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Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt ist eine vom Freistaat Bayern gewährleistete und anerkannte nichtstaatliche Hochschule in kirchlicher Trägerschaft.

An der Theologischen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt ist zum nächstmög­lichen Zeitpunkt folgende Stelle zu besetzen:

Stiftungsprofessur Prinz Max von Sachsen (W 3) des Bistums Eichstätt für Theologie des Christlichen Ostens

Das Bistum Eichstätt will mit dieser Professur das ökumenische Profil der Theologischen Fakultät stärken, die Erforschung der Theologie des Christlichen Ostens vertiefen, den Studierenden des Collegium Orientale sowie allen Studierenden der ostkirchlichen Theologie eine besondere wissenschaftliche Förderung zukommen lassen und innerhalb der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt das Bewusstsein für den Zusammenhang von Religion und Kultur aus der Perspektive ostkirchlicher Theologie schärfen.

Die Stelle ist zunächst auf 5 Jahre befristet.

Aufgaben:
Aufgabe der Professorin/des Professors ist es, das Fach „Theologie des Christlichen Ostens“ in Forschung und Lehre eigenständig zu vertreten und den Schwerpunkt der Theologischen Fakultät im Bereich „Ökumene“ zu vertiefen. Hierzu gehört insbesondere, die Professur profiliert auszurichten und ein Lehrcurriculum zu etablieren. Erwartet werden aktive Beteiligung am Profilentwicklungsprozess der Theologischen Fakultät sowie die Mitarbeit an einem zu gründenden Forschungszentrum. Von der Stelleninhaberin/Vom Stelleninhaber werden zudem die Zusammenarbeit mit der Forschungsstelle Christlicher Orient und dem Zentralinstitut für Mittel- und Osteuropa­studien (ZIMOS), die Bereitschaft, bilaterale Kontakte zu den östlichen Kirchen zu pflegen sowie überdurch­schnittliches Engagement im Forschungsdiskurs und in der o. g. Vernetzung erwartet.
Die Lehrtätigkeit bezieht sich auf die Ausbildung im Magisterstudiengang Katholische Theologie sowie in den Lehramts- und BA/MA-Studiengängen und in weiteren an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt angebotenen Studiengängen, für die ein ostkirchlich-theologisches Angebot vorgesehen oder möglich ist. Da­rüber hinaus ist eine Beteiligung am Studium Generale erwünscht. Die künftige Stelleninhaberin/Der künftige Stelleninhaber sollte in der Lage sein, Lehrveranstaltungen in englischer Sprache zu halten.

Voraussetzungen:
Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium im Fach der Katholischen oder Orthodoxen Theologie, eine theologische Promotion, eine Habilitation oder die einer Habilitation gleichwertige wissenschaftliche Leistung in einem dem Bereich der Stiftungsprofessur möglichst eng verwandten theologi­schen Fachgebiet, Sprachkenntnisse in mindestens einer östlichen Liturgiesprache, pädagogische Eignung, einschlägige Expertise in der Forschung sowie die Zugehörigkeit zur katholischen Kirche. Erfahrung in der Einwerbung von Drittmitteln soll vorhanden sein. Internationale Erfahrungen in Forschung und Lehre sind erwünscht.

Bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen ist die Übernahme in ein Beamtenverhältnis auf Zeit vorgesehen. Andernfalls kann auch ein befristetes privatrechtliches Dienstverhältnis begründet werden (Art. 8 Abs. 2, 3 BayHSchPG). Eine Verbeamtung ist nur möglich, wenn die Bewerberin/der Bewerber zum Zeitpunkt der Ernennung das 52. Lebensjahr noch nicht vollendet hat. In begründeten Fällen können hiervon Ausnahmen zugelassen werden (vgl. Art. 10 Abs. 3 BayHSchPG).

Gemäß Art. 10 Abs. 4 der Stiftungsverfassung berücksichtigt die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt bei der Berufung von Professorinnen und Professoren das kirchliche Profil der Universität und ist deshalb auch in dieser Hinsicht an auskunftsstarken Bewerbungen sehr interessiert. Die Verfassung der Stiftung Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt, des Rechtsträgers der Universität, steht auf der Homepage der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt unter http://www.ku.de/unsere-ku/traeger-stiftung/ zum Download bereit.

Die Hochschule strebt eine Erhöhung des Anteils von Frauen im Professorenamt an. Deshalb werden Wissen­schaftlerinnen ausdrücklich um ihre Bewerbung gebeten. Bewerbungen von Schwerbehinderten werden bei im Wesentlichen gleicher Eignung vorrangig berücksichtigt. Die Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt misst einer intensiven Betreuung der Studierenden und Promovierenden große Bedeutung zu und erwartet deshalb von den Lehrenden ein entsprechend hohes Engagement und eine ausgeprägte Präsenz an der Universität.

Bewerbungen mit den aussagekräftigen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Schriftenverzeichnis, Verzeichnis der Lehrveranstaltungen etc.) sind bis zum 03.10.2016 einzureichen an den Dekan der Theologischen Fakultät der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt, Pater-Philipp-Jeningen-Platz 6, 85072 Eichstätt, Telefon: 08421/93-21437, E-Mail: dekanat-thf@ku.de.

Wir bitten darum, die Unterlagen sowohl in Papierform als auch elektronisch in einer pdf-Datei zu übersenden. Eingereichte Unterlagen in Papierform können nach Abschluss des Auswahlverfahrens leider nicht zurück­ge­sandt werden; alle eingegangenen Bewerbungsunterlagen werden unter Beachtung datenschutzrechtlicher Bestimmungen vernichtet.

Bewerbungsschluss: 03.10.2016
Bewerbungsschluss: 03.10.2016 Erschienen in DIE ZEIT vom 22.09.2016
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