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Stadt Frankfurt am Main
Das Drogenreferat der Stadt Frankfurt am Main hat die Aufgabe, Maßnahmen der Sucht­präven­tion und -hilfe bedarfsgerecht zu initiieren, zu koordinieren, zu steuern, weiterzu­ent­wickeln und zu evaluieren und dies in enger Zusammenarbeit mit allen relevanten Institutionen umzusetzen.
Nach dem neuen Gesetz zur medizinischen Nutzung von Cannabis sollen künftig Patien­tinnen/Patienten mit „schwerwiegenden Erkrankungen“ Cannabis als Medizin erhalten können. Zur medizinsoziologischen Analyse der Versorgungssituation, sozialwissenschaftlichen Dunkel­feld­analyse, Planung des umfassenden Wissenstransfers, Aufbau einer Netzwerkstruktur und Implementierung einer Clearingstelle sucht das Drogenreferat der Stadt Frankfurt am Main zum nächstmöglichen Zeitpunkt zunächst befristet für drei Jahre eine/-n

Wissenschaftliche/-n
Mitarbeiter/-in
EGr. 13 TVöD

Zu Ihren Aufgaben gehören:
  • Organisatorische Projektleitung
  • Koordination des Netzwerks
  • Strukturschaffung
  • Mitarbeit bei der
    • Durchführung der Ärzteschaft-Befragungen
    • Analyse der Ärzteschaft-Befragungen
    • Entwicklung, Durchführung, Evaluation und Optimierung der Ärztefortbildungen
    • Durchführung und Analyse der Patienten-Befragungen
    • Durchführung und Auswertung der Dunkelfeldanalyse
  • Federführung bei der
    • Durchführung, Analyse, Evaluation und Optimierung der Patientenfortbildungen und der Ärztefortbildungen
  • Postimplementierung von Netzwerkstrukturen für Ärztinnen/Ärzte und Patientinnen/Patienten (Clearingstelle)
  • Gesamtbericht
Wir erwarten: Abgeschlossenes einschlägiges Hochschulstudium aus einem relevanten akademischen Fachbereich (z. B. Medizin, Soziologie, Psychologie, Gesundheits-/Sport­wissen­schaften); Erfahrungen in medizinsoziologischen und sozialwissenschaftlichen Forschungs­bereichen; Erfahrung im Projektmanagement und dem Aufbau von Netzwerk­struk­turen im medizinischen Bereich sowie in der Versorgungsforschung und Dunkelfeldanalyse; sehr gute Kompetenz im vernetzten und interdisziplinären Arbeiten; sehr gute Kommuni­ka­tionsfähigkeit; Verständnis für komplexe Zusammenhänge; ausgeprägte analytische, konzep­tio­nelle und kreative Denk- und Arbeitsweise; ausgeprägte Teamfähigkeit, Verhand­lungs­geschick und Umsetzungsstärke; sehr gute schriftliche und mündliche Ausdrucksfähigkeit; Präsentations- und Moderationskompetenz; Flexibilität, Engagement und Eigeninitiative; sehr gute Kenntnisse des drogenpolitischen Diskussionsstandes; sehr gute Kenntnisse der gängigen MS Office-Programme; gute Englischkenntnisse; interkulturelle Kompetenz.
Hinweise: Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit zur Teilzeitbeschäftigung. Schwer­be­hinderte Menschen werden bei gleicher Eignung bevorzugt eingestellt. Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten sind ausdrücklich erwünscht.
Für weitere Auskünfte steht Ihnen die Leiterin des Drogenreferats, Frau Ernst, unter der Rufnummer (069) 212-30121 zur Verfügung.

Erschienen auf academics.de am 21.07.2017
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