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An der Universität Bremen, der Technischen Universität Kaiserslautern oder der Universität des Saarlandes ist zum 1. Januar 2019 eine

Universitätsprofessur

(Besoldungsgruppe W3)
für das Fachgebiet Künstliche Intelligenz (Kennziffer: DF101/17)

in Personalunion mit der Position als

Vorsitzende/r der Geschäftsführung (CEO) und wissenschaftlich-technische/r Geschäftsführer/-in

des Deutschen Forschungszentrums für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH
(Nachfolge von Prof. Dr. rer. nat. Dr. h.c. mult. Wolfgang Wahlster)

zu besetzen.

Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH ist mit seinen Standorten in Bremen, Kaiserslautern und Saarbrücken und Betriebsstätten in Berlin und Osnabrück bezogen auf die Mitarbeiterzahl und das Volumen der Drittmittel (44,1 Mio. € im Jahr 2016) das weltweit größte Forschungsinstitut auf diesem Fachgebiet. Mehr als 850 Mitarbeiter/-innen aus über 60 Ländern decken in dem Exzellenzzentrum das gesamte Spektrum von der anwendungsorientierten Grundlagenforschung über die angewandte Forschung bis hin zum Technologietransfer ab. Das DFKI erhält seine Finanzierung zum überwiegenden Teil durch die wettbewerbliche Einwerbung von Verbundprojekten bei deutschen Ministerien oder der EU, sowie durch Projekte mit den derzeit 19 DFKI-Industriegesellschaftern und Auftragsforschung für externe Kunden.

Der CEO leitet das DFKI gemeinsam mit dem kaufmännischen Geschäftsführer und vertritt das Institut nach außen. Eine eigene Forschungstätigkeit am DFKI ist gewünscht.

Neben der Vergütung durch die berufende Universität gewährt das DFKI für die Tätigkeit als CEO ein festes Jahresgehalt und eine Tantieme.

Die Hauptaufgaben des/der CEO umfassen die Vertretung der DFKI-Forschung in der akademischen Fachwelt und der Öffentlichkeit; die strategische Ausrichtung und Gestaltung einer standortübergreifenden DFKI-Forschungs- und Innovationsagenda; die Sicherstellung öffentlicher und privater Finanzierungsquellen; die Politikberatung auf dem Feld der Künstlichen Intelligenz; die enge Abstimmung der wissenschaftlich- technischen Kooperation des DFKI mit seinen Industriegesellschaftern, den Standort-Universitäten und benachbarten Forschungsinstituten sowie die strategische Förderung von Firmenausgründungen. Das Lehrdeputat wird entsprechend der Aufgaben als CEO reduziert.

Bewerber/-innen für die Professur und die damit verbundene CEO-Position sind weltweit renommierte Forscher/innen im Bereich Künstliche Intelligenz. Neben einer Promotion und einer Habilitation oder habilitationsäquivalenten Leistungen in Informatik werden einschlägige Management- Erfahrungen in großen Forschungseinrichtungen und Großprojekten sowie nachhaltige Erfolge bei der Akquisition von umfangreichen Drittmittelprojekten erwartet.

Die beteiligten Universitäten und das DFKI suchen eine international ausgewiesene Führungspersönlichkeit mit Unternehmergeist und langjähriger Erfahrung in wirtschaftsnaher Spitzenforschung, der/die die strategische Fähigkeit zur Entwicklung globaler Wettbewerbsfähigkeit in allen Kernbereichen der KI-Forschung und deren Anwendungen bereits bewiesen hat. Erwartet wird eine überzeugende Kommunikationskompetenz und ein kollegialer Führungsstil in dem aus mehr als 20 DFKI-Professoren/-innen bestehenden Lenkungskreis.

Kandidaten/Kandidatinnen müssen über sehr gute Deutsch- und Englischkenntnisse verfügen und sowohl das deutsche als auch das europäische Forschungsförderungssystem bestens kennen.

Die in Personalunion mit einer Professur auszuübende Position wird hiermit parallel und inhaltsgleich an den drei Standortuniversitäten des DFKI in Bremen, Kaiserslautern und Saarbrücken ausgeschrieben. Im Ergebnis wird jedoch nur eine Stelle an einer der drei Universitäten besetzt. Der Bewerber/die Bewerberin muss sich daher in seiner/ihrer Bewerbung festlegen, für welche der drei Universitäten die Bewerbung gilt. Auf die Position des CEO des DFKI können sich auch Professoren/- innen der drei genannten Universitäten bewerben.

Die Berufung auf die Professur an einer der drei Universitäten erfolgt unter Zugrundelegung der für die jeweilige Universität geltenden rechtlichen Bestimmungen. Die jeweilige Universität strebt eine Erhöhung des Anteils von Professorinnen an und fordert deshalb Wissenschaftlerinnen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Frauen werden bei gleichwertiger Eignung vorrangig berücksichtigt. Außerordentlich begrüßt werden internationale Bewerbungen sowie Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen/ Wissenschaftlern mit Migrationshintergrund. Schwerbehinderten Bewerberinnen/Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben.

Die Bewerbungsunterlagen sollten ein Anschreiben enthalten, in dem das Interesse und die Qualifikationen für die Stelle, insbesondere die Vision zur Weiterentwicklung des DFKI, dargelegt werden, sowie einen Lebenslauf, eine Publikationsliste, einen kurzen Überblick zu eigenen Forschungsplänen und ein digitales Exemplar von drei einschlägigen Veröffentlichungen sowie die Kontaktdaten von fünf Personen, die für Empfehlungsschreiben kontaktiert werden können.

Die Bewerbungsunterlagen sind elektronisch an den Vorsitzenden des DFKI-Aufsichtsrats zu richten. Sie werden erbeten bis zum 31. Juli 2017 unter Angabe der Kennziffer DF101/17 an

Prof. Dr. h.c. Hans A. Aukes
Vorsitzender des Aufsichtsrats
Deutsches Forschungszentrum
für Künstliche Intelligenz (DFKI) GmbH
Trippstadter Straße 122
67663 Kaiserslautern
E-Mail:
aukes@dfki.de

Bewerbungsschluss: 31.07.2017
Bewerbungsschluss: 31.07.2017 Erschienen in Forschung & Lehre vom 01.06.2017
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