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An der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg ist in der Klinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe (Direktor: Prof. Dr. M. Sütterlin) zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

W3-PROFESSUR FÜR EXPERIMENTELLE UND TRANSLATIONALE GYNÄKOLOGISCHE ONKOLOGIE

(ohne Leitungsfunktion)


zu besetzen.

Die zukünftige Stelleninhaberin/der zukünftige Stelleninhaber vertritt das Fach Experimentelle und Translationale Gynäkologische Onkologie in Forschung und Lehre. Bei entsprechenden Voraussetzungen ist zudem eine Tätigkeit als Oberärztin/Oberarzt im Fach Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit Schwerpunkt auf dem Gebiet der Gynäkologischen Onkologie erwünscht.

Es wird eine aktive Mitarbeit in einem oder mehreren Forschungsschwerpunkten der Fakultät (Onkologie, Vaskuläre Biologie und Medizin, Medizintechnologie, Neuronale Plastizität und Schmerzforschung) erwartet. Der wissenschaftliche Schwerpunkt der Professur soll dabei auf die aktive Weiterentwicklung der experimentellen und/oder translationalen onkologischen Forschung ausgerichtet sein. Er/sie soll aktiv an Verbundforschungsprojekten mitwirken und die Fakultät mit eigenen drittmittelfinanzierten Forschungsprojekten verstärken. Die intensive Kooperation mit den außeruniversitären Forschungseinrichtungen in der Metropolregion Rhein-Neckar, z.B. dem DKFZ und dem EMBL, ist ausdrücklich gewünscht. In der Lehre muss sich die Professur am Unterricht in der Frauenheilkunde im Rahmen des Modellstudiengangs MaReCuMplus intensiv beteiligen.

Voraussetzung für die Bewerbung ist ein abgeschlossenes Hochschulstudium, die Promotion sowie nach § 47 Abs. 2 Landeshochschulgesetz die Habilitation, die erfolgreich evaluierte Juniorprofessur oder eine vergleichbare wissenschaftliche Qualifikation. International anerkannte, herausragende Leistungen in experimenteller und/oder translationaler gynäkologischer Onkologie und didaktische Kompetenz werden ebenso erwartet wie Kooperations- und Führungsfähigkeit, Integrationskraft bei der Weiterentwicklung des Modellstudiengangs MaReCuMplus und Engagement in der akademischen Selbstverwaltung. Neben einer erfolgreichen Drittmitteleinwerbung sollte die Vernetzung in thematisch verwandten Forschungsverbünden gegeben sein.

Es sind Bewerbungen von Ärztinnen/Ärzten, bevorzugt mit Anerkennung als Fachärztin/Facharzt für Frauenheilkunde und Geburtshilfe mit Schwerpunkt Gynäkologische Onkologie oder der Zusatzbezeichnung Medikamentöse Tumortherapie oder als Fachärztin/Facharzt für Innere Medizin mit Schwerpunkt Hämatologie und Onkologie, sowie von Naturwissenschaftlerinnen/ Naturwissenschaftlern gleichermaßen willkommen.

Die Stelle steht unbefristet zur Verfügung. Bei Erfüllung der allgemeinen beamten- und haushaltsrechtlichen Voraussetzungen erfolgt die Berufung in das Professorenamt in der Regel direkt in das Beamtenverhältnis auf Lebenszeit.

Die Universität Heidelberg strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen im wissenschaftlichen Bereich an und fordert daher insbesondere qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich zur Bewerbung auf. Schwerbehinderte werden bei gleicher Qualifikation und Eignung bevorzugt.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen sind - entsprechend dem Bewerber-Leitfaden und dem Bewerber-Formblatt der Medizinischen Fakultät Mannheim für W3-Professuren (s. www.umm.uni-heidelberg.de/dekanat/berufungen) - bis zu 4 Wochen nach Erscheinen dieser Anzeige an Herrn Prof. Dr. med. Sergij Goerdt, Dekan der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg, Universitätsmedizin Mannheim, 68135 Mannheim zu richten.

Erschienen in DIE ZEIT vom 01.09.2016
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