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Mit meiner bisherigen Berufserfahrung als wissenschaftliche Angestellte arbeiten?

Mit meiner bisherigen Berufserfahrung als wissenschaftliche Angestellte arbeiten?© Viorika Prikhodko - iStockphoto.com

Ich bin jetzt 48 Jahre alt und interessiere mich für eine Tätigkeit als wissenschaftliche Angestellte entweder in übergeordneten Bereichen wie z.B. als Studienberaterin oder Koordinatorin oder in einem Fachbereich in der Zuständikeit für ebenso Beratung und/oder Koordination.

Meine Qualifikationen sind folgende: Diplom-Pädagogin (FU Berlin), Abschluß in den 90er Jahren über den 2. Bildungsweg. Außerdem habe ich eine Weiterbildung "Qualitätsmanagement in sozialen Systemen" durchgeführt. Ich habe eine große Berufserfahrung als Sozialpädagogin (insgesamt 7 Jahre): Familienhilfe und im Bildungsbereich mit Jugendlichen in der Berufsvorbereitung. Meine Berufserfahrung als Qualitätsmanagement-Beauftragte ist etwas geringer: freiberuflich, 3 Jahre bei einem Jugendhilfeträger. Seit 3 Jahren bin ich auch selbstständig im Handel mit selbstgefertigem Designschmuck. Ich habe als ersten Beruf Arzthelferin gelernt und durchgehend wärend meiner ganzen beruflichen Laufbahn beraterische Tätigkeiten ausgeübt.

Qualifiziert mich dieser Wedergang für eine Stelle als wissenschaftliche Angestellte?

Die Antwort des DHV-Expertenteams: Soweit Sie sich für eine Tätigkeit als wissenschaftliche Angestellte entweder in übergeordneten Bereichen z. B. als Studienberaterin oder Koordinatorin, oder in einem Fachbereich interessieren, sollten Sie in jedem Fall einmal den akademischen Stellenmarkt in dieser Hinsicht beobachten. Entsprechende Stellen setzen häufig voraus, dass intensive Kenntnisse der Hochschullandschaft sowie insbesondere auch der hier bestehenden Verwaltungsaufgaben bestehen. Eine konkrete Einschätzung der von Ihnen übermittelten Eckdaten lässt sich aus unserer Sicht jedoch leider nicht vornehmen, da es hier sicherlich auf die spezifische Eigenart der jeweiligen Stelle kommen wird.

Sie können für ihre Stellensuche auf vielfältige Informationsquellen zurückgreifen. An dieser Stelle seien nur einige wenige genannt.

Fast jede Hochschule präsentiert sich inzwischen mit ihrem eigenen Stellenmarkt im Internet. Als Beispiel sei nur die Universität Heidelberg genannt, die mit "SCIENCE-JOBS-DE" Stellenausschreibungen von Wissenschaftlern für die Wissenschaft ins Netz stellt. Unter www.academics.de kann man sich, nach Fachbereichen geordnet, über die aktuellen Ausschreibungen der Universitäten informieren.

Der Ausschreibungsdienst des Deutschen Hochschulverbandes stellt seinen Mitgliedern die vollständigen Texte aller Ausschreibungen der vakanten Professorenstellen kostenfrei zur Verfügung.

Für Nachwuchswissenschaftler, die sich im Ausland befinden, ist ebenfalls gesorgt: Die German Scholars Organization (GSO) stellt - allerdings nur ihren Mitgliedern - eine Jobbörse mit Stellen in Deutschland zur Verfügung. Im Printbereich bieten vor allem die Wochenzeitung Die Zeit und die monatlich erscheinende Zeitschrift Forschung & Lehre einen Überblick über den aktuellen akademischen Stellenmarkt.
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