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Ministerium für Inneres und Kommunales des Landes Nordrhein-Westfalen - Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA NRW)
www.lka.nrw.de Logo
rechtsstaatlich • bürgerorientiert • professionell
Beim Landeskriminalamt Nordrhein-Westfalen (LKA NRW) sind zum nächstmöglichen Zeitpunkt in der - Kriminalistisch-Kriminologische Forschungsstelle (KKF) - die Stellen

zweier wissenschaftlicher Mitarbeiterinnen bzw.
wissenschaftlicher Mitarbeiter
(Informatiker/Statistiker mit Schwerpunkt Data Science)

zu besetzen. Die Eingruppierung erfolgt nach Entgeltgruppe 13 des Tarifvertrages für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L).
Das LKA NRW ist als Landesoberbehörde mit ca. 1300 Bediensteten, davon ca. 950 Beamtinnen und Beamte, polizeiliche Zentralstelle des Landes NRW. Als Strafverfol­gungs- und Servicebehörde für die Polizei- und Justizbehörden des Landes nimmt es die in § 13 Abs. 2 Polizeiorganisationsgesetz NRW festgelegten Aufgaben wahr. Dies sind insbesondere zentrale Aufgaben der Kriminalitätsauswertung und -analyse, der Kriminal­prävention, der kriminalistisch-kriminologischen Forschung, der Ermittlungsführung in herausragenden Fällen sowie in der spezialisierten Beratung und Unterstützung der Polizeibehörden in der Kriminalitätsbekämpfung. In seinem Kriminalwissenschaftlichen und -technischen Institut führt das LKA NRW in Strafsachen umfassende natur­wissenschaftliche, kriminaltechnische und erkennungsdienstliche Untersuchungen durch und erstellt Behördengutachten.
Die KKF hat insbesondere die Aufgabe, die Ursachen und Entwicklungen der Kriminalität, ihre spezifischen Ausprägungen und Abschätzungen zur Kriminalitäts­entwicklung (Predictive Analytics) zu analysieren. Dazu führt sie empirische Studien auf der Grundlage vorhandener und selbst erhobener Daten durch oder begleitet externe Forschungsprojekte. Die in den jeweiligen Forschungsprojekten vorliegenden Daten sind komplex und erfordern zunehmend fundierte Kenntnisse im Bereich Data Science, insbesondere im Umgang mit Data Mining Software und der Entwicklung geeigneter Algorithmen zur Datenanalyse.
Aufgabenbeschreibung:
  • Analysieren von raumbezogener Kriminalitätsentwicklung und deren Ursachen
  • Modellierung sowie Prognose von Kriminalitätsentwicklung (Predictive Analytics)
  • Ermittlung, Entwurf und Implementierung geeigneter Algorithmen zur Analyse polizeilicher Daten (z. B. Anomaliedetektion) mit Fokus auf kleinen Datenmengen
  • Validierung von Algorithmen und Analyseergebnissen anhand zu entwickelnder Testdatensätze
  • Geographische Darstellung von Analyseergebnissen
  • Selbständige Weiterentwicklung von Analysemodellen
  • Automatisierung routinemäßig auszuführender Aufgaben
Voraussetzungen:
  • Abgeschlossenes wissenschaftliches Hochschulstudium (Diplom oder Master) mit Schwerpunkt Statistik oder Data Mining, z. B. Informatik, Ökonometrie/ Betriebswirtschaft, Statistik oder vergleichbar
Wünschenswerte Anforderungen:
  • Mehrjährige Erfahrungen in Machine Learning, Data Mining bzw. Data Science
  • Fundierte Kenntnisse in Data Science, insb. in Datenerfassung, -bereinigung und -management, deskriptive und multivariate Analyse, Predictive Modeling
  • Sicherer Umgang mit Data Mining Software (SPSS Modeler, Rapid Miner, Knime oder vergleichbaren Lösungen)
  • Programmierkenntnisse (z.B. Python, R)
  • Kenntnisse im Umgang mit relationalen Datenbanken, SQL
  • Erfahrungen im Bereich Big Data Analytics
  • gute Kenntnisse der Standardsoftware für Bürokommunikation
  • Wünschenswert sind zudem
    •  Erfahrungen mit Geoinformationssystemen
    •  Erfahrung mit der Visualisierung von Analyseergebnissen
Benötigt wird die Fähigkeit, selbständig komplexe Verfahren der Datenanalyse auf polizeiliche Daten und Fragestellungen anzuwenden und bei der Weiterentwicklung der polizeilichen Datenanalyse aktiv mitzuwirken. Unerlässlich hierfür sind ausgeprägte analytische Fähigkeiten und die Bereitschaft, sich in neue Methoden und Arbeits­bereiche selbständig einzuarbeiten. Wir erwarten eine engagierte und teamfähige Persönlichkeit mit ausgeprägten kommunikativen Eigenschaften.
Das Land NRW fördert die berufliche Entwicklung von Frauen. Bewerbungen von Frauen werden daher besonders begrüßt. In den Bereichen, in denen Frauen noch unter­repräsentiert sind, werden sie bei gleicher Eignung, Leistung und Befähigung nach Maßgaben des Landesgleichstellungsgesetzes NRW bevorzugt berücksichtigt. Grund­sätzlich besteht die Möglichkeit der Teilzeitbeschäftigung. Im Rahmen der Familien­förderung bietet das LKA NRW zudem geeignete und zuverlässige Unterstützung bei der Kinderbetreuung durch B.u.K. http://www.buk-familienservice.de an.
Bewerbungen von Schwerbehinderten und Gleichgestellten im Sinne von § 2 Absatz 3 Sozialgesetzbuch IX sind erwünscht.
Informationen zum Aufgabenbereich erteilt der Abteilungsleiter 3, Herr Leitender Kriminaldirektor Joachim Eschemann, (Tel. 0211 / 939-3000) und Herr Kriminal­ober­kommissar Dr. Felix Bode (Tel. 0211 / 939-3245). Bei tarifrechtlichen Fragen stehen Ihnen Frau Dahlmanns (Tel. 0211 / 939-7117) und Frau Mauer (Tel. 0211 / 939-7118) gerne zur Verfügung.
Die vollständigen Bewerbungsunterlagen mit einer Liste eigener Veröffentlichungen, öffentlicher Vorträge und Projekterfahrungen sowie Kopien von bis zu drei ausgewählten Fachveröffentlichungen (längere Texte ggf. auszugsweise) sind unter Angabe des Kennwortes „Data Science“ bis zum 23. 09. 2016 zu richten an:
Landeskriminalamt NRW
Dezernat ZA 1/Sachgebiet ZA 1.1
Völklinger Str. 49
40221 Düsseldorf

Bewerbungsschluss: 23.09.2016
Bewerbungsschluss: 23.09.2016 Erschienen in DIE ZEIT vom 01.09.2016
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