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An der Fakultät für Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus-Senftenberg (BTU) ist folgende Stelle zu besetzen:

zum 01.10.2018 die

Professur (W3) Bautechnikgeschichte

mit forschungsbezogener Ausrichtung.

Die zu berufende Persönlichkeit soll das Fachgebiet Bautechnikgeschichte in Forschung und Lehre vertreten. Die Professur ist am Institut für Bau- und Kunstgeschichte angesiedelt und eine Kernprofessur im DFG-Graduiertenkolleg 1913 „Kulturelle und technische Werte historischer Bauten“.

In der Forschung soll die Professur inhaltliche wie methodische Impulse zur Entwicklung und Profilierung des Faches im nationalen wie internationalen Kontext setzen. Die Bereitschaft zur interdisziplinären Arbeit innerhalb des Instituts sowie die enge Zusammenarbeit mit dem Institut Bauingenieurwesen und anderen Partnern in der Fakultät werden erwartet. Im Graduiertenkolleg vertritt die Professur die Bereiche der konstruktionsgeschichtlichen Forschungsansätze und ingenieurwissenschaftlichen Methoden bei der Erforschung historischer Bauten.

Die Lehraufgaben sind in allen Studiengängen der Fakultät, insbesondere im Studiengang Bauen und Erhalten sowie in den Bachelor- und Master-Studiengängen des Bauingenieurwesens, angesiedelt. Die Bautechnikgeschichte ist hier Grundlagenfach für das Bauen und Konstruieren am Baudenkmal und im Bestand mit Akzentsetzungen auch in der Tragwerkserhaltung.

Voraussetzung für die Berufung ist u. a. eine Promotion auf dem Gebiet der Bautechnikgeschichte. Darüber hinaus werden zusätzliche wissenschaftliche Leistungen in Form einer Habilitation, Juniorprofessur oder wissenschaftliche Veröffentlichungen zu unterschiedlichen Themenfeldern der Bautechnikgeschichte erwartet. Kenntnisse und praktische Erfahrungen im Bereich der Tragwerkserhaltung sind erwünscht.

Als Ansprechpartner für weiterführende Informationen steht Ihnen Herr Prof. Dr.-Ing. Klaus Rheidt gern zur Verfügung: Tel.: 0355 / 69 3116 / E-Mail: klaus.rheidt@b-tu.de.

Weitere Aufgaben ergeben sich aus § 42 Brandenburgisches Hochschulgesetz (BbgHG) i. V. m. § 3 BbgHG.

Die Einstellungsvoraussetzungen und -bedingungen ergeben sich aus den §§ 41 Abs. 1 Nr. 1 - 4 a und 43 BbgHG.

Lehrveranstaltungen sind auch in englischer Sprache durchzuführen. Erfahrungen in der Drittmitteleinwerbung sowie bei der Durchführung von Drittmittelprojekten werden erwartet. Die Forschungsthemen sollten für die DFG oder vergleichbare internationale Forschungsfördereinrichtungen relevant sein.

Für diese Stelle gilt:
Die BTU strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb um entsprechende Bewerbungen.

Als familienorientierte Hochschule bietet die BTU Unterstützungsmöglichkeiten von Doppelkarrierepaaren (Dual Career Service) an.

Schwerbehinderte Bewerberinnen und Bewerber werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt.

Ihre Bewerbung mit Qualifikationsnachweisen, einer tabellarischen Darstellung des beruflichen Werdeganges, einer Liste der Publikationen sowie den Nachweisen zur pädagogischen Eignung richten Sie bitte per E-Mail in einer zusammengefassten PDF-Datei mit max. 7 MB bis zum 14.12.2017 an:
E-Mail: fakultaet6+bewerbungen@b-tu.de
Dekan der Fakultät für Architektur, Bauingenieurwesen und Stadtplanung, Postanschrift: BTU Cottbus-Senftenberg, Postfach 101344, 03013 Cottbus.

Bewerbungsschluss: 14.12.2017
Bewerbungsschluss: 14.12.2017 Erschienen in DIE ZEIT vom 26.10.2017
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