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Beamtenbesoldung 2013/2014

Der Tarifabschluss der Angestellten im Öffentlichen Dienst sieht Tarifsteigerungen von 2,65 Prozent ab dem 1. Januar 2013 und von 2,95 Prozent ab dem 1. Januar 2014 vor. Dieses Ergebnis wird nach dem derzeitigen Stand auf die Beamtenbesoldung keineswegs überall (vollständig) übertragen. Während bspw. der Freistaat Bayern die Beamtenbesoldung zeit- und inhaltsgleich erhöht, sehen andere Dienstherren erhebliche zeitliche Verzögerungen, Differenzierungen nach unteren, mittleren und "höheren" Besoldungsgruppen oder sogar "Nullrunden" vor.

Besoldungserhöhungen 2013/2014

Besoldungsrunde 2013/2014
Stand: 22.4.2013
Erhöhung 2013 Erhöhung 2014 Status
Baden-Württemberg Ab A 12 zum 1. Januar 2014: 2,65%
A 10/A11 zum 1. Oktober 2013;
Bis A 9 zum 1. Juli 2013: 2,65%
Anmerkung:
"C+W": Nullrunde
Ab A 12 zum 1. Januar 2015: 2,95%
A 10/A11 zum 1. Oktober 2014;
Bis A 9 zum 1. Juli 2014: 2,95%
Ankündigung der Landesregierung vom 20.3.2013
Bayern Zum 1. Januar:
2,65%
Zum 1. Januar:
2,95%
Gesetzentwurf
Berlin Zum 1. August:
2,0%
Entscheidung für 2014 erst in den Haushaltsberatungen 2014/2015 Gesetzentwurf
Brandenburg Keine Informationen
Bremen Ab A 13: 0,0%
A 11/12: 1,0%
A 2 - A 10: 2,65%
jeweils zum 1. Juli
Anmerkung:
"C+W": Nullrunde
Ab A 13: 0,0%
A 11/12: 1,0%
A 2 - A 10: 2,95%
jeweils zum 1. Juli
Anmerkung:
"C+W": Nullrunde
Ankündigung Finanzsenatorin
Hamburg Zum 1. Januar:
2,65%
Zum 1. Januar:
2,95%
Ankündigung Senatssprecher
Eine mögliche Reduzierung der Besoldungserhöhung um 0,2% zur Bildung einer Vermögensrücklage ist hier nicht berücksichtigt.
Hessen
(nicht Mitglied der Tarifgemeinschaft deutscher Länder)
Der Innenminister äußerte sich nach Abschluss der Verhandlungen im Tarifbereich nicht darüber, ob diese Tarifeinigung zeit- und inhaltsgleich auf den hessischen Beamtenbereich übertragen wird.
Mecklenburg-Vorpommern 1. Variante:
Alle Besoldungsgruppen
zum 1. Juli: 2,0% sowie Sockelbetrag von 25 EUR
2. Variante:
Ab A 10 zum 1. Juli: 2,45%
Bis A 10 zum 1. April: 2,45%
Alle Besoldungsgruppen zum 1. Januar: 2,0%
Alle Besoldungsgruppen zum 1. Januar 2015: weitere 2,0%
Ankündigung der Landesregierung Von allen Erhöhungen ist bereits eine 0,2%ige Beteiligung zur Versorgungsrücklage abgezogen.
Niedersachsen Zum 1. Januar: 2,65 % Im Rahmen der Aufstellung des Haushaltsplans 2014 im Sommer dieses Jahres soll über die Übertragung der zweiten Stufe entschieden werden. Gesetzentwurf
Eine mögliche Reduzierung der Besoldungserhöhung um 0,2% zur Bildung einer Vermögensrücklage ist hier nicht berücksichtigt.
Nordrhein-Westfalen Ab A 13: 0,0%
A 11/A12: 1,0%
A 2 - A 10: 2,65%
jeweils zum 1. Januar
Anmerkung:
"C+W": Nullrunde
Ab A 13: 0,0%
A 11/A12: 1,0%
A 2 - A 10: 2,95%
jeweils zum 1. Januar
Anmerkung:
"C+W": Nullrunde
Ankündigung der Landesregierung vom 18.3.2013
Rheinland-Pfalz Zum 1. Januar: 1,0 % Zum 1. Januar: 1,0 %
Zum 1. Januar 2015 und 2016:
jeweils 1,0 %
Ankündigung der Landesregierung
Saarland Keine Informationen
Sachsen Die Übertragung des Tarifergebnisses des TV-L ist noch offen. Nach derzeitigen Informationen hat der Finanzminister eine zeitverzögerte Übernahme angekündigt.
Sachsen-Anhalt Zum 1. Juli: 2,65% Zum 1. Juli: 2,95% Gesetzentwurf
Schleswig-Holstein Ab A 14: 1,3%
Bis A 13: 2,45%
jeweils zum 1. Juli
Bis A 11: Einmalzahlung von 360 EUR zum 1. Mai 2013 und zum 1. März 2016
Ab A 14: 1,3%
Bis A 13: 2,75%
jeweils zum 1. Januar 2015
Alle Besoldungsgruppen zum 1. Juli 2016 und zum 1. Juli 2017: jeweils 1,3%
Bis A 11: Einmalzahlung von 600 EUR zum 1. Juli 2014
Ankündigung der Landesregierung vom 20.3.2013
Von allen Erhöhungen ist bereits eine 0,2%ige Beteiligung zur Versorgungsrücklage abgezogen.
Thüringen Zum 1. Oktober: 2,45% Zum 1. Juli: 2,75% Ankündigung Finanzminister vom 16.4.2013
Von allen Erhöhungen ist bereits eine 0,2%ige Beteiligung zur Versorgungsrücklage abgezogen.

Alle Angaben ohne Gewähr. Recherche: RA Nico Rodenberg

Aus Forschung & Lehre :: Mai 2013

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