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Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik, Institutsteil Kassel
Das Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik IWES forscht auf allen Gebieten der Windenergienutzung sowie der Integration von erneuerbaren Energien in Versorgungsstrukturen. An beiden Institutsteilen in Bremerhaven und Kassel arbeiten ca. 500 Wissenschaftlerinnen/Wissenschaftler, Angestellte, Studentinnen und Studenten.

Studentin/Student für Diplom /Masterarbeit Dynamische Wechselwirkung von über Offshore-Netze verbundenen asynchronen Drehstromnetzen

Kennziffer: IWES-KS-2015-31
Ihre Aufgaben:
Der stetige Zubau erneuerbarer Energien in Deutschland, hauptsächlich durch Windenergie- und Photovoltaikanlagen, macht einen Ausbau des aktuellen Übertragungsnetzes unverzichtbar. Dies bezieht sich sowohl auf die Verstärkung der Transportkapazitäten in Nord-Süd-Richtung, als auch auf die Offshore-Erweiterung des Übertragungsnetzes in Nord- und Ostsee zur Einbindung der auf See erzeugten Windenergie. Dem derzeitigen Planungsstand folgend, sollen hierfür vermehrt Hochspannungsgleichstromübertragungen (HGÜ) zum Einsatz kommen.
Für die Betriebsführung von Übertragungsnetzen werden in den Leitwarten der Netzbetreiber sogenannte Energy Management Systems (EMS) benutzt. Kommende NGÜ-Netzausbaumaßnahmen sowie Offshore-Netze müssen in diese Leitwartensysteme integriert werden können und das EMS muss den parallelen Betrieb von konventionellen Drehstrom- und Gleichstromsystemen entsprechend unterstützen können. Während in Netzsicherheitsrechnungen als Teil der EMS-Funktionen konventioneller Drehstromnetze angenommen wird, dass die unmittelbar nach einem Ausfall auftretenden dynamischen Vorgänge beherrscht werden, sollen zumindest die stationären Endwerte nach dem Wirken der Primär- und nach dem Wirken der Sekundärregelung im Rahmen dieser Arbeit mit in der Netzsicherheitsrechnung betrachtet werden. Das liegt darin begründet, dass bei Teilnahme einiger Konverterstationen an der Wirkleistungsregelung in Drehstromsystemen und einiger in Gleichstromsystemen, Frequenzbeeinflussungen in über Gleichstromsystemen gekoppelten asynchronen Drehstromnetzen auftreten können.
Es soll daher untersucht werden, wie durch Modifikation von Algorithmen für die Netzsicherheitsrechnung ein Maß für diese Beeinflussung gefunden werden kann. Die Arbeiten hierzu werden in MATLAB durchgeführt. Die Ergebnisse werden durch geeignete dynamische Simulationen in DIgSILENT PowerFactory verifiziert und die hierfür benötigten dynamischen Modelle erarbeitet und implementiert.


Ihre Voraussetzungen:
Studium der Elektro- und Informationstechnik mit dem Schwerpunkt elektrische Energietechnik
• Vertiefte Kenntnisse im Bereich der elektrischen Energieversorgung insbesondere der Netzberechnung und der Hochspannungsgleichstromübertragung
• Kenntnisse der Programmierung in MATLAB
• Grundkenntnisse in der Simulationsumgebung PowerFactory wünschenswert
• Sehr gute Sprachkenntnisse in Deutsch und Englisch in Wort und Schrift
Je nach Qualifikation kann auch ein Praktikum von 3 Monaten im Vorfeld der Arbeit absolviert werden.

Allgemein:
Dien monatliche Arbeitszeit beträgt 40 Stiunden.
Die Vergütung richtet sich nach der Gesamtbetriebsvereinbarung zur Beschäftigung der Hilfskräfte.
Die Stelle ist befristet auf 6 Monate.


Kontakt:
Bitte richten Sie Ihre Bewerbung mit allen wichtigen Unterlagen unter Angabe der Kennziffer an:
Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik, IWES Kassel, Personalstelle, Königstor 59, 34119 Kassel

Fragen zu dieser Position beantwortet gerne:
Fragen zu dieser Position beantwortet Ihnen gerne Herr Tobias Hennig.
Tel: +49 561 7294-1720, E-Mail: tobias.hennig@iwes.fraunhofer.de
Fraunhofer-Institut für Windenergie und Energiesystemtechnik, Institutsteil Kassel
Kassel

http://www.iwes.fraunhofer.de/


Erschienen auf academics.de am 25.02.2015
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