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STELLENAUSSCHREIBUNG
Das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) ist das nationale Institut, das auf der Grundla­ge international anerkannter wissenschaftlicher Bewertungskriterien Gutachten und Stel­lungnahmen zu Fragen der Lebensmittel-, Futtermittel- und Chemikaliensicherheit und des gesundheitlichen Verbraucherschutzes erstellt. In diesen Bereichen berät es die Bundesre­gierung sowie andere Institutionen und Interessengruppen. Das BfR betreibt eigene For­schung zu Themen, die in engem Zusammenhang mit seinen Bewertungsaufgaben stehen. Es ist eine rechtsfähige Anstalt im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).
In der Abteilung Chemikalien- und Produktsicherheit des BfR sind in der Fachgruppe „Chemikaliensicherheit“ ab sofort unbefristet folgende zwei Stellen zu besetzen:
Wissenschaftliche/-r Mitarbeiter/-in
- bis Besoldungsgruppe A 14 BBesO -
Kennziffer: 1826/2017
bei Vorliegen der beamtenrechtlichen Voraussetzungen und der Erfüllung des Qualifikationsprofils.
Teilzeitbeschäftigung ist möglich.
Soweit Bewerberinnen und Bewerber nicht das vollständige Anforderungsprofil erfüllen, kommt eine Aufgabenübertragung im Rahmen der Entgeltgruppe 13 bzw. der Besol­dungs­gruppe A13 in Betracht.
Die Stelle kann alternativ auch mit Tarifbeschäftigen (TVöD) besetzt werden.
Die Vergütung erfolgt aufgaben- und qualifikationsangemessen.
Aufgaben:
  • Wissenschaftliche Bewertung von Gesundheitsgefahren von Chemikalien im Rahmen nationaler und internationaler Chemikaliengesetzgebungen, insbesondere nach der REACH- und CLP-Verordnung
  • Erstellung von wissenschaftlichen Berichten zur gesundheitlichen Bewertung und Risikobewertung von Stoffen im Rahmen verschiedener Verfahren unter REACH und CLP (Stoffbewertung, harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung, Beschränkung, etc.)
  • Aufgabenschwerpunkte in Teilgebieten der Toxikologie (z.B. allergische Reaktionen, (Entwicklungs-)Neurotoxizität, krebserzeugende Wirkungen, Reproduktionstoxizität, Epidemiologie)
  • Vertretung der toxikologischen Bewertungen und Risikobewertungen in den Gremien der Europäischen Chemikalienagentur ECHA
  • Wissenschaftliche Mitarbeit an der Erarbeitung und Weiterentwicklung von Teststrategien und Bewertungsrichtlinien sowie an der Fortentwicklung der Methodiken zur Risikobewertung von Chemikalien in internationalen Gremien (EU, OECD, WHO)
  • Vertretung des BfR in nationalen und internationalen Gremien
Anforderungen:
  • Abgeschlossenes Hochschulstudium der Human- oder Veterinärmedizin, Chemie, Biochemie, Biologie, Toxikologie oder einer vergleichbaren biomedizinischen Fachrichtung, Promotion erforderlich
  • Fachliche Qualifikationen in der Toxikologie (Weiterbildung zur/zum Fachtoxikologin/-en, Fachchemiker/-in für Toxikologie, Fach(tier-)arzt/ärztin mit entsprechender toxikologischer Ausrichtung) erwünscht
  • Ausgewiesene, umfassende Fachkenntnisse in der Humantoxikologie erforderlich
  • Vertiefte Kenntnisse in einem der folgenden Teilgebiete der Toxikologie: allergische Reaktionen, (Entwicklungs-)Neurotoxizität, krebserzeugende Wirkungen, Reproduktions­toxizität und in der toxikologischen Bewertung epidemiologischer Daten von Vorteil
  • Kenntnisse in der regulatorischen Toxikologie auf EU- und OECD-Ebene von Vorteil
  • Erfahrungen in nationalen und internationalen Gremien wünschenswert
  • Mehrjährige Praxis im Verfassen englischsprachiger wissenschaftlicher Stellungnahmen/Publikationen
  • Praktische Erfahrungen in der Nutzung von IT-Standardanwendungen und im Umgang mit Datenbanken erforderlich
  • Ein hohes Maß an Engagement wird vorausgesetzt
  • Sehr gute Kenntnisse der deutschen und englischen Sprache in Wort und Schrift erforderlich
  • Gute EDV-Kenntnisse sowie eine gewissenhafte Arbeitsweise, Flexibilität, Teamfähigkeit und Belastbarkeit sowie die Bereitschaft zu Dienstreisen werden vorausgesetzt
Der Dienstort ist Berlin.
Nähere Auskünfte erteilen Herr Prof. Dr. Dr. Luch (Tel.: 030 18412-4538) und Frau Dr. Schulte (Tel.: 030 18412-3836).
Head Das BfR begrüßt Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten.
Als innovative wissenschaftliche Einrichtung bietet das BfR familien-freundliche Arbeitsbedingungen. Dafür wurde das BfR mit dem Zertifikat „audit berufundfamilie®“ ausgezeichnet. Das BfR gewährleistet die be­rufliche Gleichstellung von Frauen und Männern. An der Bewerbung von Frauen besteht daher ein besonderes Interesse.
Schwerbehinderte Menschen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt; von ihnen wird nur ein Mindestmaß an körperlicher Eig­nung verlangt.
Bewerbungsverfahren
Fühlen Sie sich angesprochen?
Dann bewerben Sie sich bitte bis zum 07. Oktober 2017 über unser Online-System:
Fragen im Zusammenhang mit dem Bewerbungsverfahren richten Sie bitte an: bewerbung@bfr.bund.de . Bitte senden Sie keine Bewerbungen an diese E-Mail-Adresse.
Bild-3 Sofern Sie sich nicht online bewerben können, verweisen wir auf den Weg der postalischen Bewerbung unter Angabe der jeweiligen Kennziffer (Bundesinstitut für Risikobewertung, Personalreferat - 11.17 -, Max-Dohrn-Str. 8-10, 10589 Ber­lin).

Bewerbungsschluss: 07.10.2017
Bewerbungsschluss: 07.10.2017 Erschienen auf academics.de am 01.09.2017
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