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Berufsakademie (BA)

Was ist eine Berufsakademie? Wo gibt es Berufsakademien?

Berufsakademie (BA)
Das Studium an einer Berufsakademie (BA) ist in Baden-Württemberg, Berlin, Niedersachsen, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein und Thüringen möglich. Das Lehrangebot bezieht sich auf die Bereiche Sozialwesen, Wirtschaft und Technik.

Abitur und der Abschluss eines Ausbildungsvertrags mit einem an der BA beteiligten Betrieb ist Zulassungsvoraussetzung. An einigen Hochschulen und Berufsakademien können Berufstätige auch ohne den Erwerb einer schulischen Hochschulzugangsberechtigung studieren, so z. B., wenn sie eine Eignungsprüfung absolvieren oder über langjährige Berufserfahrung im Fachbereich des angestrebten Studienganges verfügen.

Studiert wird nach dem Dualen System, d.h. die schulische Ausbildung an der Berufsakademie wechselt sich mit Praxisblöcken im Ausbildungsbetrieb ab.

Abgeschlossen wird das mindestens dreijährige Studium an einer Berufsakademie mit dem "Bachelor of Arts (B.A.)", "Bachelor of Science (B.Sc.)" oder "Bachelor of Engineering (B.Eng.)". Die Ausbildungsgänge müssen akkreditiert werden, damit sie hochschulrechtlich den an Hochschulen angebotenen Bachelorstudiengängen gleichgestellt sind.

Am 1. April 2005 trat das Berufsbildungsgesetz in Kraft, mit dem nun auch die Berufsakademien in den Bologna-Prozess einbezogen wurden. Von der Neuerung profitieren vor allem Jugendliche, die keine Lehrstelle bekommen können. Diese können nun statt einer betrieblichen eine schulische Berufsausbildung absolvieren und damit zur IHK-Prüfung zugelassen werden.

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