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Hannover Biomedical Research School (HBRS)
Labor, © Hannover Biomedical Research School (HBRS) Promovenden, © David Ausserhofer, Hannover Biomedical Research School (HBRS) Aufzug, © Hannover Biomedical Research School (HBRS) Gruppe, © David Ausserhofer, Hannover Biomedical Research School (HBRS) Doktoranden, © David Ausserhofer, Hannover Biomedical Research School (HBRS) Gruppe, © Hannover Biomedical Research School (HBRS)

Promotion im exzellenten Forschungsumfeld

Hannover Biomedical Research School

Hannover Biomedical Research School (HBRS)

HBRS ist eine der führenden Graduiertenschulen in Deutschland, gefördert im Rahmen der Exzellenzinitiative (Exzellenzcluster REBIRTH). Sie bietet hoch anspruchsvolle Forschung und ein strukturiertes Trainingsprogramm. Unter dem Dach befinden sich unter anderem fünf internationale PhD Programme (Infection Biology, Molecular Medicine, Regenerative Sciences, Auditory Sciences, Epidemiology).

Die Medizinische Hochschule Hannover (MHH) hat als eine der führenden medizinischen Einrichtungen Deutschlands im Jahr 2000 das erste strukturierte und akkreditierte interdisziplinäre PhD Programm im biomedizinischen Bereich etabliert. Im Jahr 2003 folgte die Gründung einer Graduiertenschule (Hannover Biomedical Research School) als Dachorganisation für alle bereits existierenden und zukünftigen postgraduierten Programme. Zurzeit sind fünf internationale PhD Programme - "Molekulare Medizin", "Infektionsbiologie", "Regenerative Wissenschaften", "Hörforschung" und "Epidemiologie" (gegründet durch den Exzellenzcluster "REBIRTH) - sowie ein von der DFG gefördertes Graduiertenkolleg (europäisch mit dem Karolinska Institut in Stockholm) in die Schule integriert. Ein strukturiertes Doktorandenprogramm für Studierende der Medizin oder Zahnmedizin (Dr.med./Dr.med.dent.) ist ebenfalls erfolgreich etabliert, zwei Master Programme (Biomedizin und Biochemie) sind assoziiert.

Die HBRS koordiniert die Curricula, garantiert eine exzellente Ausbildung in ausgezeichneten Forschungslaboratorien und fördert Motivation, Integration und interdisziplinären Austausch von Studierenden und jungen Wissenschaftlern mit medizinischem, naturwissenschaftlichem oder auch ingenieurwissenschaftlichem Hintergrund. Zusätzlich fördert sie den Lehr- und Wissensaustausch mit universitären und nicht-universitären Einrichtungen in der Region Hannover. Dazu gehören die Leibniz Universität Hannover, die Tierärztliche Hochschule Hannover, das Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung in Braunschweig sowie das Fraunhofer Institut in Hannover. Des Weiteren schafft die HBRS den Rahmen für internationale Gastdozenten, Karriereworkshops, Soft Skill Kurse, Sommerschulen und die Ausbildung von talentierten Studierenden auf dem Weg zu zukünftigen wissenschaftlichen Karrieren. Die HBRS versteht sich als eine familienorientierte Einrichtung für ausgezeichnete Wissenschaftler(innen). Sie unterstützt das an der MHH vorgesehene Modell des Prinzips der dualen Karriere, insbesondere für klinisch tätige Wissenschaftler. Hierbei kommen Rotationsstellen und Tandemforschergruppen zum Einsatz.

Derzeit gibt es etwa 300 PhD Studierende aus über 30 verschiedenen Ländern in allen Programmen. Die Graduiertenschule wird seit 2006 im Rahmen der Exzellenzinitiative gefördert, ab 2012 bis 2017 weiterhin durch das Exzellenzcluster REBIRTH sowie das Niedersachsen Vorab Programm der Volkswagenstiftung.
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