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Lehre und Promotion

Lehre und Promotion© Robert Kneschke - Fotolia.com

Ich schließe im Moment mein Studium der Germanistik und Religionswissenschaft (Magister) ab. Im Anschluss daran würde ich gerne eine Lehrtätigkeit (Neuere deutsche Literatur) im Ausland wahrnehmen und wenn möglich dabei noch promovieren.

Wie gehe ich am besten vor? Ist es möglich, auch erst einmal als wissenschaftlicher Mitarbeiter einzusteigen und im Laufe der Zeit ein Thema für die Dissertation zu entwickeln? Ich habe zwar gewisse Schwerpunkte, würde aber das Dissertationsthema gerne dem Standort und den dort gegebenen Möglichkeiten anpassen.

Die Antwort des DHV-Expertenteams: Das Bemühen um eine Promotionsbetreuung kann auf unterschiedliche Art und Weise geschehen. Möglicherweise haben Sie bereits Kontakt zu einer Professorin bzw. einem Professor an Ihrer Universität. Dann bietet es sich an, mit ihr/ihm über Ihre Absichten zu sprechen. Es ist regelmäßig ratsam, sich bereits im Vorfeld eines solchen Gespräches über mögliche Themen Gedanken zu machen. Falls Sie an Ihrer Hochschule noch keinen spezifischen Kontakt zu einer Professur geknüpft haben, so bietet es sich freilich prinzipiell an, einen fachlich nach Ihrer Auffassung besonders geeigneten Betreuer, der an Ihrer Hochschule tätig ist, zu kontaktieren. Sollten Sie den Kontakt zu Professorinnen und Professoren anderer Hochschulen aufnehmen, so ist es ratsam, zunächst telefonisch in Kontakt zu treten, um die Modalitäten einer möglichen Betreuung zu erfragen.

Es ist auch möglich, zunächst als wissenschaftliche Mitarbeiterin tätig zu sein, um im Laufe der Zeit ein Thema für die Dissertation zu entwickeln. Ziel einer wissenschaftlichen Mitarbeiterinnentätigkeit ist es regelmäßig, zu promovieren. Es ist allerdings nicht unbedingt notwendig, dass das Thema bereits mit Beginn der Tätigkeit feststeht. Die Themensuche kann schließlich auch zum Prozess der Promotion gehören.
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