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Die Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung


– Hochschule für die Ausbildung der Bundesbeamtinnen/Bundesbeamten des gehobenen und höheren nichttechnischen Dienstes –

expandiert am Standort Brühl in erheblichem Umfang.


Vorbehaltlich der Verfügbarkeit freier, besetzbarer Planstellen aus dem Bundeshaushalt 2017 ist folgende Planstelle in der Lehre am Fachbereich Allgemeine Innere Verwaltung (AIV) für den Studiengang „Ver­waltungsmanagement“ in Präsenz- und Fernlehre im Hauptstudium zu besetzen:

Eine Professur (W2) für den Kompetenzbereich
„Betriebswirtschaft in der Bundesverwaltung“,
der BesGr. W 2 BBesO (Dauer: 6 Jahre)
hauptamtlich Lehrende/Lehrender, (zunächst) Zeitprofessur

– Kennziffer II –

Die Stelleninhaberin/Der Stelleninhaber lehrt im Hauptstudium am Fachbereich AIV schwerpunktmäßig in den Modulen „Effiziente und steuernde Verwaltung“, „Mitarbeiterorientierte Verwaltung“ sowie „Kundenorientierte Verwaltung“ Kenntnisse im Bereich der Öffentlichen Finanzwirtschaft sind wünschenswert.

Die Bewerberinnen und Bewerber müssen – neben den allgemeinen dienstrechtlichen Bestimmungen – folgende Berufungsvoraussetzungen gemäß § 131 Abs. 1 BBG i.V.m. § 19 Abs. 2 der Grundordnung der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung (GO-HS Bund) (GMBl 2014, Nr. 65, S. 1331) erfüllen:

Für die Kennziffer II: (Bitte zu allen Punkten Nachweise beifügen)
  • Ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Bereich der Wirtschaftswissenschaften (vorzugsweise Betriebswirtschaftslehre) auf Masterniveau,
  • pädagogische Eignung, die in der Regel durch Erfahrungen in der Lehre oder Ausbildung nachgewiesen wird,
  • besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit, die in der Regel durch die Qualität einer Promotion nachgewiesen wird,
  • besondere Leistungen bei der Anwendung oder Entwicklung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden in einer mindestens fünfjährigen beruflichen Praxis (auf dem Niveau des geforderten Hochschulabschlusses), von denen mindestens drei Jahre außerhalb des Hochschulbereiches ausgeübt worden sein müssen.
Die Bewerberin/Der Bewerber soll sich bei Bedarf im Grundstudium des Zentralen Lehrbereichs, im Master­stu­diengang „Master of Public Administration“ sowie im Studiengang „Verwaltungsinformatik“ engagieren.

Wir suchen Persönlichkeiten, die ihre Fachgebiete auf der Grundlage einschlägig erworbener Verwaltungs­er­fahrung im speziellen Ausbildungszusammenhang einer verwaltungsinternen Hochschule ebenso praxisorientiert wie wissenschaftlich und pädagogisch-didaktisch fundiert vertreten.

Sie bringen daher über die o.g. Berufungsvoraussetzungen hinaus mit:
  • einschlägige Erfahrungen in der öffentlichen Verwaltung (bitte Nachweise beifügen),
  • die Bereitschaft zur aktiven Teilnahme am hochschuldidaktischen Programm „Prof(essionell) in der Lehre“,
  • die Bereitschaft, intensiv mit der Praxis zusammenzuarbeiten und Praxissemester zu absolvieren,
  • die Bereitschaft, sich bei Bedarf auch in neue Lehrgebiete einzuarbeiten,
  • die Bereitschaft zur fachlichen Betreuung von Lehrbeauftragten und zur Entwicklung von Lehrunterlagen, anhand derer Lehrbeauftragte ihre Lehrbeiträge leisten können,
  • hohe Sozialkompetenz in der Kooperation und der Kommunikation mit den anderen Lehrenden und den übrigen Mitgliedern der Hochschule,
  • die Bereitschaft, aktiv an der Weiterentwicklung der Hochschule mitzuwirken und sich in der Selbstverwaltung zu engagieren.
Besondere Hinweise:
  • Die Berufungsverfahren werden so abgewickelt, dass die Termine für die Vorstellung vor der Berufungskommission voraussichtlich im November und Dezember 2016 stattfinden.
  • Es wird darauf hingewiesen, dass die W-Besoldung im Bundesbereich auf Spitzenniveau liegt (§ 32 ff. BBesG, Anlage 4 des BBesG).
  • Die Umwandlung der jeweiligen Professur nach § 132 Abs. 1 BBG in eine Professur auf Lebenszeit wird im Fall der Bewährung bei Vorliegen der haushaltsrechtlichen Voraussetzungen durch die Hochschule angestrebt.
  • Die Hochschule des Bundes fördert individuelle Betreuungskonzepte in Studium und Lehre und erwartet von ihren Lehrenden daher eine hohe Präsenz am Hochschulort sowie einen hochschulnahen Wohnsitz.
  • Die Planstellen sind auch für die Besetzung mit jeweils 2 Teilzeitkräften geeignet.
  • Die Hochschule des Bundes ist nach den Vorgaben des BGleiG und ausweislich ihres Gleichstellungsplanes bestrebt, insbesondere den Anteil der Frauen in der Lehre zu erhöhen. Bewerbungen von Frauen werden deshalb ausdrücklich begrüßt.
Die Hochschule des Bundes fördert die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und wurde dementsprechend wie­der­holt zertifiziert. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.beruf-und-familie.de

  • Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt.
  • Begrüßt werden ausdrücklich auch Bewerbungen von Menschen mit Migrationshintergrund.
Für Rückfragen zum Aufgabengebiet steht Ihnen die Dekanin des Fachbereichs AIV, Frau Dr. Dorf (Tel. 02232 929-7000/ E-Mail Yvonne.Dorf@hsbund.de), für dienstrechtliche Rückfragen und Fragen zum Verfahren die Leiterin des Referats Personalmanagement / Justiziariat, Frau RD‘n Siebolds (Tel. 02232 929-6140 / E-Mail Claudia.Siebolds@hsbund.de) gern zur Verfügung.

Nähere Informationen über die Hochschule des Bundes finden Sie unter www.hsbund.de.

Bewerbungen richten Sie bitte mit den üblichen Unterlagen und Nachweisen zu allen obligatorischen Anfor­derungsmerkmalen in Papierform, unter Angabe der angegeben Kennziffer (bei Bewerbungen auf mehrere Kennziffern bitte mit jeweils separaten Bewerbungsunterlagen) bis zum 13.10.2016 an den Präsidenten der Hochschule des Bundes für öffentliche Verwaltung Postfach 1660, 50306 Brühl.

Bewerbungsschluss: 13.10.2016
Bewerbungsschluss: 13.10.2016 Erschienen in DIE ZEIT vom 22.09.2016
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