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Universität Bremen
Am Institut für Religionswissenschaft und Religionspäda­gogik im Fachbereich Kulturwissenschaften (FB 9) der Universität Bremen ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine

Universitätsprofessur

Besoldungsgruppe W2/W3
im Beamtenverhältnis auf Lebenszeit
für das Fachgebiet


„Religionswissenschaft mit dem Schwerpunkt Verflechtungsgeschichte des Christentums“

Kennziffer: P 315/16
zu besetzen.
Die zu berufende Persönlichkeit soll das Fachgebiet Religionswissenschaft in Forschung und Lehre vertreten und in den schulischen und außerschulischen Studienrichtungen des Instituts im Bachelor und im Master entsprechend dem ausgeschriebenen Schwerpunkt einbringen.
In der Forschung wird ein Schwerpunkt im Bereich der Verflechtungsgeschichte zwischen Christentum und einer weiteren außereuropäischen Religionstradition (Buddhismus, Hinduismus, afrikanische Religionen o.Ä.) erwartet. Dabei soll der Stelleninhaber/die Stelleninhaberin sowohl (1) Geschichte des Christentums als auch (2) die Verflechtungsgeschichte in globaler Perspektive (z.B. Kolonial- und Missionsgeschichte, Globalisierung, Migration, Flucht) wie auch (3) historische Methodik in die Lehre einbringen.
Von der zu berufenden Persönlichkeit wird die aktive Mitarbeit an der Internationalisierung und internationalen Vernetzung des Instituts erwartet sowie die Weiterentwicklung des Forschungs- und Lehrprofils des Faches in der Universität Bremen. Erfahrungen in Drittmittelakquise für Forschungsprojekte werden vorausgesetzt. Die Beteiligung an einem gemeinsamen Gruppenforscherantrag wird erwartet.
Erwünscht ist die kritische Reflexion von Fragen der Geschlechterdifferenz im Kontext fachwissenschaftlicher Forschung und Lehre.
Einstellungsvoraussetzungen sind
  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium, eine vorzügliche Promotion und weitere über die Promotion hinausgehende wissenschaftliche (habilitationsadäquate) Leistungen im Fach Religionswissenschaft oder der Geschichtswissenschaft bzw. einer einschlägigen Nachbardisziplin, die z.B. im Rahmen einer Juniorprofessur oder auch in einer Tätigkeit außerhalb des Hochschulbereichs erbracht sein können,
  • einschlägige Lehr- und Forschungserfahrungen,
  • der Nachweis der pädagogischen Eignung,
  • Ferner sollten hohe Kommunikationsfähigkeit und die Bereitschaft zu hochschuldidaktischer Weiterbildung vorhanden sein. Erwünscht sind Erfahrungen in der Berücksichtigung der Geschlechterperspektive in Forschung und Lehre. Wünschenswert ist weiterhin die Bereitschaft, Lehrveranstaltungen in englischer Sprache anzubieten.
Die Eingruppierung (W2/W3) erfolgt nach persönlicher Qualifikation. Die Berufung erfolgt unter Zugrundelegung von § 18 BremHG.
Bewerbungen aus dem Ausland werden sehr begrüßt! Englisch als Unterrichtssprache ist möglich bzw. im nichtschulischen Master erwünscht. Es wird erwartet, dass nach zwei Jahren ein Teil des Unterrichts in Deutsch absolviert wird.
Die Universität Bremen strebt die Erhöhung des Anteils von Frauen im Wissenschaftsbereich an und fordert deshalb Wissenschaftlerinnen ausdrücklich auf, sich zu bewerben. Außerordentlich begrüßt werden internationale Bewerbungen und Bewerbungen von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern mit Migrationshintergrund. Schwerbehinderten Bewerberinnen/Bewerbern wird bei im Wesentlichen gleicher fachlicher und persönlicher Eignung der Vorrang gegeben.
Bitte senden Sie Ihre Bewerbung mit Lebenslauf (inklusive Zeugniskopien), Nachweisen der Forschungs- und Lehraktivitäten sowie einem Forschungs- und Lehrkonzept (in einer pdf-Datei) zusammen mit drei Publikationen (in drei separaten pdf-Dateien) unter Angabe der Kennziffer bis zum 04.11.2016 per Post an die u.a. Adresse oder auf elektronischemWege an die Dekanin (bewerbungen.fb9@uni-bremen.de).
Universität Bremen
Dekanin Fachbereich Kulturwissenschaften (FB 9)
Frau Prof. Dr. Dorle Dracklé
Postfach 33 04 40
28334 Bremen
(bewerbungen.fb9@uni-bremen.de)

Bewerbungsschluss: 04.11.2016
Bewerbungsschluss: 04.11.2016 Erschienen in DIE ZEIT vom 06.10.2016
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