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Universität Bremen
An der Universität Bremen ist im Fachbereich 9 Kulturwissen­schaften zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Professur zu besetzen. Die Professur ist Teil des Zukunftskonzeptes, mit dem in ausgewählten dynamischen Bereichen durch befrist­ete Professuren Forschungsfelder erweitert und gestärkt werden sollen. Dazu gehört der Forschungsschwerpunkt Medienwandel, der die kommunikativen Figurationen media­tisierter Gesellschaften und Kulturen untersucht.

Professur

Bes. Gr. W2, zunächst für 5 Jahre befristet mit Tenure-Option
im Beamtenverhältnis auf Zeit
für das Fachgebiet

Kommunikations- und Medienwissen-
schaft mit dem Schwerpunkt Methodeninnovation

(Kennziffer: P693/16)
Die Bewerberinnen und Bewerber sollen im Bereich der empi­rischen kommunikations- und medienwissenschaftlichen For­schung ausgewiesen sein und dabei über ein spezifisches methodisches Profil verfügen. Erwartet werden Erfahrungen sowohl in quantitativen wie auch qualitativen Verfahren der Medien- und Kommunikationsforschung sowie eigenständige Erfahrungen bei der empirisch basierten Weiterentwicklung von Methoden. Eine Beteiligung am Forschungsschwerpunkt Medienwandel des Fachbereichs Kulturwissenschaften, die Einwerbung von Drittmitteln sowie die Bereitschaft zur inter­disziplinären Forschungskooperation im Rahmen des Zen­trums für Medien-, Kommunikations- und Informations­forsch­ung (ZeMKI) und seiner Forschungsgruppe "Kommunikative Figurationen" werden erwartet. In der Lehre soll der/ die Stelleninhaber/in den Studiengängen des Instituts für hi­stor­ische Publizistik, Kommunikations- und Medienwissenschaft (IPKM) zur Verfügung stehen und in der Lage sein, neben thematischen Lehrveranstaltungen einschlägige Veran­stalt­ungen in der Methodenausbildung anzubieten. Eine Bereit­schaft zur Beteiligung am Ausbau einer Doktoranden­aus­bil­dung wird vorausgesetzt.

Neben den beamtenrechtlichen Voraussetzungen werden eine fachlich ein­schläg­ige Promotion und weitere ein­schläg­ige wissenschaftliche Leistungen von jeweils hervorragender Qualität erwartet, die insbesondere durch eine Junior­pro­fes­sur oder Habilitation erbracht sein können. Weiter voraus­gesetzt wird die pädagogisch-didaktische Eignung, die durch Erfahrungen in der Lehre dokumentiert sein soll. Von nicht-deutschsprachigen Bewerberinnen und Bewerbern wird die Mitwirkung in der deutschsprachigen Lehre nach 2-3 Jahren erwartet.

Die Universität Bremen beabsichtigt, den Anteil von Frauen im Wissenschaftsbereich zu erhöhen, und fordert deshalb Wissenschaftlerinnen ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Außerordentlich begrüßt werden internationale Bewerbungen sowie Bewer­bung­en von Wissen­schaftler­innen/Wissen­schaft­lern mit Migrationshintergrund. Schwerbehinderten Bewer­ber­innen bzw. Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher Qualifikation der Vorrang gegeben.

Die Option auf einen Tenure Track steht unter dem Vorbehalt einer entsprechenden Änderung des Bremischen Hoch­schul­gesetzes.

Nähere Auskünfte erteilt der Sprecher des Zentrums für Medien-, Kommunikations- und Informationsforschung (ZeMKI), Herr Prof. Dr. Andreas Hepp.

Bitte richten Sie Ihre Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen unter Angabe der obigen Kennziffer bis zum 09.11.2016 an

Die Dekanin des Fachbereichs 9 – Kulturwissenschaften
Frau Prof. Dr. Dorle Dracklé
Universität Bremen
Postfach 330 440
28334 Bremen


Bewerbungsschluss: 09.11.2016
Bewerbungsschluss: 09.11.2016 Erschienen in DIE ZEIT vom 13.10.2016
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