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An der Philipps-Universität Marburg ist am Fachbereich Medizin und der Universitätsklinikum Gießen und Marburg GmbH, Standort Marburg, am Institut für Medizinische Mikrobiologie und Krankenhaushygiene, die Stelle einer/eines

Universitätsprofessorin/-professors für Krankenhaushygiene und nosokomiale Infektiologie

(Besoldungsgruppe W2 HBesG)

zu besetzen.

Zu den Aufgaben der/des zukünftigen Stelleninhabers/-in gehört die Vertretung des Fachgebietes in Forschung, Lehre und Krankenversorgung. Sie/Er muss bereit und in der Lage sein, die Funktion der Kranke­n­haus­hygienikerin / des Krankenhaushygienikers am Universitätsklinikum Marburg wahrzunehmen und hierbei das gesamte Spektrum des Faches zu vertreten.

Die Professur soll den Forschungsschwerpunkt Infektiologie/Inflammation/Immunologie (3I, u. a. SFB 1021, TRR 84, DZIF) stärken und hier durch Vernetzung mit den grundlagenorientierten Arbeitsgruppen im Bereich der Virologie, Bakteriologie und Immunologie die translationale Forschung ausbauen. Es ist eine enge Kooperation der Fachbereiche Marburg und Gießen auf infektiologischem Gebiet zur Stärkung des o. g. gemeinsamen Schwerpunktes geplant. In Gießen wird dazu parallel die Professur für Hygiene neu besetzt und mit dem Schwerpunkt Krankenhaushygiene und Infektionsprävention ausgerichtet.

Die Bewerber/Die Bewerberinnen müssen ein klar erkennbares wissenschaftliches Profil mit herausragenden Leistungen im Bereich nosokomialer Infektionen (z. B. Mechanismen der Persistenz resistenter Keime) und/oder mikrobieller Pathogenese (z. B. Biofilmbildung) aufweisen. Einstellungsvoraussetzungen sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium der Medizin, die Facharztanerkennung für Hygiene und Umweltmedizin, pädagogische Eignung, herausragende Promotion und Habilitation bzw. ein gleichwertiger wissenschaftlicher Qualifikationsnachweis in Krankenhaushygiene oder medizinischer Mikrobiologie. Die gleichzeitige Facharztanerkennung für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie ist von Vorteil.

Die Universitäten Gießen und Marburg haben mit der Technischen Hochschule Mittelhessen eine Forschungsallianz gegründet (Forschungscampus Mittelhessen), in deren Rahmen die beiden Fachbereiche Medizin eine strukturierte Kooperation auf der Basis abgestimmter Schwerpunkte praktizieren. Von dem/der Bewerber/-in wird entsprechend die Bereitschaft zur hochschul- und fachübergreifenden Kooperation erwartet.

Es gelten die Einstellungsvoraussetzungen der §§ 61 und 62 HHG.

Die Vergütung der Leistungen in der Krankenversorgung wird durch einen separaten Dienstvertrag mit dem Klinikum (UKGM) geregelt.

Die Philipps-Universität misst einer intensiven Betreuung der Studierenden und Promovierenden große Bedeutung zu und erwartet von der Bewerberin/dem Bewerber eine ausgeprägte Präsenz an der Universität, ein hohes Maß an Engagement auf dem Gebiet der akademischen Lehre und eine intensive Beteiligung an der geplanten Weiterentwicklung der Medizinerausbildung.

Wir fördern Frauen und fordern sie deshalb ausdrücklich zur Bewerbung auf. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen - die Philipps-Universität bekennt sich zum Ziel der familienfreundlichen Hochschule. Bewerberinnen/Bewerber mit Behinderung im Sinne des SGB IX (§ 2 Abs. 2, 3) werden bei gleicher Eignung bevorzugt.

Bewerbungen werden erbeten unter Verwendung des im Internet bereitgestellten Bewerbungsformulars (www.uni-marburg.de/fb20/formulare) - unter Angabe der Dienst- und Privatanschrift - innerhalb von 4 Wochen nach Erscheinen dieser Anzeige an den Dekan des Fachbereichs Medizin, Herrn Univ.-Prof. Dr. Helmut Schäfer, Baldingerstraße, 35032 Marburg sowie per E-Mail an kirchham@uni-marburg.de.

Erschienen in DIE ZEIT vom 16.02.2017
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