Das Karriereportal für Wissenschaft & Forschung von In Kooperation mit DIE ZEIT Forschung und Lehre

Externe Promotion

Was ist eine externe Promotion? Wer kann eine externe Promotion machen?

Externe Promotion
Bei einer externen Promotion gestaltet sich das Betreuungsverhältnis von Doktorvater bzw. Doktormutter und Promovierenden anders als bei einer internen Promotion. Der Doktorand steht in keinem bezahlten Arbeitsverhältnis zu der Hochschule bzw. zum Lehrstuhl des Doktorvaters bzw. der Doktormutter und muss die Finanzierung der Promotion selbst organisieren. Die externe Promotion wird häufig berufsbegleitend in einem Unternehmen durchgeführt. Diese Art des Promovierens wird als Industrie-Promotion bezeichnet. Dabei kann die reguläre Arbeitszeit im Unternehmen bei vollem Gehalt oftmals temporär auf eine Teilzeitstelle umgestellt werden. Manchmal ist sogar möglich, sich für einen bestimmten Zeitraum freistellen zu lassen.

Durch den fehlenden direkten Kontakt zur jeweiligen Fakultät oder Forschungseinrichtung kann sich die Suche nach einem geeigneten Doktorvater bzw. nach einer geeigneten Doktormutter bei der externen Promotion im Vergleich zur internen Promotion schwieriger gestalten.

Laut einer Studie des Instituts für Forschungsinformation und Qualitätssicherung (iFQ) promovieren 17 Prozent aller Doktoranden in Deutschland extern an einer Hochschule. An Graduiertenschulen ist eine externe Promotion eher unüblich, da strukturierte Promotionsprogramme die Anwesenheit der Doktoranden und die direkte Einbindung in den Forschungsprozess erfordern.

Zur Glossar-Übersichtsseite
Mehr zu externe Promotion