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Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik
Bei Stahlguss ist das Auftreten von herstellungsbedingten Ungänzen im Gussteilinneren – wie auch bei Gussteilen aus anderen Werkstoffen – nicht immer vollständig auszuschließen. Diese Ungänzen beein-trächtigen natürlich dort, wo sie in einem Stahlgussteil vorliegen, die lokalen Werkstoffeigenschaften. Allerdings stellen Ungänzen damit für ein Stahlgussteil bei weitem nicht immer Fehler bzw. einen Nachteil dar. Ob eine Ungänze in einem Bauteil nachteilig als Fehler zu bewerten ist, ergibt sich eigentlich pro Gussteilbereich aus dem lokalen Ausnutzungsgrad als Quotienten von bauteilspezifischer lokaler Belastung im Einsatz und der dazugehörigen lokalen, gegebenenfalls durch Ungänzen geminderten Werkstoffeigenschaften bzw. Belastbarkeit. Da diese lokalen Ausnutzungsgrade jedoch nur unzureichend bekannt sind, werden bislang konservative, kostenintensive und ressourcenverbrauchende Vereinbarungen zwischen Kunde und Gießerei getroffen und damit viele Ungänzen rein formal und letztlich unnötig als Fehler deklariert. Eine realitätsnahe Trennung zwischen Ungänzen ohne Fehlercharakter und Ungänzen mit Fehlercharakter ist dementsprechend nur bei Vorliegen entsprechend genauer zerstörungsfreier Prüf-verfahren (ZfP) und Werkstoffmodelle möglich.
Zur Bestimmung der Ausnutzungsgrade bzw. zur Bewertung der einzelnen Gussteilbereiche sind einerseits die bauteilspezifischen lokalen Belastungen im Einsatz von Konstrukteurs- bzw. von Kundenseite beizusteuern – so auch bei Stahlguss. Die andererseits notwendigen Kenntnisse über den „Einfluss von herstellungsbedingten Ungänzen auf das lokale Werkstoffverhalten von Stahlguss“ sollen hingegen mit dieser Arbeit u. a. mittels fortgeschrittener Werkstoff- und Schädigungsmodellierung erweitert werden.

Die Aufgaben beinhalten:
  • Durchführung von rechnerischen Untersuchungen zur Festigkeit von Gussbauteilen unter besonderer Berücksichtigung von Ungänzen
  • Anwendung verschiedener Werkstoffmodelle und Berechnungsverfahren
  • Validierung durch experimentelle Untersuchungen

wiss. Hilfskraft (m/w) im Bereich »Ermüdungsverhalten, Bruchmechanik« IWM-2016-30

Kennziffer: IWM-2016-30
Ihre Aufgaben:
Wir bieten einer interessierten und engagierten Person aus einem der o.g. Fachgebiete die Möglichkeit, im Bereich der »Bauteilfestigkeit« mitzuarbeiten. Sie unterstützen unser junges Team in der Erarbeitung von Werkstoff- und Schädigungsmodellen von morgen.
Bei Interesse besteht die Gelegenheit zur Erstellung einer Diplom-/Masterarbeit zum Thema »Numerische Festigkeitsbewertung von Gussbauteilen im Maschinenbau«


Ihre Voraussetzungen:
  • Studium im Bereich Maschinenbau oder angrenzender Fachgebiete
  • Kenntnisse in Werkstoffkunde, Technischer Mechanik und Programmiersprachen
  • Gute Kenntnisse bezüglich der Methode der Finiten Elemente und numerischer Simulationstechniken


Allgemein:
Die Stelle ist zunächst auf 6 Monate befristet.
Die Vergütung richtet sich nach der Gesamtbetriebsvereinbarung zur Beschäftigung der Hilfskräfte.
Die monatliche Arbeitszeit beträgt ca. 80 Stunden.


Fragen zu dieser Position beantwortet gerne:
Fragen zu dieser Position beantwortet gerne:
Dr. Majid Farajian
0761 5142-268
majid.farajian@iwm.fraunhofer.de
Fraunhofer-Institut für Werkstoffmechanik
Freiburg

http://www.iwm.fraunhofer.de/


Erschienen auf academics.de am 25.07.2016
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