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In der Fakultät für Maschinenbau der Helmut-Schmidt-Universität/Universität der Bundeswehr Hamburg (HSU/UniBw H) ist folgende Professur zu besetzen:

Zum 01.04.2019:

Professur W 3

Strömungsmaschinen in der Energietechnik, (Kennziffer MB-153)

Die künftige Stelleninhaberin bzw. der künftige Stelleninhaber hat das Fach „Strömungsmaschinen in der Energietechnik“ umfassend in Forschung und Lehre zu vertreten.

In der Forschung sollen
  • die Entwicklung experimenteller Methoden zur skalenübergreifenden Analyse einphasiger, mehrphasiger bzw. reaktiver Strömungen in Turbomaschinen und zu ihrer gezielten Beeineinflussung und mindestens eines der folgenden Themen bearbeitet werden:
  • Simulation der Strömungen und Wechselwirkungen in Turbomaschinen
  • Analyse, Bewertung, Entwicklung und Optimierung derzeitiger und zukünftiger Technologien zur nachhaltigen und flexiblen Energiewandlung ausgehend von Strömungsmaschinen
Die Professur ist mit einem leistungsfähigen Labor ausgestattet. Erwünscht ist eine Persönlichkeit, die auf den oben genannten Gebieten durch exzellente Forschung wissenschaftlich und durch eine erfolgreiche industrielle oder industrienahe Tätigkeit ausgewiesen ist. Erfahrung in der Führung von Forschungs- oder Entwicklungsteams wird erwartet. Erwünscht sind sowohl anwendungsorientierte Forschungsarbeiten mit Technologietransfer in die Industrie als auch grundlagenorientierte Beiträge in Fachzeitschriften zur Stärkung des Profils und der Sichtbarkeit der HSU/UniBw H. Die Anknüpfung an den Forschungsschwerpunkt „Energietechnik“ der Fakultät wird vorausgesetzt. Die erfolgreiche Einbindung der Professur in die Universität und in Forschungsnetzwerke der Metropolregion Hamburg sowie in nationale und internationale Forschungscluster soll fortgesetzt werden. Die strategische und inhaltliche Weiterentwicklung der HSU/UniBw H zur Steigerung der Wettbewerbsfähigkeit in der Drittmittelakquise, in öffentlichen Förderprogrammen und Exzellenzinitiativen sowie in der Nachwuchsgewinnung ist mitzugestalten.

In der Lehre wird erwartet, dass die künftige Stelleninhaberin bzw. der künftige Stelleninhaber im Bachelostudiengang Maschinenbau die Fächer „Strömungsmaschinen“ und „Wärmeübertragung“ lehrt. Im Masterstudium sollen das Fach „Prozesse der Energie- und Umwelttechnik“ sowie vertiefende Lehrveranstaltungen für den Studiengang „Energie- und Umwelttechnik“ angeboten werden. Für den englischsprachigen Studiengang „Engineering Science“ sind Lehrveranstaltungen im Pflichtbereich anzubieten. Beiträge zur Weiterbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses sind erwünscht.

Die Fakultät für Maschinenbau bietet eine hervorragende Ausstattung und Infrastruktur, ein hohes Maß an kollegialer Kooperationsbereitschaft und die Möglichkeit zur Mitgestaltung von zukünftigen Strukturen sowie ihrer Ausrichtung und Weiterentwicklung in Forschung und innovativer Lehre.

Die HSU/UniBw H bietet für Offizieranwärterinnen und Offizieranwärter sowie Offizierinnen und Offiziere ein wissenschaftliches Studium mit Bachelor- und Masterabschlüssen an, das mit verkürzten Regelstudienzeiten nach dem Trimestersystem durchgeführt und durch interdisziplinäre Studienanteile (ISA) ergänzt wird. In Einzelfällen können Industriestipendiatinnen und Industriestipendiaten aufgenommen werden. Es wird erwartet, dass die Stelleninhaberin bzw. der Stelleninhaber die Studierenden auf berufliche Tätigkeiten innerhalb und außerhalb der Bundeswehr, die die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und Methoden erfordern, vorbereitet und darüber hinaus Aufgaben auf dem Gebiet der Weiterbildung sowie Lehrangebote im Bereich ISA und im Rahmen von englischsprachigen Studiengängen übernimmt.

Die Einstellungsvoraussetzungen und die dienstrechtliche Stellung von Professorinnen und Professoren richten sich nach dem Bundesbeamtengesetz. In das Beamtenverhältnis kann berufen werden, wer am Tag der Ernennung das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet hat.

Erwartet wird ferner, dass die Bewerberin bzw. Bewerber über Gleichstellungskompetenz verfügt.

Bewerbungen von Frauen sind ausdrücklich erwünscht. Frauen werden bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung in Bereichen, in denen sie unterrepräsentiert sind, bevorzugt berücksichtigt, sofern nicht in der Person eines Mitbewerbers liegende Gründe überwiegen.

Die Bewerbung behinderter Menschen ist ausdrücklich erwünscht. Schwerbehinderte Menschen und ihnen Gleichgestellte werden bei gleicher Eignung bevorzugt berücksichtigt. Von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eignung verlangt. Individuelle behinderungsspezifische Einschränkungen verhindern eine bevorzugte Berücksichtigung nur bei zwingend nötigen Fähigkeitsmustern für den zu besetzenden Dienstposten.

Bewerberinnen bzw. Bewerber werden gebeten, ihrer Bewerbung die fünf wichtigsten Publikationen, eine Darstellung der Lehrerfahrungen und ein Konzept zur Ausgestaltung zukünftiger Forschung beizufügen.

Ihre Bewerbung richten Sie bitte ausschließlich in elektronischer
Form
unter Angabe der Kennziffer bis zum 22.10.2017
an: personaldezernat@hsu-hh.de

www.hsu-hh.de

Bewerbungsschluss: 22.10.2017
Bewerbungsschluss: 22.10.2017 Erschienen in Forschung & Lehre vom 01.10.2017
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