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W3-Professur „Eukaryontengenetik“

INSTITUT FÜR INDUSTRIELLE GENETIK | ZUM NÄCHSTMÖGLICHEN ZEITPUNKT

Die Professur wird an einem neu zu gründenden Institut für Pharmazeutische Biologie angesiedelt, das aus der Fusion der bisherigen Institute für „Indu­stri­elle Genetik“ (mit der Neuausrichtung auf Eukaryontengenetik) und „Zell­bio­lo­gie und Immunologie“ am Zentrum für Bioverfahrenstechnik gebildet wird. Mit der Professur ist eine kollegiale Institutsleitung verbunden.

Die Forschungstätigkeit soll auf einem aktuellen Gebiet der Molekulargenetik höherer Eukaryonten liegen und ihren Schwerpunkt in der Genomregulation und -deregulation haben. Dies umfasst neben der Grundlagenforschung auch die Entwicklung und Anwendung neuer Methoden der gezielten genetischen Veränderung von Zellsystemen, zum Beispiel zur Untersuchung von pro­li­fera­tiven, degenerativen und regenerativen Prozessen und deren Beeinflussung in Säugersystemen. Darüber hinaus sind anwendungsbezogene Aspekte der biomedizinischen Forschung und der pharmazeutischen Biotechnologie erwünscht.

Die Professur vertritt in der Lehre das Gebiet der Genetik in den Bachelor- und Masterstudiengängen Technische Biologie. Lehrbeiträge werden auß­er­dem für die Studiengänge Medizintechnik sowie Systembiologie (geplant) erwartet. Zum Verantwortungsbereich der Professur gehören auch ein Isotopenlabor sowie die Organisation eines Isotopenkurses im Rahmen der Bachelorausbildung für Studierende der Technischen Biologie.

Gesucht wird eine Persönlichkeit, die in den o. g. Gebieten hervorragend ausgewiesen ist. Sie sollte über ausgeprägte didaktische Fähigkeiten sowie Erfahrungen in der Lehre verfügen. Erfahrungen in der Führung und Mo­ti­va­tion von Mitarbeitern sowie der Einwerbung von Forschungsförderungsmitteln werden vorausgesetzt. Die Bereitschaft zur interdisziplinären Zusammen­ar­beit mit natur- und ingenieurwissenschaftlichen Disziplinen sowie dem Stutt­gart Research Center for Systems Biology (SRCSB) wird erwartet. Darüber hinaus ist die Zusammenarbeit mit außeruniversitären Forschungs­ein­rich­tung­en sowie regionalen Forschungs­verbünden erwünscht.

Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen der §§ 47 und 50 Landes­hoch­schul­gesetz Baden-Württemberg.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugniskopien, Dar­stell­ung der Lehrtätigkeit, Forschungsschwerpunkte, Publikationsliste) und ein vollständig ausgefülltes Bewerberdatenblatt (http://www.f04.uni-stuttgart.de/links_downloads/Self-Disclosure.pdf) vorzugsweise digital, sind bis 9. Januar 2017 einzusenden an das Dekanat der Fakultät Energie-, Verfahrens- und Biotechnik, Pfaffenwaldring 9, 70569 Stuttgart oder dekanat@f04.uni-stuttgart.de.

Die Universität Stuttgart verfügt über ein Dual Career Programm zur Unter­stützung der Partnerinnen und Partner berufener Personen. Nähere Infor­ma­tionen unter: www.uni-stuttgart.de/dual-career/
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Die Universität Stuttgart möchte den Anteil der Frauen im wissenschaftlichen
Bereich erhöhen und ist deshalb an Bewerbungen von Frauen besonders
interessiert. Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung vorrangig eingestellt.

Bewerbungsschluss: 09.01.2017
Bewerbungsschluss: 09.01.2017 Erschienen in DIE ZEIT vom 24.11.2016
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