitschaft zur fachlichen Betreuung von Lehrbeauftragten und zur Entwicklung von Lehrunterlagen, anhand derer Lehrbeauftragte ihre Lehrbeiträge leisten können
  • hohe Sozialkompetenz in der Kooperation und der Kommunikation mit den anderen Lehrenden und den übrigen Mitgliedern der Hochschule, die Bereitschaft, aktiv an der Weiterentwicklung der Hochschule mitzuwirken und sich in der Selbstverwaltung zu engagieren.
Besondere Hinweise:
  • Die Berufungsverfahren werden so abgewickelt, dass die Termine für die Vorstellung vor der Berufungskommission voraussichtlich im November und Dezember 2016 stattfinden.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass die W-Besoldung im Bundesbereich auf Spitzenniveau liegt (§ 32 ff. BBesG, Anlage 4 des BBesG).
  • Die Umwandlung der jeweiligen Professur nach § 132 Abs. 1 BBG in eine Professur auf Lebenszeit wird im Fall der Bewährung bei Vorliegen der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen durch die Hochschule angestrebt.
  • Die Hochschule des Bundes fördert individuelle Betreuungskonzepte in Studium und Lehre und erwartet von ihren Lehrenden daher eine hohe Präsenz am Hochschulort sowie einen hochschulnahen Wohnsitz.
  • Die Planstellen sind auch für die Besetzung mit jeweils 2 Teilzeitkräften geeignet.
  • Die Hochschule des Bundes ist nach den Vorgaben des BGleiG und ausweislich ihres Gleichstellungsplanes bestrebt, insbesondere den Anteil der Frauen in der Lehre zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen werden deshalb ausdrücklich begrüßt.
Die Hochschule des Bundes fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und wurde dementsprechend wie­der­holt zertifiziert. Weitere Informationen erhalten sie unter www.berufundfamilie.de

  • Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.
  • Begrüßt werden ausdrücklich auch Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund.
Für Rückfragen zum Aufgabengebiet steht Ihnen der Dekan des Zentralen Lehrbereichs, Herr Prof. Dr. Hochapfel (Tel. 02232 9299210 / E-Mail Frank.Hochapfel@hsbund.de), für dienstrechtliche Rückfragen und Fragen zum Verfahren Frau RD'n Siebolds (Tel. 02232 9296140 / E-Mail Claudia.Siebolds@hsbund.de) gern zur Verfügung.

Nähere Informationen über die Hochschule des Bundes finden Sie unter www.hsbund.de.

Bewerbungen richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen und Nachweisen zu allen obligatorischen An­for­de­rungs­merkmalen in Papierform, unter Angabe der angegeben Kennziffer (bei Bewerbungen auf mehrere Kennziffern bitte mit jeweils separaten Bewerbungsunterlagen) bis zum 13.10.2016 an den Präsidenten der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung Postfach 1660, 50306 Brühl.

Bewerbungsschluss: 13.10.2016
Bewerbungsschluss: 13.10.2016 Erschienen in DIE ZEIT vom 22.09.2016
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