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Am Institut und der Poliklinik für Arbeits- und Sozialmedizin, Fachbereich Medizin, ist in den Gefahrstofflaboratorien Chemie und Physik ab dem nächstmöglichen Zeitpunkt die Vollzeitstelle einer/eines

Wissenschaftlichen Mitarbeiterin/Mitarbeiters

gemäß § 2 WissZeitVG und § 65 HHG mit Gelegenheit zu eigener wissenschaftlicher Weiterbildung befristet zu besetzen. Bei Vorliegen der tariflichen Voraussetzungen erfolgt die Vergütung nach Entgeltgruppe 13 Tarifvertrag Hessen (TV-H). Eine Teilung der Stelle in zwei Halbtagsstellen ist nach dem Hessischen Gleichberechtigungsgesetz grundsätzlich möglich, wenn die ausgeschriebene Position vormittags und nachmittags besetzt werden kann.
Promovierte Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden – soweit die zuläss­ige Höchstdauer einer befristeten Beschäftigung nicht überschritten wird – in der Regel für die Dauer von zunächst 3 Jahren beschäftigt; eine Verlängerung um bis zu weitere 3 Jahre ist unter der o. g. Voraussetzung möglich.
Aufgaben:
Eigene wissenschaftliche Weiterbildung (Habilitation); hochschuldidaktische Qualifizierung; wissenschaftliche Dienstleistungen in Forschung und Lehre gem. § 65 HHG, vor allem sind For­schungs­tätigkeiten zur Ermittlung des toxischen Potenzials von granulären und faserförmigen Partikeln durchzuführen. In vitro-Biobeständigkeit, Grenz­flächen­wechsel­wirk­ung zwischen Partikeloberfläche und Zellen sowie die Charakterisierung von Ober­flächen­reak­tivitäten und Agglomerationsverhalten erlauben eine toxikologisch, mechanistische Grenzwertableitung im Sinne der arbeits- und umweltmedizinischen Prävention. Weiterhin sind Methoden zur qualitativen und quantitativen Charakterisierung von Partikeln im Lungengewebe zu etablieren. Dafür sind die festkörperanalytischen Methoden REM, TEM, DSC, TG, isotherme Kalorimetrie zu optimieren und mit ergänzenden oberflächen­analy­tischen Methoden zu vernetzen. Hierbei ist die Kooperation mit dem Fachbereich Biologie und Chemie der Justus- Liebig-Universität erwünscht. Darüber hinaus besteht die Pflicht zur Übernahme von Lehraufgaben gemäß Lehrverpflichtungsverordnung des Landes Hessen.
Anforderungsprofil:
Sie verfügen über ein abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium sowie über eine qualifizierte Promotion idealerweise im Fach Anorganische Chemie. Fundierte Kennt­nisse in anorganischer- und physikalischer Festkörperchemie sowie Erfahrung in der Trans­missions­elektro­nen­mikroskopie werden vorausgesetzt. Interdisziplinäre Forschungs­erfahr­ung zu anorganisch- und physikalisch-chemischen Fragestellungen in der Medizin werden erwartet. Erfahrungen in der universitären Lehre sind von Vorteil.
Die Justus-Liebig-Universität Gießen strebt einen höheren Anteil von Frauen im Wissen­schafts­bereich an; deshalb bitten wir qualifizierte Wissenschaftlerinnen nachdrücklich, sich zu bewerben. Aufgrund des Frauenförderplanes besteht eine Verpflichtung zur Erhöhung des Frauenanteils. Die Justus-Liebig-Universität versteht sich als eine familiengerechte Hochschule. Bewerberinnen und Bewerber mit Kindern sind willkommen.
Ihre Bewerbung (keine E-Mail) richten Sie bitte unter Angabe des Aktenzeichens 428/03781/11 mit den üblichen Unterlagen bis zum 24.08.2017 an den Präsidenten der Justus-Liebig-Universität Gießen, Erwin-Stein-Gebäude, Goethestraße 58, 35390 Gießen. Bewerbungen Schwerbehinderter werden – bei gleicher Eignung – bevorzugt. Wir bitten, Bewerbungen nur in Kopie vorzulegen, da diese nach Abschluss des Verfahrens nicht zurückgesandt werden.

Bewerbungsschluss: 24.08.2017
Bewerbungsschluss: 24.08.2017 Erschienen in DIE ZEIT vom 27.07.2017
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