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An der Justus-Liebig-Universität Gießen ist folgende Professur zu besetzen; es gel­ten die Einstellungsvoraussetzungen nach § 62 HHG:
Im Fachbereich Rechtswissenschaft zum nächstmöglichen Zeitpunkt die

W2-Professur auf Zeit
für Friedensforschung,
zugleich Gründungsprofessur für das
Deutsch-Kolumbianische Friedensinstitut

unter Beachtung des § 61 Abs. 5 HHG im außertariflichen Arbeitsverhältnis. Die Be­setz­ung der Professur ist zunächst auf sechs Jahre befristet. Eine spätere Verstetigung der Professur nach positiver Evaluation und bei Vorliegen der finanziellen Voraus­setzungen ist möglich.
Die/Der zukünftige Stelleninhaberin/Stelleninhaber wird als Professorin/Professor mit der Aufgabe an die Justus-Liebig-Universität Gießen berufen, den Aufbau des Deutsch-Ko­lum­bian­ischen Friedensinstituts in Bogotá voranzutreiben; die kolumbianische Hauptstadt ist daher auch der Dienstort. Die/Der Stelleninhaberin/Stelleninhaber hat dort die Auf­gabe, das Arbeitsgebiet der Friedensforschung entweder aus völkerrechtlicher oder aus politikwissenschaftlicher Perspektive in Forschung und Lehre zu vertreten. Sie/Er trägt durch Forschung, Lehre und Politikberatung zum Aufbau des Deutsch-Kolumbianischen Friedensinstituts bei.
Erwartet werden neben einem abgeschlossenen wissenschaftlichen Hochschulstudium der Sozial- oder Rechtswissenschaft eine qualifizierte Promotion sowie zusätzliche wis­sen­schaftliche Leistungen (z. B. Habilitation). Gesucht wird eine Persönlichkeit, die aufgrund ihrer Erfahrung die Leitung des Friedensinstituts umfassend wahrnehmen kann. Dazu gehören die Koordination der vom Direktorium definierten Aktivitäten, die Führung des Institutspersonals sowie die Kooperation mit dem Direktorium, dessen Mitglied die/der Stelleninhaberin/Stelleninhaber ohne Stimmrecht sein wird. Erwartet werden fließende Spanisch- und Deutschkenntnisse, möglichst gute Englisch- sowie nach­ge­wiesene Lateinamerika-Kenntnisse. Erwünscht sind Erfahrungen in der Friedens- und Konfliktforschung sowie Erfahrungen mit internationaler Kooperation (möglichst mit Kolumbien) und mit Drittmittelprojekten.
Bewerbungsaktenzeichen: 1-11/17; Bewerbungsende: 16.06.2017
Die Justus-Liebig-Universität Gießen strebt einen höheren Anteil von Frauen im Wissenschaftsbereich an; deshalb bitten wir qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich, sich zu bewerben. Aufgrund des Frauenförderplanes besteht eine Ver­pflich­tung zur Erhöhung des Frauenanteils. Die Justus-Liebig-Universität verfolgt auch das Ziel einer verstärkten Gewinnung von Führungskräften mit Gender- und Familien­kompetenz. Die Justus-Liebig-Universität versteht sich als familien­gerechte Hochschule. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen.
Ihre Bewerbung richten Sie bitte unter Angabe des o. g. Aktenzeichens mit den erforderlichen Unterlagen einschließlich aussagefähiger Belege über Ihre päda­gogische Eignung an den Präsidenten der Justus-Liebig-Universität Gießen, Erwin- Stein-Gebäude, Goethestraße 58, 35390 Gießen. Zu den Einstellungs­voraus­setzungen und erforderlichen Bewerbungsunterlagen wird empfohlen, unsere Hinweise unter http://www.uni-giessen.de/stellenmarkt/merkblatt.pdf zu beachten. - Bewer­bung­en Schwerbehinderter werden - bei gleicher Eignung - bevorzugt. Wir bitten, Bewer­bungen nur in Kopie vorzulegen, da diese nach Abschluss des Verfahrens nicht zurückgesandt werden.

Bewerbungsschluss: 16.06.2017
Bewerbungsschluss: 16.06.2017 Erschienen in DIE ZEIT vom 18.05.2017
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