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An der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie der Georg-August-Universität Göttingen ist eine

Professur für Waldnaturschutz

(BesGr. W2 NBesO)

zum nächstmöglichen Zeitpunkt zu besetzen.

Die Professur vertritt den Waldnaturschutz in Forschung und Lehre in voller Breite. Ihre Kernaufgabe besteht da­rin, auf quantitativ organismischer Basis Grundlagen zur Beziehung zwischen Waldbehandlung, Biodiversität und der Funktionalität von Waldökosystemen zu erarbeiten, durch die Analyse von Lebensgemeinschaften, Ex­pe­ri­mente und Modelle wissenschaftlich fundierte Schutzkonzepte abzuleiten und gemeinsam mit benachbarten Disziplinen die Bewertung von bislang nicht monetär fassbaren Ökosystemdienstleistungen weiterzuentwickeln. Es wird erwartet, dass die Professur die Forschungsschwerpunkte „Waldökosysteme und Biodiversität“ und „Sustainable Forestry and Global Change“ der Fakultät durch aktive Beteiligung stärkt. Interesse an Forschung in temperaten und tropischen Waldökosystemen ist erwünscht.

Mit der Wahrnehmung der Stelle ist in der Lehre neben den naturwissenschaftlichen Grundlagen auch die Ver­mitt­lung naturschutzrechtlichen und planerischen Basiswissens des Naturschutzes im Wald verbunden. Ent­spre­chen­de Beiträge zur fachspezifischen Ausbildung in den Bachelor-, Master- und Promotionsstudiengängen der Fa­kul­tät sowie eine aktive Beteiligung am internationalen englischsprachigen Bachelorstudiengang „Molecular Ecosystem Sciences“ werden erwartet. Aufgrund des internationalen Profils der Professur und der Studierenden sind die Lehrveranstaltungen zum Teil in englischer und deutscher Sprache abzuhalten.

Die Einstellungsvoraussetzungen ergeben sich aus § 25 des Niedersächsischen Hochschulgesetzes in der zur­zeit geltenden Fassung. Die Stiftungsuniversität Göttingen besitzt das Berufungsrecht. Einzelheiten werden auf Anfrage gerne erläutert.

Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern aus dem Ausland sind ausdrücklich erwünscht. Die Universität Göttingen strebt in den Bereichen, in denen Frauen unterrepräsentiert sind, eine Erhöhung des Frauenanteils an und fordert daher qualifizierte Frauen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Sie versteht sich zu­dem als familienfreundliche Hochschule und fördert die Vereinbarkeit von Wissenschaft/Beruf und Familie. Die Universität hat sich zum Ziel gesetzt, mehr schwerbehinderte Menschen zu beschäftigen. Bewerbungen Schwer­be­hin­der­ter erhalten bei gleicher Qualifikation den Vorzug. Teilzeitbeschäftigung kann unter Umständen er­mög­licht werden.

Bewerbungen mit Lebenslauf, Schriftenverzeichnis und Darstellung der Lehr- und Forschungstätigkeit sowie Dritt­mitteleinwerbungen werden als pdf-Dokument bis zum 30.11.2016 erbeten an den Dekan der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie, E-Mail: dekanat.forst@uni-goettingen.de.

Bei Fragen setzen Sie sich bitte mit Herrn Dr. Hiltscher in Verbindung.

Bewerbungsschluss: 30.11.2016
Bewerbungsschluss: 30.11.2016 Erschienen in DIE ZEIT vom 22.09.2016
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