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"Im Großen und Ganzen ein Grund zum Feiern"


Interview: Christian Remenyi

20 Jahre Einigungsvertrag: Was bedeutete die Einheit für die Universitäten, und ist aus dem Erinnern schon Erinnerung geworden?

"Im Großen und Ganzen ein Grund zum Feiern"© kallejipp - Photocase.com"Es gab nicht genug westdeutsche Wissenschaftler, die bereit waren, den Kontakt zu den ostdeutschen Kollegen zu halten."
Nachrichten aus der Chemie: Herr Ringsdorf, Herr Kuschel, zu Ihrem Artikel "Der zerrissene Mensch und unser geteiltes Gedächtnis" erhielten Sie einiges an Feedback. Sind Sie überrascht, wie stark die West-Ost-Frage an unseren Universitäten 20 Jahre nach der Vereinigung noch immer diskutiert wird?

Helmut Ringsdorf: Nein, nicht sehr: Für uns alten Hochschullehrer ist das Erinnern an die Nachkriegsund Wendezeit noch nicht Erinnerung geworden. Für die jungen Hochschullehrer hat allerdings das östliche Universitätsleben von heute mit dem von gestern nicht mehr viel zu tun.

Frank Kuschel: Es ist eine Generationenfrage. Ich beobachte das z. B. in der Fraunhofer-Gesellschaft. Ob Ost oder West - unter den jüngeren wissenschaftlichen Mitarbeitern spielt das fast keine Rolle mehr. Natürlich fragt man sich gegenseitig, wo man herkommt, und das mag vielleicht auch kleine Ressentiments produzieren. Aber Vorbehalte und Aversionen sind, wenn überhaupt, eher unter den Älteren spürbar.

Nachrichten: 20 Jahre Einheit sind also für die Wissenschaft ein Grund zum Feiern?

Ringsdorf: Ganz sicher. Die ostdeutsche Hochschullandschaft ist heutzutage wirklich eine blühende Landschaft geworden. Ein Grund zum Freuen! Aber die Konflikte des Übergangs haben bei allem Bemühen um Verständigung für beide Seiten noch nicht zum Verstehen geführt. Die fachlichen Leistungen des Ostens in jener Zeit werden immer noch zu abwertend von dem weit höheren finanziellen und Entwicklungsniveau des Westens überschattet.

Kuschel: Im Großen und Ganzen ist das ein Grund zum Feiern. Wenn man die wissenschaftlichen Arbeitsbedingungen, insbesondere in der Chemie, von heute mit denen vor 20 Jahren vergleicht - da gab es einen Riesenschritt nach vorne. Der Tropfen Essig, den ich aber in den Wein geben möchte, ist, dass die ostdeutschen Wissenschaftler nicht im gleichen Maße profitiert haben. Von den nach der Wende auf C4-Stellen in Ostdeutschland Berufenen haben nur 21 % eine Ostprovenienz. Und von 267 Max-Planck-Direktoren kommen gerade mal fünf aus den neuen Bundesländern.

Nachrichten: Auch wenn man sich das jüngste CHE-Ranking oder die Exzellenzinitiative anschaut, schneiden die östlichen Universitäten relativ schlecht ab. Woran liegt das?

Ringsdorf: Mit der Wende brach erst einmal die Industrie und damit auch die Universität im Osten zusammen. Viel Zeit wurde außerdem durch wissenschaftspolitische Säuberungsaktionen verschwendet. Die Max-Planck-Gesellschaft hat sich schnell und stark um ostdeutsche Arbeitsgruppen bemüht. Bei den Universitäten wurde speziell bei Besetzungen Hilfe geleistet. Bisweilen wurden aber durch mangelnde Risikobereitschaft nicht junge Ossis gewählt, sondern manchmal "älteres Holz" nach Osten geschoben.

Nachrichten: Zumindest in der Lehre gelten die ostdeutschen Universitäten als vorbildhaft.

Kuschel: Die Lehrbedingungen waren und sind teilweise auch heute noch deshalb sehr gut, weil wir traditionell einen starken Mittelbau hatten. Der ist nun leider im Laufe der letzten Jahre sukzessive ausgedünnt worden - wie im Westen ja auch. Dadurch ist das Betreuungsverhältnis längst nicht mehr so gut wie früher. Aber das Selbstverständnis der östlichen Universitäten, gute Lehre bieten zu wollen, ist immer noch vorhanden.

Ringsdorf: Die Lehrsituation in den naturwissenschaftlichen Arbeitsgebieten war im Osten stets hervorragend. Jeder von uns Älteren, der im Westen organische Chemie gelehrt hat, weiß, was wir am "Organikum" - dem hervorragenden kollektiven Lehrbuch für das Praktikum - aus dem Osten hatten und noch haben.

Kalter Krieg in der Wissenschaft

Nachrichten: Sie gehören beide zu einer Generation, die den Kalten Krieg und die Zeit der Trennung der beiden deutschen Staaten erlebt hat. Wie war das in den 70er und 80er Jahren? Welche Kontaktmöglichkeiten gab es da?

Kuschel: Unser Bestreben war immer, so viele Westkollegen wie möglich einzuladen. Ich konnte es mal organisieren, dass Helmut Ringsdorf mit zehn Mitarbeitern über mehrere Tage nach Halle und an andere Orte kommen konnte. Solche Einladungen waren für uns außerordentlich wichtig, nicht nur auf der menschlichen Seite, sondern auch, um zu zeigen, unter welchen Bedingungen wir hier forschten. Dass wir mit unserer apparativen Ausrüstung und den technischen Bedingungen insgesamt trotz größter Bemühungen international nicht mehr mithalten konnten. Wir hatten gar keine Chance.

Nachrichten: Haben viele westdeutsche Chemiker solche Einladungen genutzt?

Ringsdorf: Leider viel zu wenige! Es gab nicht genug interessierte und angstlose Kollegen, die bereit waren, den Kontakt zu unseren ostdeutschen Kollegen in der kommunistischen Diktatur zu halten. Dabei war das für Wissenschaftler so einfach wie für keine andere Berufsgruppe in Westdeutschland, denn von DDR-Seite waren solche Kontakte sogar gewünscht.

Nachrichten: Wer wünschte das?

Ringsdorf: Das wünschten diejenigen, die unter dem System leben und arbeiten mussten und auch diejenigen, die das System in der Hand hatten und die ihr Renommee aufpolieren wollten. Es war also leicht, Einladungen zu bekommen: Man war von beiden Seiten "willkommen". Wenn jemand das Gegenteil behauptet, hat er es nicht probiert. Viele der westdeutschen Kollegen haben wahrscheinlich nicht nur den bürokratischen Aufwand und eine auch bei uns ministerielle Überwachung gescheut, sondern auch das willkürliche SED-System gefürchtet.

Nachrichten: Was musste man da machen?

Ringsdorf: Ach, bei uns im Westen mussten wir irgendwelche Formulare ausfüllen - Grund der Reise, wen will man besuchen etc. Ich habe das zweimal gemacht, dann hat mir die miniskomterielle Überwachung - die ganz extrem und brutal natürlich im Osten existierte - einfach gereicht, und ich bin einfach gefahren, ohne etwas zu sagen. Ende der 70er, Anfang der 80er hat mich dann der Verfassungsschutz besucht - drei Leute im Trenchcoat, wie das Klischee es verlangt. Für jeden im Osten wäre ein derartiges Verfahren extrem kritisch geworden. Ich konnte sagen: "Ich weiß, was ich tue; ich weiß, warum ich es tue: Wir brauchen die Ost-West-Kontakte in Deutschland, um uns nicht völlig auseinander zu leben. Wir leben in einer Demokratie! Wenn Sie glauben, ich spioniere, dann weisen Sie es mir nach, und ich bitte Sie, mich jetzt alleine zu lassen. Das letzte, was ich von dem Besuch hörte, war: "Sie werden von uns hören."

Nachrichten: Von Ost nach West war das wohl nicht so einfach?

Kuschel: Da gab es ungleich höhere Barrieren. Am einfachsten war es bei Konferenzen in Bulgarien oder in Polen - also im sozialistischen Ausland. Auch dort waren häufig westdeutsche Kollegen anwesend. Auf solchen Konferenzen übergaben wir dann auch mal Publikationen, die man aus der DDR nicht auf offiziellem Weg an anerkannte wissenschaftliche Zeitschriften hätte schicken können. Natürlich war uns allen klar, dass da meist einer dabei war, der das beobachtet und hinterher meldet. Die Beschränkungen ließen gegen Ende der 80er Jahre aber auch etwas nach. Einmal konnten wir zur internationalen Flüssigkristallkonferenz nach Freiburg nicht nur leitende Genossen und SED-Mitglieder mitnehmen, sondern sogar parteilose Mitarbeiter. Aber klar, das passierte nicht einfach so, das mussten wir aushandeln.

Nachrichten: Wer hat denn über die Reisen und Einladungen entschieden?

Kuschel: Für die Universität Halle gab es das Direktorat für internationale Beziehungen und das bestand aus zwei Abteilungen: Die eine regelte die Reisen in das sozialistische, die andere die Reisen in das nicht-sozialistische Ausland. Der Chef dieser zweiten Abteilung hat natürlich eng mit dem Ministerium für Staatssicherheit zusammengearbeitet.

Provozieren erlaubt

Nachrichten: Haben Sie bei den Kollegentreffen die Politik ausgeklammert?

Kuschel: Nein, natürlich wurden diese Besuche auch genutzt, um sich persönlich auszutauschen. Man hat sich zu Hause getroffen, obwohl das eigentlich nicht gestattet war. Allerdings wurde bei Besuchern aus der alten Bundesrepublik, die politisch "unvorsichtig" vom Leder zogen, schon hinterher gefragt: "Muss der nochmal kommen? Der hat ja hier provoziert." "Provoziert" - so hieß das offizielle Wort dafür.

Ringsdorf: Das muss ja bei mir oft gefragt worden sein.

Kuschel: Ja schon, aber wir haben dann gesagt: "Diese Einladung ist sehr wichtig - Sie wissen schon, die wissenschaftliche Erfahrung dieser Gruppe, die Internationalität, da muss man halt akzeptieren, dass er unverblümt seine Meinung sagt." Carl Friedrich von Weizsäcker hat als Leopoldina-Mitglied in den Hauptversammlungen in Halle immer ganz offen gesprochen - und da saßen Minister und Parteileute im Publikum. Trotzdem ist er immer wieder eingeladen worden, denn durch ein totales Abkapseln hätte man sich ja selbst das Wasser abgegraben.

Ringsdorf: Als eingeladener Westdeutscher war man in einer komfortablen Situation. Man konnte harte Fragen stellen: Warum macht ihr das denn so? Warum dürfen die hier nicht raus? Und ich merkte häufig, dass sich einige die Hände rieben, wenn sich die Oberen drehten und wanden, wenn da einer auf einmal Fragen stellte, die sich sonst keiner zu stellen traute. Schade, dass es nicht viele West-Besucher probiert haben.

Nachrichten: Vielleicht auch weil Naturwissenschaftler sich ja häufig als eher unpolitisch sehen. Wie war denn das in der DDR?

Kuschel: Sobald jemand Verantwortung übernahm, war er zwangsläufig konfrontiert mit politischen Dingen. Das war ja das typische in der DDR, alles wurde politisch gesehen. Selbst Ausstattungsfragen wurden letztlich politisch bewertet und beurteilt.

Nachrichten: Was bedeutete das für jemanden, der Aufgaben in der Universitätsverwaltung übernehmen wollte?

Kuschel: Wer mit politischen Fragen nichts zu tun haben wollte, vielleicht auch die Linie des Staates insgeheim ablehnte, der konnte durchaus in nicht verantwortlicher Position eine Nische finden und dort zurückgezogen und in Frieden arbeiten - beispielsweise Siegfried Hoffmann. Der wurde nicht rausgeschmissen, oder nur in seltenen Fällen. Daneben gab es durchaus hochakzeptierte Wissenschaftler, die sehr stark parteiorientiert waren. Auch wenn man - wie ich - Sektionsdirektor wurde, konnte man nicht anders, als sich mit den hauptamtlichen Parteisekretären zu arrangieren oder zumindest abzustimmen, die letztlich das Sagen hatten.

Ringsdorf: Helmut Schmidt schrieb im Jahr 1993 in seinem Artikel "Wir sind noch kein normales Volk": "Wer im Osten etwas leistete, konnte kaum vermeiden, mit Partei, Staats- und Sicherheitsdienst in Berührung zu kommen; das ist in keiner Diktatur der Welt anders." Und es hat nicht zwangsläufig etwas mit schuldhaftem Verhalten zu tun.

Wende und Neuanfang

Nachrichten: Wie war es dann während der Wende, zum Beispiel bei Ihnen in Halle?

Kuschel: Anfang 1990 etablierte sich der runde Tisch an der Universität in der damaligen Sektion Chemie. Dieser runde Tisch bestand vor allem aus Personen, die bisher nicht in verantwortlicher Position waren. Es waren meistens Parteilose, die schon in dieser oder jener Weise in der DDR-Zeit zurückgesetzt worden waren - in Halle zum Beispiel Siegfried Hoffmann. Der Tenor war zunächst: Wir arbeiten mit der staatlichen Leitung zusammen und versuchen ein Einvernehmen zu erzielen. Aber auch auf der Leitungsebene hat sich das Personaltableau verändert. Ich bin z. B. als Sektionsdirektor im Januar 1990 zurückgetreten und habe den Platz freigemacht für einen Parteilosen.

Nachrichten: Nach der Vereinigung begann dann der personelle Neuanfang - mit einer Entlassungswelle und vielen Professoren aus dem Westen.

Ringsdorf: Was mich in Halle überrascht hat, dass auch dort so viele Wissenschaftler rausflogen und pauschal verurteilt wurden. Ausgerechnet in Halle - die Offenheit der Gespräche und der Diskussion, die ich dort in der DDR-Zeit erlebt habe, war außergewöhnlich. Ich glaube, dass man die Frage differenzierter hätte beurteilen müssen: Wer ist denn wirklich schuldig geworden? In Halle hätte ich z. B. nicht einmal Horst Zaschke entlassen. Er war Rektor von 1988 bis 1990, parteiorientiert, aber eine für Halle typische, sozial denkende Persönlichkeit: Jeder wusste, wo er stand, und es gab nachher keine persönliche Anklagen.

Kuschel: Ich glaube, man wollte schnell wieder zu geordneten Verhältnissen kommen und mit Ostprofessoren hätte sich die ganze Diskussion über die Besetzung der Lehrstühle, über deren Vergangenheit und über das Verhältnis zur neuen wissenschaftlichen Umgebung womöglich noch Jahre lang hingezogen. Meine Entlassungsurkunde wurde übrigens ironischerweise von einem Minister unterzeichnet, der ein paar Monate später nach Stasi-Vorwürfen zurücktreten musste.

Nachrichten: Hat Sie das persönlich enttäuscht?

Kuschel: Was mich viel mehr enttäuscht hat, war, dass der Wert der DDR-Wissenschaft auf einmal pauschal in Frage gestellt wurde. Bis zur Wende hat die westdeutsche Seite die wissenschaftliche Situation im Osten hin einigermaßen sachlich und objektiv eingeschätzt.

Nachrichten: Und danach?

Kuschel: Danach hat sich das um 180 Grad gedreht! Auf einmal kamen generell abwertende und verletzende Einschätzungen. Und die bildeten zunehmend das Fundament für das praktische und administrative Abwicklungsprozedere. 1991 hat Arnulf Baring, ich habe das Zitat mitgebracht, geschrieben: "Das Regime hat fast ein halbes Jahrhundert die Menschen verzwergt, ihre Erziehung, ihre Ausbildung verhunzt. Jeder sollte nur noch ein hirnloses Rädchen im Getriebe sein, ein willenloser Gehilfe. Ob sich heute einer dort Jurist nennt oder Ökonom, Pädagoge, Psychologe, Soziologe, selbst Arzt oder Ingenieur, das ist völlig egal: Sein Wissen ist auf weite Strecken völlig unbrauchbar." Ich würde gerne mal unsere Bundeskanzlerin fragen, wie sie über diese Aussage denkt. Sie hat ja in der Akademie der Wissenschaften in der Theoretischen Chemie gearbeitet.

Nachrichten: Aber meinen Sie, dass die Baringsche Auffassung Anfang der 90er Mehrheitsmeinung war?

Ringsdorf: Ich würde den Zusammenhang so direkt nicht sehen. Die Baringsche Meinung greift leider fachlich und menschlich extrem aggressiv an. Ich glaube der Westen war schon ehrlich bereit zu helfen, hat aber durch seinen strukturellen Vorsprung die Vereinigung und die Umgestaltung der Universitäten sehr dominiert.

Kuschel: Ich befürchte doch, dass die zitierte Meinung tatsächlich die dominierende Auffassung in den Gremien war, welche die Entscheidungen in Bezug auf die institutionelle und personelle Abwicklung letztendlich zu vertreten hatten.

Ringsdorf: Aber die Akzeptanz der wissenschaftlichen Leistungen der DDR-Forscher war im Westen vorhanden - zumindest bei den Leuten, die mit deren Gebiet vertraut waren. Aber wahrscheinlich stimmt es schon, dass diese Akzeptanz häufig wohl nur einzelne Personen betraf. Jemand, der nicht so bekannt war, wurde leider sofort in die Kategorie Ossi - gemeint unfähig - abgeschoben. Mich macht heute auch oft betroffen, dass viele Wissenschaftler, die den Hauptteil ihrer beruflichen Zeit in der DDR zubrachten, und damals unter den dortigen Bedingungen viel geleistet haben, so zurückgesetzt wurden.

Das abgeschnittene Gedächtnis?

Nachrichten: Wie gehen die Hochschulen 20 Jahre nach der Vereinigung von DDR und BRD mit dem geteilten Gedächtnis, wie Sie es genannt haben, um?

Ringsdorf: Statt geteiltem Gedächtnis ist heute eher das abgeschnittene Gedächtnis die richtige Formulierung. Die Jungen gehen heute "unbelastet" ihren Weg. Viele der Alten leiden oft noch unter den ungerechten Folgen der Wende. Aber in der Wissenschaft dürfen wir die Verantwortung nicht nur auf das Fachliche beziehen, sondern auf das viel schwerer zu definierende sozial-politische. Als Hochschullehrer bist Du verantwortlich für junge Menschen, nicht nur für die Wissenschaft. Die jungen Leute sind sich heute nicht bewusst, unter welchen Bedingungen Ost und West arbeiten mussten, und wie extrem sich unsere Teilung auf die Menschen auswirkten. Darüber muss man immer noch sprechen: Those who don't learn from history, are condemned to repeat it!

Kuschel: Auf der anderen Seite ist die Unbekümmertheit der jungen Generation auch wohltuend - Ost oder West spielt da keine Rolle mehr. Bei den Älteren klebt die Historie manchmal noch ein bisschen zu fest, denn unter diesem Klebstoff steckt auch manche unbegründete Aversion, die wegzubekommen ganz gut wäre.

Aus Nachrichten aus der Chemie» :: Oktober 2010

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