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Graduiertenschulen

Was sind Graduiertenschulen? Wo liegen die Vor- und Nachteile von Graduiertenschulen?

Graduiertenschulen
Graduiertenschulen zählen zu den strukturierten Promotionsprogrammen und werden im Rahmen der Exzellenzinitiative von Bund und Ländern für einen Zeitraum von zunächst 5 Jahren gefördert. Zur Koordination dieses Projektes haben sich die DFG und der Wissenschaftsrat zu einer gemeinsamen Kommission zusammengeschlossen. Graduiertenschulen können auf der Ebene eines Fachbereichs, einer Fakultät oder aller Fachbereiche, bzw. Fakultäten einer Universität eingerichtet werden. Dabei soll vor allem der Gedanke des interdisziplinären Austauschs berücksichtigt werden.

Die Universitäten bewerben sich um die Förderung von Graduiertenschulen und wenn die Bewerbungsrichtlinien eingehalten werden, besteht auch die Möglichkeit einer Förderung von mehreren Graduiertenschulen an einer Universität.

Der Unterschied zu den amerikanischen Graduate Schools besteht darin, dass diese auch Master-Absolventen betreuen, während Graduiertenschulen Doktoranden betreuen.
In der Praxis jedoch wird der Begriff "Graduate School" zumeist lediglich als englische Übersetzung der Graduiertenschule verwendet.

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