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An der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät, Institut für Er­zieh­ungs­wis­sen­schaf­ten, ist eine Professur zum 01.07.2017 zu besetzen:

Der/die zukünftige Stelleninhaber/in soll an der Ausgestaltung und Koordination des neuen Lehr­amts­stu­dien­an­ge­bo­tes für die Primarstufe inter- und transdisziplinär mitwirken und den jeweiligen Schwerpunkt in For­schung und Lehre vertreten. Im Bereich der Lehre gehören dazu vollumfänglich fachwissenschaftliche und fach­di­dak­tische Lehrveranstaltungen der Jahrgangsstufen 1 - 6 aller Schulformen, einschließlich der Betreuung schul­praktischer Veranstaltungen.

Erfahrungen bei dem erfolgreichen Akquirieren von Drittmitteln werden erwartet.

Gewünscht wird zudem eine fachliche, rege Publikationstätigkeit, insbesondere in peer-reviewten Organen sowie eine internationale Ausrichtung. Im Weiteren wird Kooperationsfähigkeit innerhalb des Instituts für Er­zieh­ungs­wis­sen­schaf­ten und darüber hinaus mit den Instituten des jeweiligen Fachs, der Professional School of E­du­ca­tion (PSE) sowie dem Interdisziplinären Zentrum für Bildungsforschung (IZBF) erwartet.

W3-Professur Mathematikunterricht und seine Didaktik in der Pri­mar­stufe

(Kennziffer PR/020/16)

Die Bewerberin/der Bewerber soll die gesamte fachmathematische und mathematikdidaktische Lehre des Grund­schul­lehr­amtsstudiengangs Jahrgangsstufen 1 bis 6 aller Schulformen u. a. mit dem Schwerpunkt der Klassen 5/6 und der Betreuung schulpraktischer Veranstaltungen abdecken können. Die Bewerberin/der Bewerber soll ei­ne exzellente, international sichtbare Forschungstätigkeit in der mathematikdidaktischen Lehr- und Lern­for­schung aufweisen.

Wünschenswert ist die Bereitschaft, an der Entwicklung von Konzepten für Fort- und Weiterbildung, ins­be­son­de­re von Mentoren/-innen und fachfremd unterrichtenden Lehrern/-innen im Rahmen des Deutschen Zentrums für Lehrerbildung Mathematik (DZLM) mitzuwirken.

Die Bewerber/innen müssen die Anforderungen für die Berufung zum/zur Professorin gemäß § 100 des Berliner Hochschulgesetzes erfüllen.

Die Humboldt-Universität strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen in Forschung und Lehre an und fordert qua­li­fizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Bewerbungen aus dem Ausland sind er­wünscht. Schwerbehinderte Bewerber/innen werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Be­wer­bun­gen von Menschen mit Migrationshintergrund sind ausdrücklich erwünscht.

Bewerbungen sind innerhalb von 4 Wochen unter Angabe der Kennziffer PR/020/16 an die Humboldt-Uni­ver­si­tät zu Berlin, Dekanin der Kultur-, Sozial- und Bildungswissenschaftlichen Fakultät, Frau Prof. von Blumenthal, Unter den Linden 6, 10099 Berlin oder bevorzugt per E-Mail in einer PDF-Datei an berufungen.ksbf@hu-ber­lin.de zu richten. Da wir Ihre Unterlagen nicht zurücksenden, bitten wir Sie, Ihrer Bewerbung nur Kopien bei­zu­le­gen.

Erschienen in DIE ZEIT vom 01.09.2016
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